Eigene Ausstellung „Experience Energy Efficiency“ eröffnet

Festo macht Energieeffizienz erfahrbar

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Dem Querschnittsthema Energieeffizienz widmet der Automatisierungsspezialist Festo jetzt eine Dauerausstellung, die soeben im Stammhaus in Esslingen-Berkheim eröffnet worden ist.

Unter dem Titel „Experience Energy Efficiency“ macht die Festo AG & Co. KG das Thema mit Videos, interaktiven Exponaten und Ausstellungsinseln mit eigenen Produkten für Kunden und Interessenten erfahrbar. Im Mittelpunkt steht der vierstufige Ansatz, der das Zusammenspiel von intelligenter Auslegung, energieeffizienten Produkten und Lösungen, nachhaltigen Services sowie fundierter Schulung beschreibt.

Die Hinwendung zum sparsamen und effizienten Umgang mit Energie, verbunden mit entsprechend ausgelegten Produktionstechniken und Produkten ist bei Festo Programm. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Eberhard Veit, lebt Festo „als Familienunternehmen mit langfristiger Perspektive seit vielen Jahren Energieeffizienz – sowohl im eigenen Unternehmen als auch bei unseren Kunden“. Energieeffizienz ist für Festo ein Wettbewerbsfaktor und müsse konsequent im Entwicklungsprozess als Querschnittsanforderung verankert werden, betonte Veit.
Getreu dieser Strategie hat das Unternehmen bei der Energieeffizienz die gesamte Wertschöpfungskette im Blick – vom Engineering über energieeffiziente Produkte bis hin zur effizienten Auslegung von Systemen und dem energiesparenden Betrieb von Maschinen und Anlagen im Sinne der „grünen“ Produktion.
Engineering-Konzept zur Auslegung von Anlagen
Mit dem Engineering-Konzept wird im Rahmen der Ausstellung gezeigt, wie sich Anlagen energieeffizient auslegen lassen. Ein Designobjekt an der ersten Ausstellungsstation vermittelt mit einer elektromechanischen Spindelachse und einem pneumatischen Linearantrieb einen Einblick in die technische Komplexität. Die Bedeutung der ganzheitlich betriebswirtschaftlichen Sicht – der Total-Cost-of-Ownership (TCO) – zeigen die Anschaffungs- und Energiekosten von drei verschiedenen Handlingsystemen über eine Betriebszeit von mehreren Jahren bei unterschiedlichen Zykluszeiten. Der Besucher kann für ein pneumatisches, ein elektrisches und ein kombiniertes Handlingsystem die gewünschte Amortisationszeit einstellen und die für ihn wirtschaftlichste Lösung ermitteln.
Energieeffiziente Automatisierung
Im zweiten Teil der Ausstellung „Experience Energy Efficiency“ zeigt Festo, wie sich mit den Produkten und Systemlösungen des Unternehmens Automatisierungsfunktionen energetisch effizient verwirklichen lassen. Im Mittelpunkt steht eine Anlage zum Spitzen von Bleistiften, die den Besucher mit animierten Bildern über die umgesetzten zwölf Maßnahmen und die erreichbaren Einsparmöglichkeiten informiert. Wie sich beispielsweise mittels kürzerer Schlauchlängen energieeffizienter mit Druckluft umgehen lässt, demonstrieren dezentrale Ventilinseln, die sehr nahe an den Antrieben platziert wurden.
Dienstleistungen und Weiterbildung
Der Besucher erfährt im dritten Teil, wie sich bestehende Druckluftanlagen- und -systeme mit Hilfe der Leistungen der Festo Energy Saving Services nachhaltig verbessern lassen. Das Modell eines Verdichterblocks demonstriert dazu anschaulich die Funktionsweise eines Schraubenkompressors. Pulsierende Lichtemissionsdioden (LED) simulieren dabei die Druckluft, Strom und Wärme. Um das Verbinden zwischen theoretischem Wissenserwerb und praktischer Anwendung geht es im vierten Baustein von Festo Didactic. Besucher können hier verfolgen, wie Kontroll- und Steuerbefehle die Energieeffizienz in einer Anlage beeinflussen.
Ganzheitliche Betrachtung
Der Rundgang verdeutlicht: Fragestellungen zur Energieeffizienz lassen sich nur mit einem ganzheitlichen Konzept lösen. „Festo kann diese umfassende Sicht sehr gut abbilden, weil wir nicht nur die Hardware, sondern auch Beratung, Engineering, Messung und Schulung anbieten“, erklärt Dr. Nico Pastewski, Innovations- und Technologiemanager bei Festo. Für den langfristigen Erfolg sei es entscheidend, mit Partnern insbesondere Kunden und Lieferanten auch bei dem Thema Energieeffizienz in der Automatisierungstechnik eng zusammenzuarbeiten. Daher sucht Festo den Austausch mit führenden Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen. So sind die Esslinger mit Partnern aus neun europäischen Ländern beispielsweise im EU-Forschungsprogramm EMC2-Factory aktiv, das die Energieeffizienz vor allem von energieintensiven Herstellverfahren der Automobil-, Bahn- und Luftfahrtindustrie verbessern soll.
Kunden werden einbezogen
Auf nachhaltiges Netzwerken setzt Festo nicht nur in Forschungsprojekten: In einem Pilotprojekt mit Vorbildcharakter gelang es dem Unternehmen gemeinsam mit dem Kunden bei der Hettich-Unternehmensgruppe, einem Hersteller von Funktionsbeschlägen für Möbel, mit optimierter Pneumatik den Energieverbrauch einer Pilotanlage in der Produktion laut Angaben um 30 % zu senken. Das Konzept wird jetzt beim Kunden Schritt für Schritt umgesetzt.
Technologiefabrik Scharnhausen
Noch weiter geht Festo in der neuen Technologiefabrik Scharnhausen, die ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 erhält und im Herbst nächsten Jahres eröffnet wird. Die Ansprüche an sie sind hoch: Scharnhausen soll innerhalb der Festo-Produktionsstätten als energieeffizienteste Fabrik Vorbildcharakter besitzen. Auch dies ist ein Beispiel, so Eberhard Veit, wie Festo die Energieeffizienz als unternehmensweites Querschnittsthema verankert. (dk)
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