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Reset für Manager

Executive-Education-Programme der IESE Business School öffnen den Blick für das große Ganze
Reset für Manager

Den Reset-Knopf drücken und etwas für die eigene Weiterentwicklung tun: Immer mehr Geschäftsführer und Vorstände, die permanent Top-Leistungen abrufen müssen, absolvieren an der IESE Business School ein Fortbildungsprogramm für Chefs.

Einmal wieder den Kopf frei bekommen, einen Schritt zurücktreten und Zeit haben: Zeit für neue Ideen, Perspektiven und offenen Austausch auf Augenhöhe. Von diesem Szenario träumen viele Unternehmenslenker in Deutschland, denn Führung ist häufig ein einsamer Job – und Betriebsblindheit der größte Feind des erfolgreichen Managers.

Jochen Remmert, Geschäftsführer der Rodriguez GmbH, hat diesen Traum für sich realisiert: Er nimmt derzeit am Advanced Management Program (AMP Munich) der internationalen IESE Business School teil. Seine Motivation, dem Trend zu sogenannten Executive-Education-Programmen zu folgen: Sich nach etlichen Jahren der Berufstätigkeit bei einer Unternehmensberatung und bei Rodriguez, einem führenden Hersteller im Bereich Wälzlager und Lineartechnik in Eschweiler, „wieder einmal neu erfinden – den Reset-Knopf drücken und etwas für die eigene Weiterentwicklung tun.“ Selbstverständlich besuchte er auch in den vergangenen Jahren Weiterbildungen, doch waren diese stets auf einzelne Aspekte seiner Arbeit bezogen und ließen den Blick für das große Ganze außer Acht.
Um einen „Rundumschlag in Sachen Unternehmensführung“ ging es auch Bernd Hahne, Operations Director bei der Stowe Woodward AG, einem führenden Hersteller von Walzenbeschichtungen und Breitstreckwalzen für die Papierherstellung. Zur Qualifizierung für eine mögliche weitere Karriere innerhalb des Konzerns schlug ihm sein Vorgesetzter vor, das Program for Management Development (PMD) der internationalen IESE Business School zu besuchen. Dieses Executive-Education-Angebot – das neuerdings auch in München aufgelegt wird – richtet sich speziell an Führungskräfte der zweiten Hierarchieebene, um sie fit zu machen für den nächsten großen Schritt auf der Karriereleiter.
Bernd Hahne erhoffte sich von dem Programm vor allem einen soliden Einblick in Finance und Business Strategy, da diese Schwerpunkte nicht zu seiner ursprünglichen Ausbildung als Diplom-Ingenieur gehört hatten. Damit stand er vor einer ähnlichen Herausforderung wie viele andere Manager auch: Obwohl für alle Unternehmensaspekte verantwortlich, können sie nicht für alle Disziplinen Experten sein. Executive Education-Programme mit General-Management-Ausrichtung statten ihre Teilnehmer mit verdichteten Kenntnissen in allen Bereichen aus. Von der Bandbreite des Curriculums ist Bernd Hahne auch ein Jahr nach Abschluss des PMD noch immer angetan: „Egal ob Finance, Strategy oder Business Ethics: Das PMD vermittelt einen hervorragenden Überblick über alle wesentlichen Unternehmensaspekte – und gibt einem darüber hinaus Denkanstöße, an die man vorher nicht im Traum gedacht hätte“.
Auch Jochen Remmert ist nach seiner ersten Woche im AMP Munich hoch zufrieden – und positiv überrascht. „Das AMP ist weit ganzheitlicher, als ich es erwartet hatte. Nachdem ich die Broschüre gelesen hatte, dachte ich, nach zehn Jahren Unternehmensberatung und Geschäftsführung wüsste ich bereits alles, was in den Sessions behandelt werden würde. Doch das Programm ist ein echter Augenöffner – es zeigt einem, wie Unternehmensführung idealtypischer Weise aussehen könnte und wird damit seinem Slogan ‚Breaking the frame‘ wirklich gerecht.“
Wesentlicher Erfolgsfaktor von hochkarätigen Executive Education-Programmen ist der offene Austausch zwischen sorgfältig ausgewählten Teilnehmern mit vergleichbarem Hintergrund. Dies ist für Geschäftsführer und Vorstände besonders wertvoll, da sie in der Regel viele Entscheidungen allein fällen müssen. Um eine lebhafte Debatte zu gewährleisten, setzen viele Anbieter bei der Vermittlung ihrer Lerninhalte auf die Analyse und Diskussion realer Fallszenarien. Und dies zu recht, wie Bernd Hahne findet: „Durch den intensiven Austausch bei der Vorbereitung der Cases in den Arbeitsgruppen und später bei der Vorstellung des eigenen Lösungsansatzes im Plenum prallen so viele Meinungen, Erfahrungen, aber auch Blickwinkel der Peers aus anderen Kulturen aufeinander, dass man allein von dieser Fülle an Denkanstößen schon sehr profitiert.“
Jochen Remmert gefällt beim Case-Study-Ansatz vor allem der hohe Praxisbezug der vermittelten Inhalte. „Bei fast allen bisher behandelten Fallszenarien konnte ich Parallelen zu meinem eigenen Unternehmen entdecken und nahezu 80 Prozent Deckungsgleiche zu unseren Herausforderungen feststellen. Dadurch nehme ich aus den Diskussionen sehr viel für meinen beruflichen Alltag mit – und konnte auch schon nach der ersten Woche einige Punkte umsetzen. So gehe ich meine Entscheidungsfindung jetzt überlegter an, hinterfrage meine erste Entscheidung noch einmal und denke auch andere Ansätze durch, bevor ich zu einem endgültigen Entschluss komme.“
Dass Entscheidungen nicht nur unter streng wirtschaftlichen Gesichtspunkten gefällt werden müssen – auch dies kann Teil eines Executive Education-Programms sein. Schließlich hat sich spätestens seit der Finanzkrise der öffentliche Druck auf Spitzenmanager erhöht: Sie sollen sich nicht nur der Gewinnmaximierung und ihren Aktionären verpflichtet fühlen, sondern sich auch ihrer Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft bewusst sein. Dabei schließen sich Profitstreben und ethische Führungsprinzipien nicht aus – vielmehr macht sich werteorientierte Führung im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt. Wenn sich Führungskräfte moralisch vorbildlich verhalten, führt dies zu zufriedeneren Mitarbeitern und damit zu einem stärkeren wirtschaftlichen Erfolg von Teams und ganzen Unternehmen.
Diesen Ansatz schätzt auch Bernd Hahne: „Die Themen Nachhaltigkeit und ethische Unternehmensführung schwangen in nahezu allen Teilbereichen des Programms mit. Letztendlich geht es natürlich am Ende immer darum, dass Geld verdient werden soll, aber dass dies auch – oder gerade dann – möglich ist, wenn bei Entscheidungen auch die ethische Komponente berücksichtigt wird, finde ich sehr gut.“
„Generell ist das AMP Munich für mich wie ein Wake-up-call“, ist Jochen Remmert zufrieden mit seiner Entscheidung, dem Trend zu Executive Education gefolgt zu sein. „Man erfährt fachlich und inhaltlich viel Neues und erhält gleichzeitig durch den Austausch mit vielen verschiedenen anderen Persönlichkeiten ganz neue Perspektiven und Denkanstöße.“
Rudolf Repgen Leiter der IESE Business School Deutschland, München

