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Software: Generationswechsel bei Gfos

Kontinuität gewahrt
Generationswechsel bei Gfos

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Katharina Röhrig und ihr Mann Dr. Ignace Van Meenen treten bei Gfos im Rahmen der Familiennachfolge an die Spitze. Bild: Gfos/Joseffson Fotografie

Das Essener Software-Unternehmen Gfos hat die Weichen für die Zukunft gestellt und Katharina Röhrig sowie ihren Mann Dr. Ignace Van Meenen im Rahmen der Familiennachfolge in die Geschäftsführung und den Gesellschafterkreis berufen.

Katharina Röhrig ist die Tochter des Unternehmensgründers Burkhard Röhrig, der sich bereits 2021 aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat. Seine Frau und Mitgesellschafterin Gunda Cassens-Röhrig legt die Geschäftsführung nun ebenfalls in nachfolgende Hände, bleibt dem Unternehmen jedoch in beratender Funktion erhalten.

„Ich freue mich, dass die Familiennachfolge geregelt und Kontinuität gewährleistet ist. So können wir sicher sein, dass Gfos erfolgreich weitergeführt wird. Ich selbst werde mich noch einige Zeit um das Produktmanagement kümmern, um zu einem reibungslosen Übergang beizutragen“, so Gunda Cassens-Röhrig. Sie und ihr Mann werden Gfos auch in Zukunft als Beirat zur Seite stehen.

Ein starkes Führungsduo

Katharina Röhrig ist bei und mit Gfos aufgewachsen und stieg 2014 in das Tech-Unternehmen ein. Seit 2021 war sie Mitglied der Geschäftsleitung. Katharina Röhrig ist als Thought-Leaderin im Bereich New Work bekannt und repräsentiert weibliche Führungsstärke in einer noch männerdominierten Branche. 2022 wurde sie in den Vorstand des BDI-Digital-Ausschuss gewählt. Dr. Van Meenen ist gebürtiger Belgier und promovierter Jurist. In seine neue Tätigkeit bringt er ein weltweites Netzwerk sowie umfassende Erfahrung in der Führung von nationalen und internationalen Unternehmen – vom familiengeführten Mittelständler bis zum Konzern – ein.

Fokus auf Wachstum und neue Märkte

Ihre Strategie für die Zukunft von Gfos stellt das neue Führungsduo unter das Motto „Growth for Future“. Röhrig: „Wir schlagen die Brücke zwischen Kontinuität und Innovation. Dabei sind wir überzeugt, dass Wachstum und die Erschließung neuer Märkte die entscheidenden Faktoren sind, um unser Unternehmen weiterzuentwickeln und auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Basis dafür bleibt die gewohnte Exzellenz unserer Produkte und Services.“ Bislang ist Gfos mit seinen Softwarelösungen in 30 Ländern vertreten.

Erste konkrete Entscheidungen sind bereits getroffen: „Besonders großes Potenzial sehen wir bei den Themen Hosting und Cloud Services: Vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels in nahezu allen Branchen bieten wir unseren Kunden hier genau die Unterstützung, die sie benötigen“, so Dr. Van Meenen. Nicht zuletzt bleiben gfos.MES, gfos.Security sowie gfos.Workforce weiterhin tragende Säulen des Portfolios von Gfos.

New Work wird Realität

Die bisherigen Standorte von Gfos mit dem Hauptsitz in Essen sowie den Niederlassungen in Hamburg, Stuttgart und München und der Tochtergesellschaft in der Schweiz bleiben bestehen. Gleichzeitig hält „New Work“ Einzug: „Unter anderem verfolgen wir das Prinzip einer partizipativen und agilen Führung: Wir wollen dynamisch und kreativ auf die volatilen Marktverhältnisse reagieren können und unseren Mitarbeitenden gleichzeitig größtmögliche Flexibilität im Zuge ihrer Work-Life-Balance bieten“, erläutert Katharina Röhrig. „Und wir möchten hin zu prozessualem Denken, um Synergieeffekte zwischen den Bereichen als Teil eines ganzheitlichen Unternehmens bestmöglich zu nutzen.“ (kf)

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