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Grüner Umbau der Metropolen

Metropolitan Solutions
Grüner Umbau der Metropolen

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Urbane Infrastrukturen | In den wachsenden Städten dieser Welt kumulieren globale Herausforderungen wie Klima- und Demografiewandel, alternde Infrastrukturen und Umweltverschmutzung. Die erforderliche Modernisierung diskutieren Experten auf der Metropolitan Solutions. §

Autor: Dietmar Kieser

Drei Viertel des weltweiten Energieverbrauchs gehen heute auf das Konto von Stadtbewohnern. Auf Unternehmen und Kommunalentwickler, die künftig dabei helfen, den Energieverbrauch der Metropolen zu decken, zu managen oder effizienter zu machen, wartet ein Milliardenmarkt. Von Solarmodulen, Kleinwind- und Biogasanlagen über Dämmungen für Häuser, Software für intelligente Stromnetze bis hin zu Ladeinfrastrukturen für Elektroautos und der intelligenten Vernetzung verschiedener Transportmittel reicht das Spektrum der Lösungen. Diese müssen künftig speziell auf die wachsenden Städte dieser Welt und ihre Bewohner abgestimmt sein.

Nicht minder groß als die Chancen sind die damit verbundenen Herausforderungen der Verstädterung: Rohstoffverbrauch, Luftverschmutzung und Lärmbelastung zwingen die Mobilitätsplaner zum Umdenken. Doch wie gestaltet sich die Mobilität der Zukunft? Und wie wird die Energieversorgung in Megacities gesichert?
70 % der Menschen werden weltweit in Städten und Ballungszentren wohnen, wie die Vereinten Nationen für 2050 prognostizieren. Auch angesichts immer strengerer Auflagen von Seiten der Gesetzgeber wird es unausweichlich sein, die Energieversorgung künftig zunehmend dort aufzubauen, wo Strom, Wärme und Kraftstoffe gebraucht werden. Dabei wird neben einer klimafreundlichen Energieversorgung auch Energieeffizienz gefragt sein.
Fassaden- und Dachdämmung sowie neue Fenster können den Energieverbrauch von Gebäuden um 60 % reduzieren. In Neubauten können die Dämmung in Passivhausqualität, Absorptionskältemaschinen und gute Anbindung an den Nahverkehr den Stromverbrauch massiv senken. Damit ist auch die Energieeffizienz ein gewaltiger Wachstumsmarkt. Bereits vor zwei Jahren wurden hier laut der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff) 146 Mrd. Euro umgesetzt. Tendenz steigend.
Diesen und weiteren Fragen stellen sich die Aussteller der Metropolitan Solutions in Halle 16. Die Informations- und Dialogplattform tritt bereits zum dritten Mal im Rahmen der Hannover Messe an. Die Aussteller zeigen in Konferenzen, Foren und Symposien Lösungen rund um die drängenden urbanen Themen. Der Bogen spannt sich dabei von Energie, Wassermanagement, Mobilität und Logistik über Gebäude und Infrastrukturen bis hin zu Bergbau- und Abfalllösungen sowie Management.
Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, (siehe Interview Seite 44), positioniert die Metropolitan Solutions als Informations- und Dialogplattform, um technische und strategische Herausforderungen zu diskutieren, denen die Großstädte weltweit beim dringenden Ausbau bedarfsgerechter Infrastrukturen gegenüberstehen. Köckler: „Auf der Messe kommen die für Stadt- und Infrastrukturentwicklung relevanten Entscheider zusammen, die im direkten Erfahrungsaustausch neue Strategien erarbeiten und zukunftssichere Lösungen beschließen.“
Dabei treffen sich die wichtigsten Anbieter von städtischen Infrastrukturlösungen aus der Industrie mit Entscheidern aus Verwaltung, Administration und Politik. Auf dem Messeparkett diskutieren sie über innovative Konzepte und aktuelle Technologien für nachhaltige Stadtentwicklung sowie Best-Practice-Beispiele. Den Bereich der Energie adressiert die Smart-City- und Green-City-Konferenzplattform im Rahmen der ICLEI Global Town Hall an mehreren Tagen und bei insgesamt drei Veranstaltungen: bei den Diskussionsrunden Smart Cities, Low Carbon Development und Green Buildings. Neben dem weltweiten Städtenetzwerk ICLEI unterstützen 32 weitere Partner die Metropolitan Solutions, darunter der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie das World Business Council for Sustainable Development. Schirmherr ist erneut EU-Energiekommissar Günter Oettinger, der auf der Messe seine „Smart Cities Initiative“ vorstellt.
Der Dialog zwischen Städten und Wirtschaft gilt als zwingend notwendig. Schließlich müssen in einer zunehmend urbanisierten Welt Städte effektive Infrastrukturlösungen finden, die ökonomische, soziale und ökologische Aspekte urbaner Nachhaltigkeit berücksichtigen. Produzierende Unternehmen erfahren im direkten Austausch viel über den Bedarf und die Strategien von Kommunen und können ihre Produkte und Dienstleistungen entsprechend optimieren.
Beispielsweise stehen im „better transport forum“ zeitgemäße Transport- und Verkehrssysteme in Großstädten im Mittelpunkt. Einen inhaltlichen Schwerpunt bildet der Ausbau der Mobilität durch erneuerbare Energien. Wie Städte intelligente Impulse setzen, diskutieren Experten auf dem zweitägigen Kongress „Energiewende – Made by Cities“ am 8. und 9. April im Convention Center der Hannover Messe. •

Das Thema „Smart Cities“ steht im Fokus des neuen VDE-Trendreports 2014. Ergebnisse und VDE-Positionen des Reports „Smart Cities – Germany’s Next Top Export Model?“ präsentiert der Verband auf der Hannover Messe. Auch der VDE-Kongress 2014 am 21./22. Oktober in Frankfurt/M. steht im Zeichen der Smart Cities und intelligenten Lösungen für das Leben in der Zukunft.
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