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Gute Stimmung bei DMG-Mori-Hausmesse

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Gute Stimmung bei DMG-Mori-Hausmesse

Wirtschaftliche Automationslösungen fürs eigene Maschinenportfolio sollen künftig bei DMG Mori eine noch größere Rolle spielen. Bild: Industrieanzeiger
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Werkzeugmaschinen | Zur traditionellen Hausausstellung in Pfronten präsentierte DMG Mori den zahlreichen Besuchern 66 Maschinen live unter Span. Acht davon kündigte Dr. Rüdiger Kapitza, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori Seiki AG, als Premieren an – bis auf die DMU 70 Ecoline, das neue Einstiegsmodell in die 5-Seiten-Bearbeitung, alle im neuen, gemeinsamen DMG-Mori-Design und mit der Bedienphilosophie Celos erhältlich. Zu den Neuheiten gehören unter anderem das Dreh-Fräs-Zentrum CTX beta 800 TC, die beiden Duoblock-Bearbeitungszentren der vierten Generation DMC 80 FD und DMC 80 H sowie das Großzentrum DMU 270 P.

Deutlich zunehmende Bedeutung für den Konzern hat laut Kapitza auch das Thema Automation. Um diesen Bereich konsequent auszubauen, wurde er in vier Segmente aufgeteilt:
  • maschinenintegrierte Automation mit Rund- und Linearspeichern,
  • Standard-Automation mit Werkstück- und Paletten-Handlingsystemen,
  • Flexible Fertigungszellen, die mehrere Prozessfolgen verketten, und
  • Fertigungslinien.
Gerade letztere sollen künftig als Gesamtlösungen für die Großserienfertigung bei DMG Mori eine größere Rolle spielen. Kapitza betonte, dass Automationslösungen in allen Märkten weltweit immer wichtiger seien und von den Kunden zunehmend stärker nachgefragt würden.
Die Stimmung in den Ausstellungshallen in Pfronten war gut. Kapitza geht davon aus, dass die Werkzeugmaschinen-Nachfrage 2014 deutlich zulegt: „Die Stimmung im Markt ist besser, als der reale Verbrauch bislang erwarten lässt. Es gibt aber keine Region, die nicht wächst. Auch Europa bewegt sich wieder.“ Deshalb gehe er davon aus, dass der Absatz um die vom VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) prognostizierten 5 % auf 64,6 Mrd. Euro aufholen werde. Im vergangen Jahr war der Verbrauch vom Rekordwert 66,5 Mrd. Euro (2012) um 7,4 % auf 61,6 Mrd. Euro zurückgegangen.
Bei den wichtigsten Absatzmärkten berichtete Kapitza von Verschiebungen. Mit einem Volumen von 21,8 Mrd. Euro und einem Anteil von 34 % ist China nach wie vor der Größte Einzelmarkt für die Branche. Dahinter folgen die USA mit einem Volumen von 7 Mrd. Euro, Japan und Deutschland mit 5,6 und 5,5 Mrd. Euro sowie Südkorea mit 3,7 Mrd. Euro. Auf den weiteren Plätzen liegen Indien, Russland, Mexiko, Italien und Taiwan.
Um den Anforderungen des Marktes noch besser bedienen zu können, wird DMG Mori im Oktober seine neue Europa-Zentrale in Winterthur/Schweiz eröffnen. Im 920 m2 großen Showroom sollen dann bis zu 16 Maschinen unter Span zu sehen sein. Bereits Mitte Juli feiert der Konzern in Tokyo das Grand Opening des neuen Asien-Headquarters. Darüber hinaus kündigte Dr. Masahiko Mori, President der DMG Mori Seiki Co. Ltd weitere Neueröffnung in diesem Jahr an: Im Juni startet das neue Technologiezentrum von Gildemeister Italiana in Bergamo, in Tianjin/China und in Ulyanovsk/Russland entstehen neue Produktionswerke für Horizontal-Bearbeitungszentren und Ecoline-Maschinen und in Pfronten ein modernes Montagewerk für die Großmaschinen des Typs DMU 600. (hw) •
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