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Weiterbildung: Personalentwicklung auf MBA-Niveau

Programm schließt Lücke zwischen Einzelseminar und herkömmlicher MBA-Ausbildung
Weiterbildung: Personalentwicklung auf MBA-Niveau

Der Arbeitgeberverband Nordmetall hat zusammen mit Partnern ein neuartiges Weiterbildungsprogramm für Führungskräfte aufgelegt. Das modular angelegte Programm ist für alle Branchen und Bildungsabschlüsse offen und verbindet höchste Flexibilität mit akademischem Niveau. Die absolvierten Kurse lassen sich deshalb sogar auf ein mögliches Management-Studium anrechnen.

Der Hintergrund der Initiative: Auf der Suche nach passenden Weiterbildungsmöglichkeiten drohen junge Ingenieure in Deutschland fast zu scheitern: Das Angebot für Führungskräfte und Führungskräfte-Nachwuchs ist derartig unübersichtlich, dass selbst Personalverantwortliche kaum noch das Dickicht an Kursen und Studiengängen durchblicken.
Das ist auch für viele Unternehmen ein Dilemma. Auf der einen Seite wollen sie in die Leistungsfähigkeit der eigenen Belegschaft – und deren Karrieremöglichkeiten – investieren, auf der anderen Seite ist es für sie schwierig zu erkennen, welche Angebote geeignet sind. Der Arbeitgeberverband Nordmetall präsentiert jetzt eine Lösung für die nördlichen Bundesländer.
„Mit unserem neu entwickelten Führungskräfteprogramm Uniskill reagieren wir auf Nachfragen aus der norddeutschen Wirtschaft“, sagt Peter Golinski, Abteilungsleiter Bildungspolitik bei Nordmetall. Das Programm macht den Unternehmen ein völlig neuartiges Angebot: „Es schließt die Lücke zwischen klassischem Einzelseminar und einer herkömmlichen MBA-Ausbildung und setzt damit neue Impulse in der Weiterbildung“, so Golinski.
Die Verantwortlichen des Arbeitgeberverbandes haben unter anderem mit ihrer Nordmetall-Summerschool Erfahrungen gesammelt. Bei diesem Angebot handelte es sich allerdings um 14-tägige Blockseminare, die in dieser Form nicht mehr den Anforderungen im betrieblichen Alltag entsprechen. „Die Nachfrage geht immer mehr hin zu kleineren buchbaren Einheiten“, erläutert Golinski. Genau diese Anforderungen erfüllt Uniskill. Das Programm ist umfassend und modular angelegt und, so Nordmetall, „erfüllt höchste Ansprüche an Qualität, Aktualität und Praxisnähe“. Uniskill bietet 15 Module, wie beispielsweise ‚Verhandlung‘, ‚Führung‘, ‚Strategie‘, ‚Organisation‘ oder ‚Personal‘. Besonders bemerkenswert: Die Module orientieren sich an den Inhalten eines Management-Studiums.
Der Teilnehmer kann sowohl einzelne Module als auch eine Kombination verschiedener Bausteine buchen. Potentialanalysen und Coachings ergänzen das Angebot. Das Programm wird gemeinsam von der gemeinnützigen Nordbildung GmbH und dem zur Technischen Universität Hamburg-Harburg gehörenden „Northern Institute of Technology Management gGmbH“ (NIT) durchgeführt. Hinter Nordbildung stehen sieben namhafte, erfahrene Bildungsunternehmen der norddeutschen Wirtschaft. „Immer mehr Unternehmen suchen nach solch einem Baukastenprinzip, das es ihnen ermöglicht, sich gezielt für ausgewählte Führungskräfte individuell zu bedienen“, erläutert Detlef Otto vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, einem der Nordbildung-Partner. „Der Teilnehmer entscheidet selbst, in welchem Zeitraum er ein Modul abschließen möchte“, sagt Otto weiter. So unterteilt sich jedes Modul in vier Lerneinheiten à zwei Tagen, die über einen längeren Zeitraum absolviert und somit optimal den betrieblichen Erfordernissen angepasst werden können.
Neben Flexibilität achten die Verantwortlichen bei Uniskill insbesondere auf die Qualität des Programms. Dabei gibt es ein Novum in der bundesdeutschen Weiterbildungslandschaft: Als erstes umfassendes Weiterbildungsprogramm dieser Art unterzieht sich Uniskill gegenwärtig einem Zertifizierungsverfahren bei einer renommierten Akkreditierungsagentur, der FIBAA (Foundation For International Business Administration Accreditation). Diese Agentur akkreditiert wirtschaftswissenschaftlich orientierte Bachelor- und Masterstudiengänge an Hochschulen.
„Durch diese Zertifizierung wird das Bildungsangebot einer besonderen Qualitätskontrolle unterzogen, die vor allem das akademische Niveau überprüft“, betont Golinski. Auf die Verbindung von praxisbezogenem Know-how und akademischem Niveau werde bei der Durchführung der Module großen Wert gelegt. Die Dozenten seien Hochschullehrer sowie erfahrene Trainer und Praktiker, betont der Nordmetall-Bildungsexperte.
Industrieanzeiger
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19.2021
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