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In puncto Auslastung wieder auf Platz eins in Deutschland

Fünf Jahre neue Messe Stuttgart
In puncto Auslastung wieder auf Platz eins in Deutschland

Seit der Einweihung des Geländes in unmittelbarer Nähe des Stuttgarter Flughafens und der A8 hat sich das in nur drei Jahren Bauzeit fertiggestellte Großprojekt nach Angaben des Betreibers überaus positiv entwickelt (Bild: Landesmesse)
Europas modernstes Messe- und Kongresszentrum ist seit seiner offiziellen Eröffnung am 19. Oktober 2007 auf Erfolgskurs. Bereits nach fünf Jahren ist die Wachstumsgrenze im neuen Gelände erneut erreicht.

Am 19. Oktober 2012 jährt sich zum fünften Mal die offizielle Eröffnung der neuen Messe Stuttgart am Standort auf den Fildern. Seit der Einweihung des Geländes in unmittelbarer Nähe des Stuttgarter Flughafens und der A8 hat sich das in nur drei Jahren Bauzeit fertig gestellte Großprojekt nach Angaben des Betreibers überaus positiv entwickelt.

„Bereits im ersten vollen Betriebsjahr 2008 lagen wir in puncto Umsatz, Flächenbelegung, Besucher- und Ausstellerzahlen bei Werten, auf die man realistisch erst Jahre später hoffen konnte“, erklärt Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Landesmesse Stuttgart GmbH. „Umgeben von international führenden Unternehmen aus Automobil- und Maschinenbau, Elektrotechnik und IT hat Europas modernstes Messe- und Kongresszentrum wegen seiner idealen verkehrstechnischen Anbindung und des enormen Knowhows seiner Mitarbeiter von Anfang an eine Anziehungskraft entwickelt, die unsere anfänglichen Planungen übertroffen hat“, betont Ulrich Kromer, Sprecher der Geschäftsführung. Heute, fünf Jahre nach ihrem offiziellen Start, sieht sich die Messe Stuttgart mit dem ICS Internationales Congresscenter Stuttgart als wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Landeshauptstadt, ihre Region und das gesamte Land Baden-Württemberg.
In puncto Auslastung liegt die Messe Stuttgart laut eigenen Angaben bereits wieder auf Platz eins in Deutschland – trotz einer Verdopplung der Hallenfläche von 54.500 m² am alten Standort auf dem Stuttgarter Killesberg auf 105.200 m² im neuen Gelände. „Wir stehen in diesem Punkt an der Spitze aller deutschen Messestandorte“, sagt Messe-Geschäftsführer Bleinroth. „Schon 2008 war die Messe Stuttgart beim Hallenumschlagsfaktor, der die Auslastung beschreibt, Spitze.“ Viele Veranstaltungen im Messekalender konnten durch den Umzug auf die Fildern stark wachsen und auf Anhieb die gesamte Hallenfläche belegen. „Nahezu alle unserer Messe-Flaggschiffe sind heute doppelt so groß wie auf dem Killesberg“, sagt Ulrich Kromer. „Auch bei den Besucherzahlen und der Anzahl der Aussteller haben wir gute Zuwächse zu verbuchen. Und beim Umsatz verzeichnen wir über die vergangenen fünf Jahre betrachtet ein Plus von 84 Prozent. Insgesamt gesehen können wir zufrieden auf die letzten fünf Jahre zurückblicken.“
Zu den vielen Stuttgarter Messen, die im neuen Gelände am Airport zulegen konnten, zählt beispielsweise die CMT als inzwischen europaweit größte Publikumsmesse für Touristik und Freizeit. Sie verdoppelte gegenüber 2006 ihre belegte Bruttofläche und zog im Januar 2012 knapp 225.000 Besucher an. Die R+T, Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz, belegte 2012 ebenfalls die gesamte Messehallenfläche. Auch die Stuttgarter AMB, Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung, übertraf 2012 mit rund 90.000 Fachbesuchern aus 65 Ländern auf dem vollständig ausgebuchten Messegelände erneut alle Erwartungen. Im Jahr 2012 finden insgesamt 65 Messen in Sichtweite zum Flughafen statt und sorgen gemeinsam mit Kongressen und anderen Veranstaltungen für ein Umsatzrekordergebnis von mehr als 120 Mio. Euro.
