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Ex-Siemens-Tochter Dematic geht wieder an Finanzinvestoren

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Ex-Siemens-Tochter Dematic geht wieder an Finanzinvestoren

Einst war Dematic für Siemens nur ein Randgeschäft. Aufkäufer Triton reicht den Logistikautomatisierer nun nach sechs Jahren weiter (Bild: Triton)
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Nach sechs Jahren reicht Finanzinvestor Triton den Logistikautomatisierer Dematic an andere Private-Equity-Gesellschaften weiter. Aufkäufer sind der Finanzinvestor AEA Investors (AEA) und Teachers‘ Private Capital (TPC), Teil eines auf Private Equity spezialisierten kanadischen Pensionsfonds. Im Zuge des Verkaufs würden die bestehenden Anleihen in Höhe von rund 450 Mio. Euro zurückgezahlt, heißt es. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Für Siemens war die 2006 an Triton veräußerte Dematic nur ein unrentables Randgeschäft. Seitdem wurde das Ergebnis laut Firmenangaben sukzessive gesteigert. Im Zuge der Neuausrichtung hat Dematic Strukturen vereinfacht, Entscheidungsprozesse verkürzt und Kostenstrukturen sowie operative Effizienz systematisch verbessert.
Unter Triton wurde der Komplettanbieter mit Hauptsitz in Luxemburg zu einem profitablen Weltmarktführer für Intralogistik. Heute erwirtschaftet Dematic mit seinen 4500 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von rund 1 Mrd. Euro und beliefert auch namhafte internationale Großkonzerne. „Wir sind heute besonders gut in den Wachstumsmärkten Einzelhandel und E-Commerce aufgestellt“, sagte Roar Isaksen, Präsident und CEO von Dematic. AEA und TPC hätten die Erfahrung, die Expertise und das Kapital, die Wachstumsstrategie in diesen beiden attraktiven Märkten zu unterstützen.
Dematic hat seine internationale Marktführerschaft zudem durch die Akquisition von HK Systems im Jahr 2010 und den Ausbau der neuen Produktion im chinesischen Suzhou kontinuierlich erweitert. „Beide Investitionen waren für uns wichtige Meilensteine und haben unsere Wettbewerbsfähigkeit in den beiden Kernmärkten USA und China signifikant gestärkt sowie unserer Kundenbasis im Wachstumsmarkt E-Commerce deutlich erweitert“, sagte Isaksen.
Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Behörden. Der Abschluss der Transaktion wird im Januar 2013 erwartet.
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