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Leichter Dämpfer im Exportgeschäft

Maschinenbau
Leichter Dämpfer im Exportgeschäft

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Deutschlands Maschinenbauer können sich dem Sog der weltweit schwachen Industrieproduktion nicht entziehen. Bild: Shotsstudio/stock.adobe.com
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Die Ausfuhren der deutschen Maschinenbauer sind im Vorjahr geschrumpft. Der Exportmarkt Nummer eins, die USA, ist weiter im Plus.

Das Exportvolumen der hiesigen Maschinenbauer in Höhe von 179,8 Mrd. Euro ist 2019 um real 1,5 % geschrumpft. Nicht preisbereinigt werden die Maschinenexporte gerade noch auf eine Stagnation kommen. Dies geht aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Laut VDMA haben „insbesondere internationale Handelsstreitigkeiten, der zunehmende Protektionismus und die Brexit-Hängepartie sowie der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie zu Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung in vielen Industrien geführt“, sagte der Konjunkturexperte des Branchenverbands, Olaf Wortmann.

Auf die USA entfielen im Vorjahr 11,2 % an den deutschen Maschinenausfuhren. Dieser nach wie vor wichtigste Einzelmarkt der Branche orderte Waren in Höhe von 20,1 Mrd. Euro (+4,3 %). Doch auch hier sind die Bremsspuren deutlich. Während die Exporte im ersten Halbjahr noch um nominal
7,8 % zulegten, schmolz der Zuwachs in der zweiten Jahreshälfte auf nur noch rund 1 %.

Auf Rang zwei rangiert China mit einem Anteil von 10,5 % an den gesamten deutschen Maschinenausfuhren in Höhe von 18,8 Mrd. Euro (-1,1 %). Der VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann geht davon aus, dass die Corona-Gefahr an der grundsätzlichen Bedeutung des chinesischen Marktes für die deutschen Maschinenbauer auch in der Zukunft nichts ändern wird.

Die Ausfuhren in die EU-Länder (85,9 Mrd. Euro) verharrten im Jahr 2019 nahezu auf dem Vorjahresniveau. Insgesamt nahmen die EU-Länder 47,8 % der gesamten deutschen Maschinenexporte auf.

Kontakt:

VDMA
Lyoner Straße 18
60528 Frankfurt/M.

Tel. +49 69 6603 0
info@vdma.org

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