Mehr als 500 Unternehmen zeigen digitale Sicherheitslösungen IT-Sicherheit so präsent wie noch nie

Mehr als 500 Unternehmen zeigen digitale Sicherheitslösungen

IT-Sicherheit so präsent wie noch nie

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Cebit | Auf der diesjährigen Cebit steht die IT-Sicherheit mehr denn je im Fokus. Die Enthüllungen umfassender staatlicher Kontrollen des Datenverkehrs haben die Themen Daten- und Systemsicherheit in den Mittelpunkt gerückt. §

Autor: Axel Hahne

Neben der zentralen Anlaufstelle in Halle 12 der IT-Messe in Hannover werden Security-Lösungen in zahlreichen weiteren Angebotsschwerpunkten zu sehen sein. Auch im Konferenzprogramm sollen Sicherheitsfragen diskutiert werden. „Das Thema ist so präsent wie noch nie auf der Cebit. Wir gehen davon aus, dass mehr als 500 Unternehmen Lösungen rund um die IT-Sicherheit zeigen werden“, sagt Vorstand der Deutschen Messe AG Oliver Frese.

Mit Symantec, McAfee, IBM, EMC, Trend Micro, Kaspersky sowie Microsoft werden sieben der nach Angaben der Deutschen Messe zehn größten Anbietern von Security-Software auf der Messe vertreten sein. Aus der europäischen Top-Ten-Liste kommt zudem das Unternehmen Sophos mit Hauptsitz in Boston und Oxford hinzu.
IT-Sicherheit in der vernetzten Fabrik stellt große Herausforderung dar
Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) beschäftigt sich der Sicherheit in der vernetzten Fabrik. Die Forscher stellen auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand E40 in Halle 9 eine Software vor, die Fabrikationsdaten bereits bei ihrer Entstehung verschlüsselt. Integriert in Computer und Maschine soll sie sicherstellen, dass beide über einen sicheren Transportkanal miteinander kommunizieren und nur zugelassene Aktionen ausgeführt werden. Markenhersteller sollen so verhindern können, dass externe Produzenten – zusätzlich zur vorgegebenen Menge – Plagiate produzieren.
Auch das Topthema der Cebit 2014 nimmt direkten Bezug zu IT-Security: „Datability“ soll die Fähigkeit beschreiben, große Datenmengen nachhaltig und verantwortungsvoll zu nutzen. Dabei spielen Fragen der IT-Sicherheit eine zentrale Rolle.
In den Hallen 5 und 6 dreht sich alles um ERP und Datenanalyse. So zeigt die Alpha Business Solutions AG in Halle 5, Stand D28 beispielsweise neben der ERP-Cloud-Lösung „SAP Business ByDesign“ die neue Version 6.1 ihrer ERP-Komplettlösungen Proalpha. Mehr als 200 Neuerungen sollen nach eigenen Angaben an Bord sein. Zudem soll eine weiterentwickelte Bedienphilosophie dafür sorgen, dass sich Anwender schneller orientieren und dadurch effizienter arbeiten können.
Insbesondere bei mittelständischen Fertigungsbetrieben geht der Trend immer häufiger in Richtung ganzheitliche ERP-Lösung. Zur vollständigen Abwicklung betriebswirtschaftlicher Prozesse gehört jedoch auch die gesetzeskonforme Erfassung und Archivierung unternehmensrelevanter Informationen, Daten und Dokumente. Dazu sind bisher aber nur die wenigsten ERP-Systeme selbständig in der Lage. Der Ettlinger Software-Anbieter oxaion (Halle 5, Stand C34) stellt erstmals eine ERP-Komplettlösung vor, die bereits über ein integriertes Dokumenten-Management-System (oxaion DMS) verfügt.
Die Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung mbH (GFOS) widmet sich am VDMA-Gemeinschaftsstand (Halle 5, Stand B28) dem Zusammenspiel von MES, ERP und der vernetzten Produktion.
Auf Stand F16 in derselben Halle stellt Asseco Solutions ebenfalls eine neue Version seiner ERP-Software APplus vor. Diese sei insbesondere in den Bereichen Ergonomie, Mobilität und Datenqualität verbessert, erweitert sowie praxisnaher und intuitiver gestaltet worden. Die Software verfügt nun über eine mobile Projektzeiterfassung, mit der – insbesondere beim Kunden – direkt die Zeit für jede Projektposition über iPad oder Android-Tablet ortsunabhängig dokumentiert werden kann.
