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Warum nur Industrieunternehmen von IIoT profitieren

IIoT 2022: Wo steht Deutschland?
Warum nur wenige Industrieunternehmen von IIoT profitieren

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Das IIoT ist sinnvoll und wichtig, aber an der Umsetzung hapert es oft. Bild: ipopba/stock.adobe.com
Digitalisierung und Industrial IoT (IIoT) sind in den meisten deutschen Industrieunternehmen noch nicht angekommen. Warum das so ist, hat das Marktforschungsunternehmen IDC im Januar und Februar 2022 im Auftrag von Intersystems untersucht.

Nur 29 % der befragten Industrieunternehmen führen laut der Studie konkrete IIoT-Projekte durch. Das liege zum einen an der wirtschaftlichen Gesamtsituation, die die deutsche Industrie in Alarmbereitschaft versetzt und Budgets für strategische Maßnahmen belastet habe. Das allein erkläre die geringe IIoT-Adaption aber noch nicht. Denn die befragten Entscheider aus der Industrie bestätigen durchaus die Innovationskraft, die IIoT bieten kann: 41 % der befragten Firmen erachten IIoT insbesondere für die Integration von IT und OT, für Innovation und Co-Innovation (40 %), die ganzheitliche digitale Transformation in der Industrie (37 %) und das Time-to-Market von Produkten und Dienstleistungen (36 %) als kritisch.

Die Gründe dafür, dass trotzdem nach wie vor zu viele Unternehmen IIoT nicht umfassend praktizieren und somit „komplett an der Seitenlinie“ stehen, liege daher weniger in mangelndem Willen oder Interesse (72 % der befragten Betriebe planen durchaus, in den kommenden 12 Monaten ein neues IIoT-Projekt umzusetzen), sondern viel mehr in den Herausforderungen bei der Umsetzung selbst, die laut der Befragten vielfältig und individuell sind, sich aber grundsätzlich in drei Kategorien einteilen lassen:

  • Skepsis: Einige Befragte sind nach wie vor skeptisch, dass IIoT-Lösungen und -Technologien funktional, stabil und sicher sind. Letztendlich fehlt es dadurch häufig auch an Management-Unterstützung und Investitionsbereitschaft.
  • Skills: Einerseits fehlt es in einigen Unternehmen am Re- und Upskilling, damit Mitarbeiter neue Technologien anwenden können, andererseits auch an Know-how, die operativen Daten aus OT und IIoT sinnvoll zu nutzen.
  • Technologie: Ältere OT-Infrastruktur und -Steuerungstechnik, aber auch eine mittlerweile veraltete IIoT-Infrastruktur der ersten Generation schränkt in vielen Unternehmen die Umsetzung moderner IIoT-Projekte ein. Hinzu kommen die Heterogenität und fehlende Interoperabilität von industriellen Assets. Für einige fortgeschrittenere Unternehmen ist es zudem herausfordernd, bewährte IIoT-Projekte zu skalieren und in der Breite auszurollen.

Der globale Wettbewerb schläft nicht

Das Feld spaltet sich laut IDC auf in einige wenige starke Vorreiter mit fortschrittlicher und strategischer Adaption, Organisation und Integration auf der einen Seite und viele Nachzügler auf der anderen Seite, die weiterhin sehr isolierte Initiativen durchführen oder nur beobachten und evaluieren. Der globale Wettbewerb schlafe aber nicht und deutschen Industrieunternehmen drohe, nicht nur bei der Massenfertigung ausgestochen zu werden, sondern auch bei Produkten und Dienstleistungen, die sich durch Innovationskraft und Ingenieurskunst auszeichnen. (kf)

Kontakt:
InterSystems GmbH
Robert-Bosch-Str. 16a
64293 Darmstadt
Tel.: +49 6151 1747 0
Fax: +49 6151 1747–11
Mail: info@InterSystems.de
Website: www.InterSystems.de


Tipps zur Umsetzung von IIoT-Projekten

  • Eine ganzheitliche Daten- und Analytics-Strategie definieren
  • IT/OT-Integration auf allen Ebenen forcieren und eng begleiten
  • Die Verantwortungen für Cybersecurity definieren und neue Konzepte anwenden
  • IIoT-Ziele definieren, Erfolge messen und objektive Entscheidungsregeln etablieren
  • Synergien durch die Kombination von IIoT und Nachhaltigkeit realisieren
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