Energiekosten steigen in 2018 Neue Chancen für die Industrie

Energiekosten steigen in 2018

Neue Chancen für die Industrie

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Im Jahr 2018 müssen nahezu alle Branchen trotz leicht gesunkener Netzentgelte und einer niedrigeren EEG Umlage als 2017 mit steigenden Energiekosten rechnen. Die Börsenpreisentwicklung zeigt seit Mitte 2017 steil nach oben, ein Ende ist nicht abzusehen.

Seit der Liberalisierung 1998 können Unternehmen ihren Versorger frei wählen. In Deutschland gibt es rund 1.000 Energielieferanten, die Strom und Gas in der gleichen Qualität anbieten. „Mittelständische Unternehmen bleiben häufig über viele Jahre beim gleichen Versorger und fragen höchstens eine Handvoll weitere an, um Preise zu vergleichen. Von Wettbewerb kann hier keine Rede sein“, so die Beobachtung von Rainer Otto, Gründer und Inhaber von EnPortal. Das, was die Lieferanten voneinander unterscheidet, ist lediglich der Aufschlag auf den Börsenkurs, aus dem sich der reine Energiepreis ergibt. Bereits kleinste Abweichungen im Cent-Bereich führen bei hohen Verbräuchen zu deutlichen Mehrkosten. „Nur wer die größtmögliche Anzahl an Versorgern anfragt, kann Energiekosten reduzieren“, ergänzt Rainer Otto.

Viele Einkäufer organisieren ihre Energiedaten noch in Excel-Tabellen. So stellt sich die Frage: Wie soll die Masse an Energieversorgern mit den in Excel-Tabellen zerstreuten Energiedaten kontaktiert werden, ohne dafür mehrere Wochen an Zeit und Arbeit zu investieren? Hinzu kommt: Je mehr Angebote angefragt werden, desto länger dauert die Angebotsauswertung. So wird gegebenenfalls mit dem alten Versorger ein neuer Preis verhandelt oder ein Energieberater beauftragt, der diese Aufgabe übernehmen soll. Doch gerade beim kaufmännischen Energiedatenmanagement hat sich seit der Digitalisierung viel verändert, vorangetrieben durch den Portalbetreiber EnPortal, der 2008 ein Onlineportal auf den Markt brachte, um durch intensiven Wettbewerb unter Versorgern börsennahe Energiepreise anbieten zu können.

Alle Abnahmestellen und deren Verbräuche, Kosten sowie Verträge werden im Onlineportal einmalig von EnPortal eingepflegt und nachfolgend automatisch aktualisiert, sodass alle Strom- und Gasdaten jederzeit in der Cloud vollständig vorliegen. Von jedem Ort zu jeder Zeit können Einkäufer auf ihre Energiedaten zugreifen. Übersichtlich ist aufgelistet, wie viel Energie jenes Werk oder jene Abnahmestelle verbrauchen und wo sich gegebenenfalls Lastspitzen befinden. Liegen Energiedaten permanent und stets aktuell vor, ist es kein Aufwand mehr, diese einer großen Zahl an Versorgern im Rahmen einer Ausschreibung zukommen zu lassen. Bis zu 620 Energieversorger können derzeit über den Online-Marktplatz des Portalbetreibers schnell kontaktiert und mit den Energiedaten versorgt werden.

„Was ist, wenn der neue Versorger pleitegeht?“ oder „Verlieren wir damit nicht unseren Kundenservice?“ oder „Wie hoch ist das Risiko, dass der Wechsel nicht klappt und ich kurzzeitig keinen Strom mehr habe?“ präsentieren einige Bedenken rund um den Lieferantenwechsel, die EnPortal im deutschen Mittelstand noch wahrnimmt. Dabei sind dies Punkte, die in der Praxis nicht eintreffen können, wie Clemens Graf von Wedel, Gründer und Inhaber von EnPortal betont: „Unternehmen haben seit der Liberalisierung keinerlei Benachteiligungen im Hinblick auf Service, Netz oder Sonstiges zu befürchten. Es liegt ein gesetzlich streng geregelter, diskriminierungsfreier Zugang zu Strom und Gas vor.“ Mit dem sognannten „Unbundling“ wurden die Netze in Deutschland von den Versorgern getrennt, um keine Vorteile oder Druckmittel zu schaffen, sondern freien Wettbewerb zu fördern.

Bei einer günstigen Marktchance und guten Börsenkursen – was mittels einer automatischen Energiepreisprognose im Onlineportal gesichtet werden kann – können Energieeinkäufer heute per Klick eine Ausschreibung starten und alle interessierten Energieversorger erhalten die Aufforderung zur Angebotsabgabe. Die Preisangebote werden übersichtlich in einem Bieterspiegel im Portal aufgelistet. Auf einen Blick sehen Einkäufer, welcher der zahlreichen Lieferanten den besten Energiepreis und die besten Konditionen bietet. „Wir haben alle Einkaufsschritte aus Offline-Zeiten in unserem Portal abgebildet und standardisiert. Die Angebote sind transparent und vergleichbar dargestellt. Dadurch entfällt der mühsame Preisvergleich, der zu Offline-Zeiten viel Arbeit und Zeit gekostet hat“, sagt Clemens Graf von Wedel.

Dank digitaler Handelsprozesse können Energieversorger online bessere Energiepreise anbieten. Der Grund liegt darin, dass sich der Aufwand im Vertrieb des Versorgers ebenfalls reduziert. Schnellere Abläufe im Einkauf sorgen für kurze Bindefristen, die folglich Risikoaufschläge reduzieren und die Kosten beim Kunden reduzieren. Beim Portalbetreiber EnPortal liegt die Bindefrist bei zwei Stunden. Innerhalb dieser Zeit entscheidet sich der Kunde für einen Lieferanten und schließt den Energieliefervertrag ab. Da das beste Angebot auf einen Blick erkennbar ist, können sich Einkäufer schnell für einen Wunschlieferanten entscheiden. Bei Fragen unterstützt ein Kundenbetreuer, der jährlich hunderte von Ausschreibungen durchführt und den Energiemarkt gut kennt.


AUTOR

Rainer otto

Geschäftsführer EnPortal

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