Messe Stuttgart: Flächenausbau lässt weitere Bestmarken erwarten

Messe Stuttgart

Flächenausbau lässt weitere Bestmarken erwarten

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Setzen Wachstumskurs konsequent fort: die beiden Geschäftsführer der Messe Stuttgart Ulrich Kromer (li.) und Roland Bleinroth. Bild: Messe Stuttgart
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Auch im zehnten Betriebsjahr auf dem neuen Gelände setzt die Messe Stuttgart ihren Wachstumskurs fort und hat 2017 mit voraussichtlich 131 Mio. Euro den höchsten Gesamtertrag in einem ungeraden Messejahr erwirtschaftet.

Die Messe Stuttgart hat gute Voraussetzungen, zuversichtlich in das neue Jahr zu blicken, sagte Geschäftsführer Ulrich Kromer. Zum einen habe die Landesmesse Stuttgart GmbH im Betriebsjahr 2017 „die besten Zahlen in einem ungeraden Messejahr“ erzielt, zum anderen sei die neue Halle 10 samt dem angrenzenden erweiterten Eingang West fristgerecht fertig geworden. Die 153 m lange und 95 m breite Paul-Horn-Halle wurde soeben mit der Touristik- und Freizeitmesse CMT in Betrieb genommen. Die CMT ausgenommen, setzen große internationale Messen in den ungeraden Jahren turnusgemäß aus.

Weiter auf Wachstumskurs

Mit einem voraussichtlichen Umsatz von 131 Mio. Euro knüpfte die Messe Stuttgart 2017 nahtlos an das Jahr 2016 an, dem mit einem Gesamtertrag von 147,3 Mio. Euro stärksten Jahr überhaupt, so Geschäftsführer Roland Bleinroth. Das erwirtschaftete Ergebnis „hatten wir uns gar nicht zugetraut“, freut sich Bleinroth über rund 17 Mio. Euro vor Pacht und Ertragssteuer. Insgesamt wurden auf 57 Messen 1,28 Mio. Besucher gezählt, 22 dieser Veranstaltungen waren Gastmessen.

Veranstaltungskalender gefüllt wie nie

Mit der Serie neuer Bestmarken soll es am Standort auf den Fildern mit seiner Hallenfläche von nunmehr 120 000 m² weitergehen: „Nie zuvor war der Veranstaltungskalender so gut gefüllt, wir haben keine Termine mehr frei“, sagte Kromer. „2018 wird ein heißes Jahr.“ Die Messechefs rechnen mit fast 24 000 Ausstellern – im Vorjahr waren es 22 711. Der Umsatz soll auf mehr als 170 Mio. Euro klettern. Beim Vorsteuerergebnis werden 33 Mio. Euro angepeilt.

Messepremieren bei Guss- und Schmiedeteilen sowie Elektromobilität

Im ersten Quartal dieses Jahres wird das am Flughafen Stuttgart gelegene Hallengelände fünfmal komplett ausgelastet sein. Neu im Portfolio ist die Fachmesse Cast Forge für Guss- und Schmiedeteile sowie deren Bearbeitung, die vom 5. bis 7. Juni Premiere feiert. Die bisherige World of Energy Solutions (WES) samt Battery + Storage wird abgelöst durch die Elect!, die sich der elektrifizierten Mobilität widmen wird. Die Plattform wird als Fachmesse und Kongress aufgezogen und soll die Zukunft der Mobilität beleuchten.

Vorbild EVS30

Die thematischen Leitplanken gab der im Vorjahr parallel zur WES veranstaltete Expertentreff EVS 30 – International Electrical Vehicle Symposium & Exhibition. Dieser Weltkongress der Elektromobilität rotiert jährlich zwischen Nordamerika, Europa und Asien und findet 2018 im japanischen Kobe statt. Die bisherige Netzwerkveranstaltung F-cell zum Thema Wasserstoff- und Brennstoffzelltechnologie im Rahmen der WES kehrt wieder zurück ins Haus der Wirtschaft in Stuttgart und wird dort Mitte September ausgetragen. Aus der positiven Resonanz der EVS 30 bei Ausstellern und Besuchern habe sein Unternehmen ein eigenes Messethema geschnürt, sagte Geschäftsführer Kromer. Die Elect! fokussiert erstmals vom 8. bis 10. Oktober die Entwicklung und Anwendung CO2-neutraler Antriebstechnologien sowie die Integration erneuerbarer Energien.

Internationalisierung zahlt sich aus

Auch international sieht Messegeschäftsführer Roland Bleinroth den Stuttgarter Veranstalter auf Kurs. Das Engagement in 52 Ländern zahle sich aus. Ein Viertel der Aussteller und 10 % der Besucher würden heute aus dem Ausland kommen, belegt Bleinroth den Rückkopplungseffekt mit Zahlen. (dk)

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