Nach Umsatz- und Gewinnrückgang soll es 2014 wieder bergauf gehen

Siemens hofft auf Aufschwung

Auf der Jahrespressekonferenz 2013 in Berlin: Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser und Dr. Ralf Thomas, Leiter Corporate Finance and Controlling Bild: Siemens
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Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013 hat die Siemens AG die zuvor angepassten Jahresziele erreicht. Der Gewinn belief sich auf 4,2 Mrd. Euro nach 4,6 Mrd. im Vorjahr. Der Umsatz ging leicht zurück. Die Auftragslage stimmt den Konzern jedoch zuversichtlich.

„Mit einem soliden vierten Quartal haben wir ein bewegtes Geschäftsjahr 2013 abgeschlossen. Nun blicken wir nach vorne und konzentrieren uns auf die Maßnahmen zur angestrebten Ergebnisverbesserung, die wir konsequent und besonnen umsetzen“, sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG anlässlich der Ergebnisveröffentlichung in Berlin. In dem Ergebnis bei den Sektoren enthalten sind 1,3 Mrd. Euro (vor Steuern) im Rahmen des Effizienzprogramms Siemens 2014.

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet der Konzern weiterhin herausfordernde Märkte. Die kurzzyklischen Geschäfte gehen nicht von einer Erholung bis spät im Geschäftsjahr aus. Siemens erwartet mit einem über den Umsatzerlösen liegenden Auftragseingang ein Book-to-Bill-Verhältnis von über Eins. Vorausgesetzt, die Umsatzerlöse bleiben auf organischer Basis auf dem Vorjahresniveau, erwartet Siemens, dass das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) im Geschäftsjahr 2014 um mindestens 15 % über dem Wert des Geschäftsjahrs 2013 von 5,08 Euro liegen wird.
Im Geschäftsjahr 2013 kletterte der Auftragseingang bereinigt um Portfolio- und Währungskurseffekte um 10 % auf 82,4 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand belief sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 100 Mrd. Euro. Der Umsatz reduzierte sich im Geschäftsjahr 2013 leicht um 1 % auf 75,9 Mrd. Euro. Grund für den Umsatzrückgang seien unter anderem der im Vorjahr rückläufige Auftragseingang sowie ein anhaltend schwieriges Marktumfeld für die kurzzyklischen Geschäfte des Unternehmens gewesen.
Der Sektor Industry verzeichnete beim Auftragseingang einen bereinigten Rückgang von 3 % und beim Umsatz von 4 %. Belastend wirkte sich hier unter anderem ein im Vergleich zum Vorjahr schwierigeres Marktumfeld bei den kurzzyklischen Geschäften aus. ah
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