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Wirtschaftliche Folgen aufgrund von Covid-19

Wirtschaftliche Folgen aufgrund von Covid-19
Corona-Krise lässt Industrieproduktion im März einbrechen

corona crash - hand-drawn graph on chalkboard showing stock market collapse or financial economy crisis caused by coronavirus
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Die Industrie kämpft in Zeiten der Corona-Krise mit Liquiditätsproblemen und Lieferengpässen. Der deutsche Industriesektor ist im März signifikant geschrumpft. Dies zeigen die jüngsten Daten von IHS Markit und BME. Der Einkaufsmanager-Index signalisiert dramatische Rückgänge bei Produktion und Auftragseingängen, aufgrund der schwachen globalen Nachfrage sowie der erheblichen Störungen der Lieferketten.

Der saisonbereinigte IHS Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) fiel im März auf 45,4 Punkte nach 48,0 im Februar (13-Monatshoch). Der Rückgang des Hauptindexes wurde dabei von einem markanten Anstieg der Lieferzeiten abgefedert. Im Normalfall bedeutet eine Verlängerung der Lieferzeiten eine höhere Auslastung. Doch die Zunahme im März war eine Folge der massiven Unterbrechungen der Lieferketten aufgrund der Corona-Krise, so der englische Finanzdienstleister IHS Markit in London.

Corona-Krise trifft deutsche Industrie schwer

„Die Krise hat das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland schwer getroffen. Ein Ende dieser Talfahrt ist nicht in Sicht“, sagt Dr. Silvius Grobosch, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Es könne vorerst nur gehofft werden, dass die eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie möglichst bald greifen.

„Eine Rezession in Deutschland ist unvermeidbar. In unserem Basisszenario erwarten wir für das Gesamtjahr 2020 einen Rückgang um drei Prozent. Entscheidend ist die Länge der Ausgangsbeschränkungen und Produktionsunterbrechungen“, kommentiert Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen, auf BME-Anfrage die aktuellen EMI-Daten. Sollte China eine Blaupause sein, sei im Mai und Juni wieder mit einer allmählichen Normalisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten zu rechnen. Dauere es hingegen deutlich länger, werde auch die Rezession tiefer und „grausamer“. „In unserem Negativszenario mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 30 Prozent erwarten wir dann einen BIP-Rückgang um sieben Prozent“, fügte die Helaba-Bankdirektorin hinzu.

Was Unternehmen in Zeiten von Covid-19 tun müssen

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