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Deutsch-japanisch-chinesische Kooperation

Werkzeugmaschinen
Deutsch-japanisch-chinesische Kooperation

Wollen in China kooperieren: Xiyou Guan, Vorstandsvorsitzender der Shen Yang Machine Tool Co. Ltd., Shenyang/China, Dr. Rüdiger Kapitza, Vorstandsvorsitzender der Gildemeister AG, Bielefeld, und Dr. Masahiko Mori, President der Mori Seiki Co. Ltd, Nagoya/Japan (v.l.) Bild: Gildemeister
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Gildemeister vertieft seine Geschäftsbeziehungen in Asien. Gemeinsam mit dem japanischen Partner Mori Seiki wollen die Bielefelder in China mit dem Maschinenbauer Shen Yang kooperieren. Mori Seiki hat zudem seinen Anteil an DMG erhöht.

Während der CIMT, der wichtigsten Werkzeugmaschinenmesse in China, wurden die Weichen für eine Kooperation zwischen der Bielefelder Gildemeister AG, dem japanischen Werkzeugmaschinenhersteller Mori Seiki Co. Ltd. und dem chinesischen Werkzeugmaschinenhersteller Shen Yang Machine Tool (Group) Co., Ltd. (SYMG) gestellt. Das teilt die Konzernleitung von Gildemeister mit. Mit diesem Schritt solle der wachsenden Bedeutung Chinas als weltweit größter Abnehmermarkt für Werkzeugmaschinen Rechnung getragen werden.

Gildemeister und Mori Seiki planen mit dem bedeutenden chinesischen Werkzeugmaschinenhersteller SYMG eine gleichberechtigte Kooperation in China. Die geplante Partnerschaft fokussiert sich auf die Produktion einer Maschinenbaureihe in Shenyang – schwerpunktmäßig für den chinesischen Markt. Gildemeister unterstreiche damit die zunehmende Bedeutung Chinas als weltweit größter Absatzmarkt für Werkzeugmaschinen mit zukünftig auch weiterhin hohen Wachstumsraten, so die Konzernleitung.
Drüber hinaus haben Gildemeister und Mori Seiki mitgeteilt, dass der japanische Maschinebauer seine Beteiligung an Deckel Maho Gildemeister (DMG) am 15. April auf 20,1 % erhöht habe. Dies sei im Zuge zweier Kapitalerhöhungen von Gildemeister um insgesamt 20 % erfolgt. Der Aufsichtsrat von Mori Seiki hatte am 25. März beschlossen, das Bezugsrecht als Aktionär in Anspruch zu nehmen und zudem die Aktien derjenigen Aktionäre zu übernehmen, die keinen Gebrauch von ihrem Bezugsrecht gemacht haben.
Gildemeister hatte bereits im November 2010 angekündigt, im Falle eines angemessenen Kapitalmarktumfelds eine Kapitalerhöhung im ersten Halbjahr 2011 durchzuführen. In diesem Zusammenhang war eine weitere Beteiligung von Mori Seiki geplant. Durch die nun vollzogene Aufstockung des Anteils des japanischen Maschinenbauers wollen beide Unternehmen ihre bereits bestehende Partnerschaft vertiefen und strategische Ziele umsetzen. Handelsgewinne seien nicht ausgeschlossen. Laut Gildemeister plant Mori Seiki nicht, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte zu erwerben und strebt auch keine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der Bielefelder an. Der Kauf sei zu 100 % aus Fremdmitteln finanziert. hw
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