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Die Spannung steigt

Vorgesehene Messehallen sind bereits fast komplett ausgebucht
Die Spannung steigt

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Die neue Werkzeugbaumesse Moulding Expo verbucht mit knapp 560 Ausstellern bereits vor der Premiere ihren ersten Erfolg. Sie findet vom 5. bis 8. Mai in Stuttgart statt.

Wenn am 5. Mai die Moulding Expo erstmals öffnet, werden die 31 500 m2 der Hallen 4, 6 und 8 des Stuttgarter Messegeländes voll ausgebucht sein. Bereits jetzt haben knapp 560 Aussteller ihre Teilnahme zugesagt. „Und was mich besonders freut: Rund ein Drittel aller Anmeldungen kommt aus dem Kernbereich des Metiers, sind also Werkzeugmacher oder Modell- und Formenbauer“, sagt Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.

Mit einem Auslandsanteil von rund 23 % erfülle die neue Leistungsschau bereits bei der Premiere die Kriterien für eine internationale Fachmesse, sagt Kromer zufrieden. Den größten Anteil unter den 26 Nationen nehmen Portugal, Italien, die Schweiz, Frankreich und die USA ein. Der Messechef betont aber auch, diese Zahlen seien angesichts einer Erstveranstaltung zwar sehr erfreulich, die Internationalität solle künftig aber noch deutlich ausgebaut werden. Darüber freut sich auch Markus Heseding. Der Geschäftsführer der Fachverbände Präzisionswerkzeuge sowie Mess- und Prüftechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) sieht eine gute internationale Beteiligung als wesentliches Kriterium für einen nachhaltigen Erfolg der neuen Messe für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau.
Den Erfolg, den die Moulding Expo bereits vor ihrer Premiere feiern darf, erklärt Ralf Dürrwächter so: „Diese Messe kommt zum richtigen Zeitpunkt und sie wird zum richtigen Zeitpunkt veranstaltet. Alle wichtigen Verbände sind engagiert, und man spürt, dass die Macher für das Thema brennen.“ Diese positive Energie schwappe auch auf die Aussteller über. „In Gesprächen mit unseren Mitgliedern habe ich oft das Gefühl, wir sprechen über eine etablierte Veranstaltung. Und das, obwohl die Premiere noch aussteht“, so der Marketingleiter des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) weiter. Das zeige sich auch im Gemeinschaftsstand des Verbands, der sowohl hinsichtlich der beteiligten Firmen als auch flächenmäßig mehr als doppelt so groß sei als alle bisherigen Messebeteiligungen des VDWF.
Alle zwei Jahre präsentiert die Moulding Expo künftig die komplette Bandbreite dessen, was die Branche an Hightech zu bieten hat – von Formen für den Spritz- und Druckguss über Stanz- und Umformwerkzeuge bis hin zu den neuesten Entwicklungen im Modell- und Prototypenbau oder bei additiven Fertigungsverfahren. Den Besucher erwarten in Stuttgart zudem die Technologie-Highlights aller namhaften Zulieferer und Dienstleister dieses Industriezweigs.
Gerade für die oft klein- und mittelständisch geprägten Unternehmen des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus, die großes Know-how bündeln, aber nur selten eine Marketingstelle im Unternehmen besetzt haben, seien Messen wichtige Schnittstellen nach außen, zu möglichen neuen oder auch zu weit entfernten Kunden, betont Kromer. Auf der anderen Seite schreitet die technologische Entwicklung auf allen Ebenen stetig voran. Daher sind Messen ein wesentliches Instrument für jeden Werkzeug-, Modell- oder Formenbauer, um sich gezielt und effektiv an einem Ort über neueste Technologien zu informieren.