Seit seiner Eröffnung hat sich auch das ICS Internationales Congresscenter Stuttgart, das mit einer Gesamtkapazität von 10.000 Plätzen zu den größten in Deutschland zählt, sehr gut entwickelt. „Unser Kongresszentrum ist heute ausgelastet“, betont Messe-Geschäftsführer Kromer. „Wir sind mit der Entwicklung dieses Geschäftsbereiches sehr zufrieden. Es ist uns gelungen, in den vergangenen fünf Jahren unter anderem eine stattliche Zahl internationaler medizinischer Kongresse und Veranstaltungen renommierter Firmen zu akquirieren.“ Die Landeshauptstadt sei mittlerweile – auch dank fünf Jahren ICS – einer der wichtigsten Kongressstandorte in Deutschland.
Richtungweisend sind die Messe Stuttgart und das ICS seit ihrer Eröffnung auch auf den Gebieten Ökologie und Umweltschutz. Mehr als die Hälfte des Messegeländes auf den Fildern ist begrünt, 34.000 m² Solarkollektoren auf den Dächern der Messehallen und des Bosch-Parkhauses über der A8 produzieren 4,32 Mio. kWh Strom, genug für 1350 Vier-Personen-Haushalte. Auch bei Klimatechnik, Entsorgung und Wasserverbrauch ist die Messe Stuttgart vorbildlich. „Unser zentrales Anliegen ist der nachhaltige Einsatz von Ressourcen und ein ökologisch sinnvolles Verhalten“, beschreibt Geschäftsführer Bleinroth die im Green Statement des Unternehmens festgeschriebenen Umweltmaßregeln.
Mit dem Umzug auf die Fildern vor fünf Jahren nahmen auch die Auslandsaktivitäten der Messe Stuttgart – der Vorgabe ihrer Anteilseigner Landeshauptstadt Stuttgart und Land Baden-Württemberg folgend – verstärkt Fahrt auf. 7200 internationale Aussteller im Doppeljahr 2007/2008 entsprachen gleich zu Beginn einer Steigerung von 85 % gegenüber dem Doppeljahr 2005/2006 im alten Killesberggelände. Parallel zu dieser Entwicklung baute die Messe Stuttgart ihr Netz an Auslandsvertretungen von 36 auf aktuell 54 Länderbüros aus. „Im Lauf der vergangenen fünf Jahre haben wir auch durch das attraktive neue Messegelände die ausländische Beteiligung an unseren Stuttgarter Fachmessen deutlich steigern können“, sagt Roland Bleinroth.
Im Outbound-Bereich ist die Messe Stuttgart unter anderem in der Türkei mit einer Tochtergesellschaft aktiv, die dort Messen veranstaltet. In Russland hat im September 2012 erstmals die Moskauer R+T Russia stattgefunden. In der ostchinesischen Wirtschaftsmetropole Nanjing hat die Messe Stuttgart am 15. Oktober 2012 mit dem Betreiber des Nanjing International Expo Center ein Joint Venture mit dem Markennamen Messe Nanjing gegründet, an dem die Messe Stuttgart die Mehrheit hält. Das Joint Venture führt künftig eigene Fach- und Endverbrauchermessen durch und akquiriert neue Veranstaltungen für den Standort.
„Das Besondere an diesem Joint Venture, das wir gemeinsam mit unserem chinesischen Partner gestalten, ist die Form einer gemeinsamen Betreibergesellschaft dieses Messegeländes Wir haben also nicht in Beton und Hallen investiert, sondern führen das operative Messegeschäft in Zukunft gemeinsam durch, erklärt Bleinroth. Laut Ulrich Kromer ist dies „für die Messe Stuttgart ein Meilenstein, in dieser Form im Ausland aktiv werden zu können“.
In Nanjing fand vor kurzem zum zweiten Mal die AMB China statt, außerdem wird dort die CMT China veranstaltet. Für 2013 ist in Nanjing die Landtechnikmesse Agmet geplant. „Darüber hinaus wollen wir in weiteren Wachstumsmärkten präsent sein“, sagt Bleinroth. „Die Rückkopplung an den Standort Stuttgart funktioniert sehr gut. Dieses Jahr hatten wir bei der Stuttgarter AMB im neuen Messegelände erstmals chinesische Marktführer als Aussteller. Eine direkte Folge unsere Auslandsaktivitäten vor Ort.“
Bei Stuttgarter Messe-Flaggschiffen wie der AMB, CMT und R+T – aber auch bei zahlreichen kleineren Veranstaltungen – ist die Wachstumsgrenze im neuen Gelände bereits fünf Jahren nach dessen Eröffnung erneut erreicht. „Für unsere Großmessen könnten wir bedeutend mehr Fläche verkaufen, als wir derzeit anbieten können“, beschreibt Messe-Geschäftsführer Kromer die Lage.
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