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Daten-Bändiger gesucht!

Innovationswettbewerb
Daten-Bändiger gesucht!

Bild: GFT Technologies AG
Der Gründerwettbewerb CODE_n sucht auch im Industrieumfeld nach jungen Unternehmern, die „Big Data“ von einem Modethema der IT in konkrete Anwendungen überführen. Die Gewinner dürfen ihr Konzept auf der Cebit 2014 präsentieren.

Schon seit mehreren Jahren gehört „Big Data” zu einem der wichtigsten Zukunftsthemen der IT-Branche. Mit jedem Jahr, so die bekannten Berechnung, werden diese „großen Daten“ doppelt so groß. Leider wird das Thema noch zu häufig auf der allgemeinen Ebene IT-technischer Realisierung diskutiert. Dabei ist das konkrete Anwendungspotenzial enorm, besonders in Branchen, die – wie beispielsweise Automobilindustrie – seit jeher mit großen Datenmengen zu tun haben. Man denke nur an die Auswertung von Verkehrsdaten in Echtzeit, die auf Sensoren im Auto und am Straßenrand zurückgreifen, und letztendlich den Verkehrsfluss beschleunigen. In den Fabriken sind es unzählige Logfiles von Maschinen, die tagtäglich in Fabriken anfallen und mittels Analyse neue Verbesserungen ermöglichen könnten. Gefragt sind neue, innovative Lösungen, die von den Anforderungen der konkreten Industrieanwendung her denken.

Dafür bedarf es nicht unbedingt großer Unternehmen. Gerade kleine, bewegliche Startups haben oft genug bewiesen, dass sie in der Lage sind, Denkgrenzen zu überwinden. Vor drei Jahren hat Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender des IT-Dienstleisters GFT Technologies, den Wettbewerb CODE_n ins Leben gerufen, um genau solche jungen Unternehmen und deren Ideen gezielt zu fördern und darüber hinaus mit etablierten Unternehmen zu vernetzen. Die 50 besten Startups werden ausgewählt und dürfen ihre Konzepte auf der weltgrößten IT-Messe Cebit präsentieren. Für 2014 steht CODE_n unter dem Thema „Driving the Data Revolution“.
Dabei ist Dietz eines besonders wichtig: Es geht nicht allein um Größe – Big Data –, sondern um intelligente Anwendungen und Lösungen für Leitbranchen wie Health, Automotive oder Finance. Sein Stichwort lautet „Smart Use of Data“. Auch in der produzierenden Industrie hat man es mit einer riesigen Menge an heterogenen Daten zu tun. Produktions-Attribute, Statusmeldungen von Maschinen, Fehlercodes und vieles mehr. Im laufenden Produktionsbetrieb etwa muss innerhalb sehr kurzer Zeit auf Anomalien im Betriebsablauf reagiert werden, um Ausfälle und Schäden an teuren Maschinenparks zu vermeiden. Mit Big-Data-Technologien ist es möglich, beispielsweise automatisierte Frühwarnmechanismen zu etablieren, um Wartungen bereits vor dem Auftreten des eigentlichen Fehlers durchzuführen. Mit solchen Maßnahmen können sich im Einzelfall Millionen einsparen lassen. In der Industrie hat Smart Data ein ungeheures Potenzial. Deshalb wurden die Bereiche Automotive, Technology & IT und Logistik auch als Kernbranchen in die Ausschreibung für den Innovationswettbewerb mit einbezogen.
Bewerbungen für die Teilnahme sind noch bis 31. Oktober 2013 unter www.code-n.org möglich. Man darf gespannt sein, welche neuen Geschäftsmodelle auf der Cebit 2014 zu sehen sein werden.
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