Der Messechef will so lange am zweijährigen Turnus festhalten, wie die Branche diesen wünscht, signalisiert aber auch Gesprächsbereitschaft, falls künftig eine andere Frequenz favorisiert werde. „Wir machen eine Leistungsschau mit der Branche und für die Branche. Und dabei sind die Wünsche und Bedürfnisse der Aussteller und der Besucher entscheidend.“ Der Fokus liege nun darauf, für Aussteller und Besucher gleichermaßen eine ideale Veranstaltung umzusetzen. „Wir arbeiten konzentriert daran, dass die Moulding Expo auch die Leistungsschau der Branche wird, als die sie geplant wurde“, erklärt Kromer.
Stuttgart befinde sich in einem Automobil-Cluster und zudem in einem der größten Konsumgütermärkte Europas. Daher gebe es in Süddeutschland auch eine sehr hohe Dichte an Werkzeug-, Modell- und Formenbau-Betrieben, so der Messe-Chef weiter. Und deren Markt erstreckt sich weit über die Landesgrenzen hinweg – größtenteils auch bis ins europäische Ausland und sogar darüber hinaus.
Als Dienstleister hat die Messe Stuttgart für die inhaltliche Ausprägung der Moulding Expo die vier wichtigsten Branchenverbände als Partner mit ins Boot geholt – den Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF), den Bundesverband Modell- und Formenbau (MF), den Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und den Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW. Zahlreiche weitere Mosaiksteine stellen sicher, dass die neue internationale Fachmesse ein hochwertiges Programm präsentieren kann. Eine Reihe von Kooperationen bringt Qualität und Fachkompetenz in die Messe ein. So haben die Stuttgarter eine Kooperation bezüglich der von der Messe Erfurt organisierten Rapid.Area für die Moulding Expo vereinbart. Die Sonderschau wird in Stuttgart das Thema Generative Fertigungsverfahren umfassend abbilden. Eine weitere wichtige Kooperation ging die Messe Stuttgart mit der Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg ein. Die Besucher der Moulding Expo können sich zu diesem Themenkomplex auf dem 2. Technologietag Hybrider Leichtbau über neueste Trends und Entwicklungen in diesem Technologie-Feld informieren. Auf der Sonderschau des Innonet Kunststoff – ein Unternehmernetzwerk, das fast 70 Betriebe der Kunststoffbranche in Baden-Württemberg vereint – werden im Rahmen der Moulding Expo einzelne Verarbeitungsschritte der Wertschöpfungskette präsentiert: vom Formenbau über die Kunststoffverarbeitung bis hin zur Bedruckung von Bauteilen.
Der Werkzeug-, Modell- und Formenbau steht in allen drei Hallen im Mittelpunkt des Messeprogramms – sei es mit begleitenden Fachveranstaltungen wie dem Einkäuferforum Werkzeuge des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik sowie den drei Vortragsforen oder mit dem Moulding-Expo-Infostand bei den parallel in Halle 9 stattfindenden Azubi- und Studientagen. „Dieses Rahmenprogramm und viele weitere Besonderheiten haben wir über die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Branchenverbänden erarbeitet“, sagt Ulrich Kromer. Spannend wird es auch bei MEX:bildung 4.0, der „aktiven Bildungsstraße“. Auch hier haben sich alle vier Partnerverbände mit viel Engagement eingebracht, um die Aus- und Weiterbildung im Werkzeug-, Modell- und Formenbau voranzubringen. Besucher können hier interagieren und sich informieren rund um die Ausbildungsberufe des Metiers.
Parallel zur Moulding Expo finden zwei weitere Technologiemessen mit großer relevanter Schnittmenge zum Werkzeug-, Modell- und Formenbau auf dem Stuttgarter Messegelände statt: Die KSS, Fachmesse für sicheres Kühlen, Schmieren, Reinigen, Ölen, Fetten (5. bis 7. Mai, C2, ICS Internationales Congresscenter Stuttgart) und die Control, Weltleitmesse für Qualitätssicherung in den Hallen 1, 3, 5 und 7. (hw) •
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