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Im Juli beginnt der Aufriss

Messe AMB: Weitere Internationalisierung steht für 2012 im Fokus
Im Juli beginnt der Aufriss

Während der AMB 2010 informierten sich mehr als 86 000 Fachbesucher über Trends und Entwicklungen in der Metallbearbeitung. 95 % der Aussteller sagten, die Bedeutung der Stuttgarter Schau steige Bild: Landesmesse Stuttgart
Die Ausstellungsplätze für die AMB 2012 scheinen begehrt. Über ein Jahr vor Messestart meldet der Veranstalter, dass mehr als 60 % der Hallen belegt sind und rund 700 Aussteller sich fest angemeldet haben. Im Vergleich zur Vorveranstaltung steigt auch die Auslandsbeteiligung der Unternehmen.

Die letzte Messe für Metallbearbeitung, bei der vor der Krise noch gute Stimmung herrschte, war die AMB 2008. Die Stuttgarter Schau fand damals zum ersten Mal auf dem neuen Messegelände am Flughafen statt. Zwei Jahre später waren die Hallen wieder ausgebucht und die meisten Aussteller hatten die schwierigen Zeiten hinter sich. 1346 Unternehmen präsentierten im Herbst letzten Jahres ihre Produkte und Dienstleistungen, und 86 202 Besucher aus 80 Ländern kamen, um sich darüber zu informieren. Bei den Ausstellern war der Auslandsanteil von 20 auf 25 % gestiegen, bei den Besuchern von 7 auf 11 %. Während die frühere Leitmesse der geraden Jahre, die Düsseldorfer Metav, schrumpfte, legte die AMB mit dem Umzug aufs neue Stuttgarter Messegelände deutlich zu. Nun hat die Landesmesse Stuttgart als Veranstalter einen ersten Ausblick auf die Schau im nächsten Jahr gegeben.

Rund 700 Aussteller haben sich bereits fest für die nächste Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung auf den Fildern angemeldet. Mehr als 60 % der Hallen seien schon belegt und die großen Keyplayer an Bord. Auch aus dem Ausland kommen demnach erfreuliche Signale: Von dort haben sich aktuell schon mehr Aussteller angemeldet als im Vergleichszeitraum der Vorveranstaltung. Die Landesmesse wertet das als Indiz dafür, dass die Bedeutung der AMB auch international zu nimmt und sie sich endgültig zur europäischen Leitmesse für die Werkzeugmaschinen- und Präzisionswerkzeugbranche in den geraden Jahren entwickelt hat.
Im letzten Jahr hatten 92 % der befragten Besucher gesagt, dass sie die Messe weiterempfehlen würden, und 74 % wollten zur nächsten Auflage sicher oder wahrscheinlich wiederkommen. Vergleichbar positiv fiel das Urteil der Aussteller aus. Sie bewerteten die Qualität der Fachbesucher zu 75 % als sehr gut oder gut, und die Frage nach der Wiederausstellungsabsicht beantworteten 85 % mit „bestimmt“ oder „wahrscheinlich“.
Dass sich die AMB so positiv entwickelt hat, liegt zum einen am Einzugsgebiet. Die Region hat die größte Zielgruppendichte in ganz Deutschland. Neben der Automobil- und der Zulieferindustrie sind hier auch der Maschinenbau und andere Metallbe- und -verarbeiter mit vielen Unternehmen zu Hause. Die Infrastruktur des Messegeländes mit Flughafen, S-Bahn- und Autobahn-Anschluss erleichtert zudem den Besuchern aus entfernteren Regionen die Anreise. Zusammen mit den modernen Hallen offensichtlich für viele Unternehmen Grund genug, bei der Schau vertreten zu sein. Obwohl sich die Hallenfläche gegenüber dem alten Gelände am Killesberg verdoppelt hat, gibt es laut Veranstalter noch immer Wartelisten mit Unternehmen, die gerne ausstellen würden.
Zur AMB 2012 werden wieder komplett ausgebuchte Messehallen erwartet und 105 000 Bruttoquadratmeter belegt sein. Mehr als 1300 Aussteller zeigen dann Innovationen und Weiterentwicklungen aus der Zerspantechnik und der Präzisionswerkzeugindustrie, aber auch Spannzeuge, CAD, CAM, CAE, Software, Schleifmaschinen, Werkstück- und Werkzeughandhabung sowie Messtechnik.
Unterstützt wird die AMB von den ideellen Trägerverbänden VDMA mit den Fachverbänden Präzisionswerkzeuge und Software sowie dem VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.).
Die AMB 2012 findet vom 18. bis 22. September statt. hw
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