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Ohne E keine Effizienz

BME-E-Lösungstage: Trend zu E-Tools hält an
Ohne E keine Effizienz

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Entlang der Wertschöpfungskette lassen sich eine Vielzahl von Schnittstellen und Aktivitäten durch den Einsatz von E-Tools vereinfachen. Lösungsansätze standen im Mittelpunkt der BME-E-Lösungstage in Bonn.

Mit den E-Lösungstagen in Bonn hat der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) ein neues Kind aus der Taufe gehoben. Zur Premiere begrüßte der Verband Mitte März rund 500 Teilnehmer in der ehemaligen Bundeshauptstadt. „Wir legen mit dieser Veranstaltung den Fokus ganz klar auf die elektronische Beschaffung“, erklärte BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Holger Hildebrandt, der gleichzeitig betonte, „keine Konkurrenz zur Nürnberger Fachmesse E-Procure“ sein zu wollen.

Auf den E-Lösungstagen stand die Kommunikation im Vordergrund. Fachforen, Workshops und Round Tables luden zum Dialog über aktuelle Entwicklungen in der elektronischen Beschaffung ein. Dabei wurde deutlich: Entlang der Wertschöpfungskette lassen sich eine Vielzahl von Schnittstellen und Aktivitäten durch den Einsatz von E-Tools vereinfachen.
IT-Experten und Fachbesucher diskutierten auch mögliche Herausforderungen für den Einkauf der Zukunft. So wird sich im Bedarfsmanagement die Reaktionsgeschwindigkeit langfristig von Tagen auf Stunden verkürzen. Beim Sourcing ist mit einer steigenden Bedeutung von Corporate Compliance zu rechnen. Das gilt auch für die eigenen Lieferanten der Einkäufer. Das Supply Chain Management steht ebenfalls vor neuen Herausforderungen. So wird der stetig wachsende Wettbewerb den Druck auf die gesamte Lieferkette weiter erhöhen. Ein weiterer Trend: Innovative E-Lösungen wie Mobile Solutions via Handy können Bestell- und Genehmigungsprozesse vereinfachen und beschleunigen. Hier gibt es bereits interessante Angebote führender Gerätehersteller.
Wie weit die deutschen Unternehmen beim Einsatz von E-Tools schon sind, zeigt das Stimmungsbarometer Elektronische Beschaffung, das der BME in Bonn präsentierte. Demnach nutzen bereits zwei von drei Unternehmen elektronische Kataloge. Diese sind damit das meistgenutzte Tool – vor allem wegen des hohen geschäftspraktischen Nutzwerks.
Konzerne sowie kleine und mittlere Unternehmen senken durch den Einsatz von Katalogsystemen mittlerweile bis zu 25 % ihrer Prozesskosten. Auf Ausschreibungslösungen entfallen 13 %, bei Auktionen sind es immerhin noch 5 %. Bei den Einstandspreisen konnten die befragten Unternehmen im Schnitt 5 % bei Katalogsystemen, 9 % bei Ausschreibungen und 15 % bei Auktionen sparen.
„Ohne den Einsatz von E-Tools lässt sich die Effizienz im Einkauf nicht mehr erhöhen“, meint Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. „Es müssen nicht immer hochspezielle E-Tools mit bis ins kleinste Detail auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnittenen Lösungen sein. Es lassen sich auch mit preiswerten Standard-Software-Paketen Kostenvorteile erzielen.“ Der entscheidende Punkt sei, frei werdende Ressourcen für den strategischen Einkauf zu nutzen.
Jens-Peter Knauer Journalist in Waldenbuch
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