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LEIV soll als Anlaufstelle für KMU dienen, um den Ressourcenverbrauch zu senken

Senkung des Ressourcenverbrauchs
TU Dresden eröffnet Nationales Leichtbau-Validierungszentrum

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Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden eröffnet Mitte Juni 2022 das Nationale Leichtbau-Validierungszentrum (LEIV). Bild: Immopact

Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden hat sich bereits 2010 einer umweltneutralen und global gerechten Produkt- und Prozessgestaltung verschrieben. Mehr denn je geht es heute darum, Forschungsergebnisse schnell in die industrielle Praxis zu überführen. Mit der Eröffnung des Nationalen Leichtbau-Validierungszentrums (LEIV) am 14. Juni 2022 in Dresden wird hierfür ein wesentlicher Schritt zur praktischen Erprobung und Bewertung neuer Ideen und Technologien getan, von dem insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren sollen. Sie bekommen mit dem LEIV einen Anlaufpunkt auf Augenhöhe, der ihnen – abseits großer Forschungsvorhaben oder langfristiger Kooperationsprojekte – schnell und zielgerichtet neueste Forschungsergebnisse für ihre spezifischen Herausforderungen aufbereitet.

Laut Prof. Maik Gude, Vorstandssprecher des ILK, ist das erste Etappenziel des LEIV bis 2030 die tatsächliche Senkung des Ressourcenverbrauchs des aufgebauten Prozessnetzwerkes im Industriemaßstab um 80 %. Die TU Dresden bzw. die Dresdner Leichtbauforschung leistet damit einen messbaren Beitrag für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation nicht nur in Sachsen.

Hybrider Leichtbau prägt das moderne E-Mobil

Die Anschubfinanzierung zur Initialisierung des LEIV und der aktuellen Forschungsarbeiten stammt aus dem Technologie-Transferprogramm Leichtbau (TTP LB) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der Großteil der zu Beginn bereits installierten Anlagentechnik im Wert von rund 12 Mio. Euro wurde über zehn Jahre im Rahmen des nationalen Forschungs- und Technologiezentrums für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen (FOREL) eingeworben. Bislang vorrangig aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert, ist das Cluster Forel heute mit derzeit mehr als 120 aktiven Partnern eines der erfolgreichsten europäischen Leichtbaunetzwerke. (eve)

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