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Einführung von 5G im Hafen von Livorno

Einführung von 5G im Hafen von Livorno
Digital Days zeichnen Projekt „5G Port of the Future“ aus

Die Einführung von 5G im Hafen von Livorno optimiert die logistischen Aktivitäten des Hafens. Bild: Ericsson
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Ericsson wurde für sein Projekt „5G Port of the Future“ mit dem Industrial Energy Efficiency Award ausgezeichnet. Im Rahmen des Projekts hat das Unternehmen im Hafen der italienischen Stadt Livorno 5G eingeführt. Verliehen wurde der angesehene Preis am 14. und 15. Juli 2020 auf den Hannover Messe Digital Days.

Die Jury war überzeugt von den Ergebnissen in Bezug auf Nachhaltigkeit, Effizienzsteigerung und geringere Umweltauswirkungen des Logistikbetriebs innerhalb des Hafens. Diese wurden durch den Einsatz von Technologien wie 5G, Internet of Things, Virtual Reality, Augmented Reality und Künstliche Intelligenz erreicht.

5G steigert Betriebseffizienz von Häfen

Häfen stehen vor der Herausforderung, sich so entwickeln zu können, dass sie im globalen Vergleich effizienter, wettbewerbsfähiger und nachhaltiger werden. Geringe Latenz, hohe Kapazität und erhöhte Flexibilität machen 5G hier zu einer Innovationsplattform, die die Betriebseffizienz steigern. Der Mobilfunkstandard reduziert auch die Kosten und die Umweltauswirkungen von Anlegehäfen deutlich.

Das Projekt wurde 2016 von Ericsson gemeinsam mit dem Consorzio Nazionale Interuniversitario delle Telecomunicazioni (CNIT) und der Hafenbehörde des nördlichen Tyrrhenischen Meeres initiiert. Die Unternehmen haben damit die Grundlage dafür geschaffen, einen der größten italienischen Häfen zum Testfeld für die Erprobung neuer 5G-Lösungen zu machen. Das sei besonders in Bezug auf die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung bis 2030 (Sustainable Development Goals, kurz SDG) wichtig. Die laufenden 5G-Versuche sind auch Teil des europäischen Projekts Corealis – Port of the Future.

CO2 wird durch 5G reduziert

5G hat es ermöglicht, den Informationsaustausch in Echtzeit innerhalb des Hafenterminals zu verbessern. Unnötige Bewegungen beim Güterumschlag gibt es dadurch nicht mehr. Prozesse werden erheblich optimiert und der Kraftstoffverbrauch und das damit verbundene CO2 reduziert. Dank eines gemeinsam mit den Projektpartnern und der Fondazione Eni Enrico Mattei (FEEM) entwickelten Modells schätzt man, dass es auf diese Weise möglich ist, die Emissionen pro Hafenterminal jährlich um 8,2 % zu reduzieren. Dies entspricht fast 148.000 kg CO2 und trägt zu den in Punkt 13 (Climate Action) definierten Zielen der SDG bei.

Wirtschaftlich ergeben sich Schätzungen zufolge Einsparungen von 2,5 Mio. Euro pro Jahr durch die Optimierung der Liegezeiten der Schiffe und eine Produktivitätssteigerung von 25 % durch den Einsatz ferngesteuerter 5G-Kräne.

Diese Zahlen verdeutlichen die potenziellen Vorteile von 5G, wenn es in großem Maßstab in europäischen Häfen implementiert wird. „Das Pilotprojekt 5G Port of the Future hat gezeigt, dass 5G-Konnektivität dazu beitragen kann, traditionelle Geschäfts- und Hafenbetriebsmodelle weiterzuentwickeln und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und eine größere ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen. 5G und digitale Technologien rationalisieren die Art und Weise, wie Häfen ihre Prozesse und Warenströme verwalten zugunsten umweltfreundlicherer Verkehrsträger. Innovation und Technologie können einen echten wirtschaftlichen und nachhaltigen Mehrwert erzeugen“, sagt Rossella Cardone, Leiterin für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung Europa und Lateinamerika bei Ericsson.

Weitere Informationen im Blog-Beitrag von Rossella Cardone, Leiterin für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung Europa und Lateinamerika bei Ericsson: www.ericsson.com

Kontakt:

Ericsson Deutschland
Prinzenallee 21
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211-5341001
www.ericsson.com

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