Enterprise Resource Planning zieht in die Wolke
In Halle 4 präsentiert die Kumavision AG auf dem Microsoft Partnerstand (Stand A26, Platz P14) ERP-Lösungen auf Basis der aktuellen Version von Microsoft Dynamics NAV 2013. Kumavision-Vorstand Markus Schrade kommt die Konzentration der Cebit 2014 auf Business-Besucher entgegen: „Wir begrüßen die Ausrichtung der Messe auf den Business-Bereich. Sie ist eine ideale Plattform, um unsere innovativen Lösungen zu zeigen und Kontakte zu knüpfen.“ Ihm sei es wichtig, bei dieser Gelegenheit den Dialog mit seinen Kunden fortzusetzen und die gemeinsame Weiterentwicklung ihrer Lösungen voranzutreiben. Besonderes Augenmerk des Unternehmens liege in diesem Jahr auf anwenderfreundlichen Funktionalitäten wie dem Variantenkonfigurator für Fertigungsunternehmen, dem Mietmodul für den Großhandel sowie auf Lösungen für den mobilen Einsatz.
Scopevisio (Halle 4, Stand C47) erweitert seine Cloud-ERP-Lösungen um Funktionen speziell für Mittelständler. Im Bereich Dokumentenmanagement lassen sich künftig etwa wichtige Unterlagen revisionssicher speichern und mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Steuerberatern und dem Finanzamt verschlüsselt teilen. Im Bereich Finanzbuchhaltung steht Nutzern außerdem die App „Finanz2Go“ zur Verfügung. Damit lassen sich unterwegs Berichte und Belege auf dem Tablet ansehen, Mahnungen veranlassen oder Rechnungen.
Ebenfalls auf den Mittelstand zielt die Deutsche Telekom (Halle 4, Stand C269 mit neuen Cloud-Lösungen für das vernetzte Arbeiten. Mit dem Angebot „Managed Workplace“ sollen Mitarbeiter von überall mit einem beliebigen Endgerät auf Arbeitsumgebung, Anwendungen und Daten zugreifen. Die Telekom stellt den gemanagten Arbeitsplatz aus der „Private Cloud“ bereit. Das bedeutet: Der Dienstleister betreibt die Anwendung in ISO-zertifizierten Rechenzentren mit Standort Deutschland. Der virtuelle Desktop lässt sich auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zuschneiden und skalieren. Neben Office-Applikationen oder einem Betriebssystem seien etwa Arbeitsspeicher, Speicherplatz sowie Office-Anwendungen oder Sicherheitslösungen aus der Cloud zubuchbar. •

Fraunhofer stellt auf der Cebit die „Fraunhofer-Allianz Big Data“ vor. Mehr als 20 Institute bündeln darin ihre Kompetenzen, um eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, Politik und Forschung zum Fokus Big Data zu gründen. Die Allianz bietet Unternehmen die Möglichkeit zur strategischen Kooperation, unterstützt bei der Weiterbildung und der branchenspezifischen Entwicklung von Lösungen in klassischen Geschäftsprozessen. Sie betreibt gemeinsame Vorlaufforschung, arbeitet an internationalen Forschungsprogrammen mit, veröffentlicht regelmäßige Marktstudien und führt Branchenworkshops durch.

Prominenz in Hannover: Die Cebit Global Conferences finden erstmals in einer eigenen Halle statt. Der Kongress in Halle 8 liefert ein 70-Stunden-Programm mit mehr als hundert Sprechern aus aller Welt. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem Apple-Mitgründer Steve Wozniak, der russische Cybersecurity-Experte Eugene Kaspersky, Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, der Head of Mobile von Dropbox Lars Fjeldsoe-Nielsen, der Vice President Global Marketing von Huawei Technologies Derek Liu sowie Mikko Hyppönen, Chief Research Officer der F-Secure Corporation.
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