Additive Fertigung

Dresden eröffnet Forschungszentrum für 3D-Druck

Feierliche Eröffnung des AMCD mit Prominenz aus Wissenschaft und Politik – rechts Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Bild: Fraunhofer IWS
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Das Fraunhofer IWS und die TU Dresden haben ihr gemeinsames „Zentrum für Additive Fertigung Dresden“ (AMCD) eingeweiht – eines der größten in Europa.

Im AMCD entwickeln Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen neue Werkstoffe und Verfahren zur additiven Fertigung, bei der Bauteile Schicht für Schicht entstehen. Sie zielen darauf ab, ganz neue Horizonte in der Bauteilgestaltung und beim Kombinieren von Funktionen zu eröffnen. So etwa können schon in der Herstellung von Bauteilen elektrische Leiterbahnen und Sensoren hineingedruckt werden, die später den aktuellen Belastungszustand des Teiles rückmelden.

Der 3D-Druck hat längst den Schritt in die industrielle Anwendung geschafft. Zahnkronen oder Implantaten gehören ebenso dazu wie 3D-gedruckte Flugzeugteile. Dabei wird es aber nicht bleiben, zeigen sich die Forscher überzeugt. „Momentan nutzen wir nur einen Bruchteil der Möglichkeiten aus, die uns zur Verfügung stehen“, sagt der Leiter des AMCD, Prof. Christoph Leyens – Professor an der TU Dresden und gleichzeitig Institutsleiter am Fraunhofer IWS.
Das Team um Prof. Leyens koordiniert unter anderem das Großprojekt „Agent-3D“ mit seinem Fokus auf die in die industrielle Produktion integrierte additive Fertigung. Es wird vom BMBF mit 45 Mio. Euro gefördert, hinzu kommen 30 Mio. Euro von den beteiligten Industrieunternehmen.
Das AMCD zählt zu den größten Zentren seiner Art in Europa, so die Angaben, und wurde mit Mitteln der Fraunhofer-Gesellschaft und des Freistaats Sachsen errichtet.
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