Höhenflugzeug Halo

Klimaforschung in 15000 m Höhe

Das fliegende Forschungslabor Halo soll künftig Daten zur Klimaforschung sammeln Bild: DLR
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Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat das neu entwickelte, weltweit einzigartige Höhenflugzeug Halo in Oberpfaffenhofen an die beteiligten Wissenschaftler übergeben. Damit können die Forscher nun erstmal in bis zu 15 km Höhe in die Atmosphäre vordringen und Daten zur Zusammensetzung und Verunreinigung der Schichten sammeln. „Durch seine Flugeigenschaften und Messmöglichkeiten wird Halo eine neue Dimension für die weltweite Umwelt- und Klimaforschung ermöglichen“, sagte Schavan. Forscher könnten erstmals Daten in dieser Höhe sammeln, um die Entstehung von extremen Wetterereignissen besser zu verstehen und vorherzusagen. An Bord von Halo finden mehr Instrumente Platz als in den bisherigen deutschen Forschungsflugzeugen. Es hat eine Nutzlast von bis zu 3 t und eine Reichweite von rund 8000 km. Eine spezielle Sensorik und die fest eingebaute Datenerfassung und -aufbereitung versorgen die Forscher während eines Fluges mit Daten über die Atmosphäre und das Flugzeug selbst. Die langjährige Entwicklung wurde aus Mitteln des BMBF, des Freistaates Bayern, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren sowie der Forschungszentren Jülich (FZJ) und Karlsruhe (FZK) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) finanziert. Das BMBF beteiligte sich mit 48 Mio. Euro an den Gesamtkosten von etwa 74 Mio. Euro.

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