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Präzisionswerkzeuge: Branche freut sich über Rekordergebnis

Präzisionswerkzeuge
Branche freut sich über Rekordergebnis

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Markus Heseding, Geschäftsführer VDMA-Präzisionswerkzeuge, Hans-Joachim Molka, Vorsitzender VDMA-Spannzeuge, Lothar Horn, Vorsitzender VDMA-Präzisionswerkzeuge, und Marco Schülken, Vorsitzender VDMA-Werkzeugbau (v.l.). Bild: Industrieanzeiger
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Die Branche hat 2017 erstmals die 10 Mrd.-Euro-Marke beim Umsatz überschritten. Der VDMA-Fachverband erwartet für 2018 weitere 5 % Zuwachs.

„Wir waren mit unseren Prognosen im Januar 2017 etwas zu vorsichtig und haben eine positive Überraschung erlebt“, sagte Lothar Horn anlässlich der traditionellen Jahrespressekonferenz des VDMA-Fachverbands Präzisionswerkzeuge, dessen Vorsitzender Horn ist. Die Branche freut sich über ein Umsatzplus von 7 % im vergangenen Jahr und hat damit erstmals die 10-Mrd.-Euro-Marke signifikant überschritten.

Innerhalb des Verbands waren die Hersteller von Spanntechnik mit einem Umsatzplus von 9 % die erfolgreichste Teilbranche, gefolgt von den Zerspanwerkzeugen (+7%) und dem Werkzeugbau (+5%).

Treiber des Wachstums war wieder das Ausland – mit einer Steigerung von 13 % in den ersten drei Quartalen. Hauptabsatzmärkte waren dabei die USA und insbesondere China. „Bei den Zerspanwerkzeugen und den Spannzeugen ist aber auch die Inlandsnachfrage endlich wieder angesprungen, so dass wir für diese Bereiche 2018 ein ordentliches Wachstum erwarten“, sagte Horn. Insgesamt prognostiziert der Fachverband in diesem Jahr einen Zuwachs von 5 %.

Mit Spannung blickt die Branche unter anderem auf die laufenden Tarifverhandlungen, die weltpolitische Wetterlage und die Rohstoffpreisentwicklung. Insbesondere die stark wachsende Batterieproduktion für elektrische Antriebe konkurriert mit den Werkzeugherstellern um wichtige Rohstoffe, wie Wolfram oder Tantal. Dies führt zu heftigen Preissteigerungen und belastet die Unternehmen zunehmend.

Nach wie vor ist die Gewinnung von Nachwuchskräften ein zentrales Thema für die Präzisionswerkzeuge-Industrie. Die meisten Unternehmen engagieren sich für die Ausbildung, einige auch bereits im Rahmen der Nachwuchsstiftung Maschinenbau. „Wir sind froh verkünden zu dürfen, dass in den nächsten Monaten ein neuer Standort der Stiftung bei einem Präzisionswerkzeug-Unternehmen den Betrieb aufnehmen wird“, informierte Markus Heseding, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Präzisionswerkzeuge, „und zwar bei der Paul Horn GmbH in Tübingen.“

Die für die Branche wichtigsten nationalen Metallbearbeitungsmessen in diesem Jahr sind die Metav vom 20. bis 24. Februar in Düsseldorf und die AMB vom 18. bis 22. September in Stuttgart. Bei beiden Messen ist der VDMA Präzisionswerkzeuge ideeller Träger. (mw)

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