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Dauer-Erfolg: Wie(so) Engel boomt

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Dauer-Erfolg: Wie(so) Engel boomt

Spritzgießmaschinen | Mit 1,07 Mrd. Euro Umsatz erzielte Engel im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 erneut einen Firmenrekord. Einblicke in die Planungen der Österreicher.

„Damit sind wir der weltweit größte Spritzgießmaschinenhersteller“, hielt Dr. Peter Neumann, CEO der Gruppe, auf dem Engel Symposium im Juni fest, das alle drei Jahre stattfindet. Engel Austria erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von stolzen 14 %.

„Fast alle Regionen haben zu diesem Erfolg beigetragen“, berichtet Neumann – vor allem Nordamerika, China und auch der mit 58%-Umsatzanteil sehr gut erschlossene Heimatmarkt Europa. Für das laufende Geschäftsjahr gehen die Österreicher von einem Plus von 10 % aus. Begrenzt sei es primär durch die ausgelasteten Kapazitäten. Um die Engpässe zu beseitigen, sind Investitionen von 30 Mio. Euro am Stammsitz in Schwertberg und zudem in Produktionen im Ausland geplant.
Eines der Erfolgsgeheimnisse könnte darin liegen, dass sich das Unternehmen seit der Gründung 1945 zu 100 % im Familienbesitz befindet. Dr. Neumann, Mitglied der Eigentümerfamilie und seit über 30 Jahren in der Geschäftsführung, nutzte vor rund 3000 internationalen Gästen die Gelegenheit, die Engel-Strategie für die Zukunft vorzustellen – „Ansatzpunkte, die auch für Ihr Unternehmen interessant sein könnten“, so der Manager. „Alle unsere Aktivitäten sind langfristig auf fünf bis zehn Jahre hin ausgerichtet“, nannte er ein Grundprinzip.
„Wir benötigen eine Unternehmenskultur, die uns hilft, ständig flexibel zu sein, und dafür müssen wir das weltweite Wissen berücksichtigen – nicht nur das in Europa oder an unserem Stammsitz.“ Engel brauche Projektteams, die „global zusammenarbeiten“. Ein weiterer Kernsatz: „Unser Verhalten wird wichtiger sein als jede Rechtsform.“ Anpassungen sollen also angepackt werden, wo immer nötig.
Dr. Neumann erwartet von den Mitarbeitern, dass sie „unternehmerisch denken“ und will ihnen „die Freiheit geben, Dinge zu verändern“. Voraussetzung dafür sei, dass die Mitarbeiter spürbar Wertschätzung erfahren. Nicht zuletzt als Ausdruck dieser Sichtweise will Neumann den Beschluss verstanden wissen, in Schwertberg ein neues, hochmodernes Lehrlingszentrum zu errichten.
CTO Dr. Stefan Engleder, wie CSO Dr. Christoph Steger zur vierten Familiengeneration gehörig, gab eine nüchterne Einschätzung von Industrie 4.0:
Der Begriff sei eine inzwischen vielfach ge- und missbrauchte Etikette, aber auch eine Chance: als Zukunftsvision wie die von der 1. Mondlandung aus den 60er-Jahren, die dann real wurde. Bei Industrie 4.0 gehe es darum, leise auf das Ziel hin weiter zu entwickeln. Konkret nannte er die horizontale und vertikale Datenintegration sowie die Elemente smart machine, smart production und smart services bei Engel, etwa die automatisierte Wartungssteuerung via Fernmonitoring. (os) •
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