Startseite » Management »

Symposium zu Top-Leichtbautechnologien

Leichtbau: Symposium zu den Spitzentechnologien
Alles könnte noch viel leichter werden

RainerKurek_CE2019_Stauss.jpg
Rainer Kurek, Chef von Automotive Management Consulting nimmt Faserverbundtechnologien aufs Korn. Die aktuelle AMC-Studie zum „highest end“ kommt pünktlich zum Symposium am 11. September zum Abschluss. Bild: Stauß
Anzeige
Was sind die besten Technologien aus dem Faserverbund-Leichtbau und wo können sie zum Einsatz kommen? Die Antworten gibt eine Studie, die am 11. September 2020 an der Mosel präsentiert wird. Corona-bedingt sind nur wenige Gäste anwesend – doch es gibt die Chance, online dabei zu sein. ❧

Olaf Stauß

Ein Flaschenhalter, der nur 23 g wiegt und die Robustheit hat, in Rennsportboliden mitzufahren – fast nur aus Faser. Ein Bracket für die Luftfahrt, das aus Fasern plus 3D-gedruckten Titanbauteilen besteht und um 60 % leichter ist als die Topologie-optimierten Titanbauteile. Um solche Spitzentechnologien aus der Composites-Welt geht es bei der Markt- und Technologiestudie. Ihr Initiator ist Rainer Kurek, der im Industrieanzeiger mit der Managementserie „Leichtbau neu denken“ zu Wort kommt – bereits erschienen sind Teil 1 zur „Strategie“ und Teil 2 zur „Struktur“. Kurek ist seit 2001 geschäftsführender Gesellschafter des von ihm gegründeten Technologiehauses Automotive Management Consulting.

Kurek hat Engineering-Firmen geführt, Rennwagen entwickelt, berät OEM und Regierungen und unterrichtet Management. Sein ganzes Denken ist auf Spitzenleistungen gerichtet – im Motorsport ebenso wie in der industriellen Technologieberatung. Mit Extrembergsteiger Kammerlander hat er ein Management-Buch verfasst. Der Blick aufs maximal Erreichbare prägt nun auch das Symposium am 11. September.

„In der Studie, die wir auf dem Leichtbau-Symposium in Kasel vorstellen, geht es um die sechs hightest-end-Technologien“, sagt Kurek – und darum, für welche Branchen und Bauteile sie interessant sind.

Neun Anwenderbranchen im Fokus

Kureks Entscheidung, die besten Technologien aus der Faserverbundwelt zu untersuchen, fiel beim Einsetzen der Corona-Krise. Denn sie verlangt Antworten für die Zukunft. „Jetzt ist die Chance, dem Leichtbau die Bühne zu geben, die er verdient.“ Das AMC-Team hat dazu rund 30 Fachleute aus neun Branchen in Klausuren befragt. Unter dem Titel „Composites in 3D – Wie sicher in die Zukunft?“ liegen die Ergebnisse nun vor. Es handelt sich um eine Übersicht von Spitzentechnologien und ihren Einsatz. Die Veranstaltung ragt insofern aus den bekannten Events heraus – die Industrieanzeiger-Redaktion empfiehlt die Online-Teilnahme.

Die Studie und das Leichtbau-Symposium zielen darauf ab, Unternehmen eine Entscheidungshilfe zu geben. Keynotes aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Sport sind geplant, außerdem eine begleitende Leichtbau-Ausstellung und die Möglichkeit zum B&B-Matchmaking. „Bionischer Ultra-Leichtbau“ wird auf dem Weingut in Kasel ebenfalls ein Thema sein. Ein Kamingespräch zum „Management-Summary“ ist online zugänglich.

Studie als Entscheidungshilfe für Unternehmen

Kern-Programmpunkt sind jedoch die „Composites in 3D“. Analysiert wurden die sechs Spitzenverfahren Pultrusion, 3D-Druck und 3D-Raumwickelverfahren – alle drei mit Endlosfasern. Außerdem Pressverfahren mit unterschiedlichen Preforms, Patch Placement und automatisiertes Fiber/Tape/Roving Placement. Dr. Claus Bayreuther, Technologie-Fachleiter im AMC-Team und Projektleiter, reißt einige Ergebnisse an: „Geschlossene digitale Prozessketten gewinnen an Bedeutung, um kostenintensive Tests zu vermeiden“, verrät er. Simulation und Berechnung seien häufig ausschlaggebend für die Wahl von Faserverbundtechnologien.

Und: Bei der Entscheidung für eine Technologie sind in jeder Branche „nur relativ wenige Qualitäts-Parameter wirklich relevant.“ Neben der Masse selbst gehören dazu wiederum die Berechungs- und Simulationsfähigkeit der Bauteile und Flexibilität in der Schnittstellen- und Funktionsintegration. Die Marktstudie äußere sich „sehr klar“ über Potenziale, Stärken und Schwächen, verspricht Dr. Bayreuther – auf dem Symposium will er zu den Ergebnissen mehr sagen.

Kontakt: constanze.nell@automotive-management-consulting.com

Anzeige
Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 15
Ausgabe
15.2020
LESEN
ABO
Video aktuell

Greiferintegration leicht gemacht: Die Zimmer Group zeigt, wie es geht.

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Tipps der Redaktion

Unsere Technik-Empfehlungen für Sie

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Aktuelle Whitepaper aus der Industrie

Unsere Partner

Starke Zeitschrift – starke Partner

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de