Wichtige Auswahl- und Erfolgskriterien

Rankings: Um sich einen ersten Überblick über die Vielzahl der Anbieter und deren Qualität zu verschaffen, hilft ein Blick auf die einschlägigen Rankings. Wegen des internationalen Vergleichs hat sich vor allem das „Executive Education Ranking“ der Financial Times etabliert, das jährlich die besten Weiterbildungsangebote kürt.
General-Management-Ansatz: Der Verantwortungsbereich von Top-Managern umfasst alle Kernbereiche des Managements. Dementsprechend sollte auch das Curriculum eines Weiterbildungsprogramms die Gesamtheit dieser Aspekte abbilden und die Führungsperspektive vermitteln.
Internationalität: Spitzenmanager denken und agieren heute global. Die Realität einer immer vernetzteren Wirtschaftswelt sollte sich in einem Executive-Education-Programm widerspiegeln – sowohl beim Inhalt als auch bei Zusammenstellung und Erfahrung der Professoren.
Tradition auf Universitätsniveau: Renommierte Business Schools führen ihre akademischen Programme seit mehreren Jahrzehnten mit großem Erfolg durch und haben ihr Angebot immer weiter optimiert. Damit befinden sie sich Neugründungen gegenüber im Vorteil – sowohl beim Niveau der Programme als auch bei Größe und Qualität des Alumni-Netzwerkes.
Homogenität der Zielgruppe: Wesentliche Voraussetzung für den Lernerfolg ist der offene Austausch auf Augenhöhe mit den anderen Teilnehmern. In einem Zulassungsverfahren stellen führende Anbieter sicher, dass die Absolventen aus verschiedenen Unternehmen und Branchen stammen, aber ähnliche Positionen bekleiden.
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