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Investitionen bescheren Lapp glänzende Zahlen

Kabel- und Verbindungsspezialist wieder auf Rekordumsatz-Niveau
Investitionen bescheren Lapp glänzende Zahlen

Die Lücke zu den Rekordumsätzen vor den Krisenjahren geschlossen: Lapp-Vorstandschef Andreas Lapp
Stark ausgeweitete Produktionskapazitäten und eine in der Krise geschaffene effiziente Kostenstruktur führten beim Kabel- und Verbindungstechnikspezialisten Lapp zu einem Umsatzplus von 34 %. Mit 847 Mio. Euro konsolidiertem Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 befinde sich das Stuttgarter Unternehmen wieder auf dem Rekordumsatz-Niveau der Vorkrisenjahre, sagte Andreas Lapp, Vorstandsvorsitzender der Lapp Holding AG.

Verholfen habe dazu auch der Kupferpreis, der sich in dieser Zeit sehr volatil entwickelte. Da 7 % des Umsatzzuwachses auf das Vormaterial entfielen, veran-schlagt Lapp den realen Umsatzanstieg auf 27 %. Bei stabil bleibender Entwicklung des Kupferpreises, die Dr. Uwe Schwellbach erwartet, hält der Lapp-Finanzchef die Umsatzmarke von 900 Mio. Euro im zum 30. Oktober endenden Geschäftsjahr 2011/ 2012 für denkbar.
Schwellbach rechnet denn auch mit weitaus höheren Investitionen als im abgelaufenen Geschäftsjahr, in dem der Kabelspezialist 21 Mio. Euro vornehmlich in den Ausbau seiner Produktionswerke steckte. Durch eine Großinvestition am Standort Ludwigsburg mit 12 Mio. Euro, in Indien mit 7,5 Mio. Euro und eine anlaufende Produktion in China taxiert der Finanzchef das diesjährige Volumen „in Richtung 30 Mio. Euro“. Schwerpunktmäßig investierte Lapp im Vorjahr in Deutschland, wo nahezu die Hälfte der 200 neuen Stellen entstanden sind. Dabei wären nahe zu alle Standorte verstärkt worden, betonte Andreas Lapp. Bis zum Geschäftsjahresende würden weltweit weitere 200 Mitarbeiter hinzukommen. Allein die Gesamtinvestition für das neue Ludwigsburger Logistik- und Dienstleistungszentrum mit 30.000 m² Fläche beläuft sich auf rund 36 Mio. Euro.
Deutlich zugelegt haben die Stuttgarter auch beim Ergebnis vor Steuern, das um 22,5 Mio. Euro auf 68,2 Mio. Euro gestiegen ist. Die starke Finanzlage spiegelt auch die Eigenkapitalquote wider. 50 % liegen inzwischen in Händen des Familienunternehmens (Vorjahr: 48 %).
Besonders hohe Wachstumsraten sieht Andreas Lapp in Asien. Folglich sieht er sein Unternehmen „in Zukunft auch dort präsent, denn das sichert auch Arbeitsplätze bei uns in Deutschland“. Bislang steuert das Asiengeschäft 18 % (153,4 Mio. Euro) zum Gesamtumsatz bei und Amerika 9 % (73,5 Mio. Euro). Den Löwenanteil mit 73 % Umsatzanteil bestreitet Lapp in Europa: 620 Mio. Euro stammen aus dem Kernmarkt, knapp die Hälfte (302 Mio. Euro) steuerte Deutschland bei (+33 %). Besonderheit: Dem Europageschäft schlägt Lapp auch Südamerika, Afrika und die Vereinigten Arabischen Emirate zu.
Die Asienkarte spielt Lapp nicht nur in Indien, wo in diesem Sommer in Bhopal ein zweites Produktionswerk in Betrieb gehen soll und zur größten Fertigungsstätte der Gruppe avanciert. Neben dem Indien- und China-Engagement favorisiert Andreas Lapp auch die Asean-Region. Derzeit beschäftigen die Schwaben dort 223 Mitarbeiter, bis Ende des Jahres sollen es bereits 250 sein. Aus den 32 Mio. Euro Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr sollen 44 Mio. Euro werden. Den Schwerpunkt der Investitionen bildet derzeit Indonesien, wo Lapp im Vorjahr das Joint Venture JJ-Lapp Cable SMI aufgenommen hat und dort inzwischen produziert. dk
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