Elektronische Anbindung von Lieferanten verläuft schleppend

Mausklick zum Lieferanten fehlt

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Automatisierung | Eine Lünendonk-Studie hat ergeben, dass nur gut jeder zehnte Lieferant elektronisch mit seinen Kunden verbunden ist. Das wird künftig jedoch zu den Auswahlkriterien gehören.

Jürgen Görner Partner bei Lünendonk

Nur knapp 28 Prozent der Unternehmen sind mit ihren Lieferanten vernetzt. Auf der Lieferantenseite ist die Quote mit 12 Prozent angebundener Kunden noch geringer. Das hat die Studie „Automatisierungslösungen im Spannungsfeld von Kunden und Lieferanten“ des Marktforschungsunternehmens Lünendonk und Netfira gezeigt. Geht es nach den Kundenunternehmen, soll sich das bald ändern. Sie wollen den Anteil der elektronischen Anbindung sowohl hinsichtlich der Lieferantenanzahl als auch der Anzahl der Bestellvorgänge bis 2016 deutlich steigern. Die Lieferanten hingegen prognostizieren für diesen Zeitraum fast das gleiche Niveau wie heute. Daher müssen sich diese auf einen wachsenden Druck ihrer Kunden einrichten. Die elektronische Anbindung wird in Zukunft die Lieferantenauswahl beeinflussen.
Kunden sehen einen großen Nutzen durch die elektronische Lieferantenanbindung und setzen oft bereits Automatisierungslösungen ein; viele haben Initiativen gestartet, um das Niveau der Automatisierung im Einkaufsprozess weiter zu erhöhen. Von den Unternehmen ohne oder mit rudimentären Automatisierungslösungen wollen vier von fünf Befragten eine automatisierte Lösung anschaffen oder ausbauen, zum Großteil noch 2014. Diese Unternehmen werden nach Unterstützung am Markt suchen. Speziell weniger komplexe, vielfältig einsetzbare Lösungen haben gute Chancen.
Befragt wurden insgesamt 154 Unternehmen. Dabei wurde der Fokus bei den Kunden auf mittelständische und große Unternehmen gelegt, die in aller Regel mit SAP arbeiten. Die Lieferantenseite hingegen war bewusst auf kleine und mittelgroße Unternehmen ausgerichtet, die ihrerseits nicht mit SAP, sondern mit weniger umfangreichen oder komplexen ERP- oder Buchhaltungssystemen arbeiten. Die Publikation steht unter www.luenendonk-shop.de zum Download bereit und zeigt Status, Beweggründe und Pläne für die elektronische Supply-Chain-Anbindung aus Kunden- und Lieferantensicht auf.
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