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Gewinner des Intec-Preises verkündet

Fertigungstechnik
Gewinner des Intec-Preises verkündet

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Im Rahmen der Eröffnung der Messen Intec und Z wurden im Congress Center Leipzig die Intec-Preise vergeben. Mit der Auszeichnung würdigt die Leipziger Messe herausragende Entwicklungen der Aussteller an Werkzeugmaschinen und deren Peripherie oder innovative Lösungen für die Fertigungs- und Automatisierungstechnik. Darüber hinaus erfolgt die Verleihung des Intec-Nachwuchspreises zur Förderung besonders engagierter und innovativer Nachwuchskräfte.

Die Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau GmbH siegte in der Kategorie „Unternehmen bis 100 Mitarbeiter“. Ausgezeichnet wurde ein kryogenes Kühlsystem, das die Energieeffizienz bei Innenrund-, Universalrund- und Wälzlagerschleifmaschinen erhöhen soll. Die Entwicklung des Glauchauer Unternehmens in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Chemnitz, leitet eine neue Generation von Schleifmaschinen ein und soll den Bearbeitungsprozess revolutionieren. Bei dem Verfahren zur Werkstückkühlung und Werkstückschmierung wird flüssiges Kohlendioxid als kryogenes Gas in die Kontaktstelle zwischen Schleifkörper und Werkstück definiert eingeleitet. Hierzu wurden spezielle Düsen entwickelt und optimiert. Über ein ebenfalls neu entwickeltes und prozessspezifisches 2-Kanal-Minimalmengenschmiersystem erfolgt die Schmierung mit einem Öl-Luftgemisch unmittelbar an der Schleifstelle. Der besondere Effekt besteht darin, dass für den Schleifprozess keinerlei Kühlschmierstoff erforderlich ist und mit dem kryogenen Prozess die höchsten Anforderungen an die Oberflächengenauigkeit erzielt werden.
In der Kategorie „Unternehmen über 100 Mitarbeiter“ konnte sich die Emuge-Werk Richard Glimpel GmbH & Co. KG aus Lauf an der Pegnitz mit einer wegweisenden Lösung für Gewindetechnologie durchsetzen. Bisher folgen konventionelle Gewindebohrer oder Gewindeformer bei der Gewindeerstellung der Geometrie des Gewindes. Die Schneid- oder Formzähne des Werkzeuges legen dabei einen entsprechend langen Weg zurück. Das in Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller entwickelte Verfahren zeichnet sich durch eine innovative Vereinfachung dieses Prozesses aus und ermöglicht um 75 % kürzere Bearbeitungszeiten.
Den Nachwuchspreis erhielt Oliver Georgi von der Niles-Simmons Industrieanlagen GmbH. Im Rahmen seiner Diplomarbeit im Bereich Maschinenbau und Produktionstechnik an der TU Chemnitz wurde Oliver Georgi mit der Aufgabe betraut, Möglichkeiten zur Optimierung des Arbeitsraumes einer Werkzeugmaschine von Niles-Simmons zu analysieren, Auswirkungen auf den Bearbeitungsprozess zu beschreiben sowie Ableitungen für technologische Anwendungsfälle zu definieren. Das Ergebnis war so überzeugend, dass es auf weitere Baureihen des Unternehmens übertragen wird und Georgi nach seinem Abschluss von Maschinenbauer übernommen wurde.
Der mit 5000 Euro dotierte Intec-Preis würdigt in zwei Kategorien Innovationen oder Weiterentwicklungen bereits existierender Produkte, Technologien, Systemlösungen oder produktionsrelevante Dienstleistungen. Er steht für herausragende Entwicklungen innerhalb der gesamten Prozess- und Wertschöpfungskette im Maschinenbau und der Fertigungsautomation. Der Nachwuchspreis ist mit 1500 Euro dotiert. Zum Wettbewerb aufgerufen waren alle Aussteller der Intec. Insgesamt 41 Beiträge wurden der Expertenjury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zur Entscheidung vorgelegt. •
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