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MakerBot druckt jetzt alle Materialien

Offene Materialplattform für 3D-Drucker von MakerBot
MakerBot druckt jetzt alle Materialien

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MakerBot Labs Gantry: Der Einsatz des „Experimental Extruder“ macht den 3D-Drucker zur offenen Materialplattform für die Filamente von Drittanbietern. Bild: Stratasys
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MakerBot, eine Stratasys-Tochter, öffnet seine 3D-Drucker für die Filamente anderer Hersteller und erweitert damit das Einsatzspektrum der Geräte deutlich.

Mit der Einführung des „Labs Experimental Extruder’ macht MakerBot seine 3D-Drucker Method zu Geräten mit offener Materialplattform. Sie soll es Anwendern ermöglichen, eine Vielzahl von Materialien von Drittanbietern additiv mit industrieller Gerätetechnik zu verarbeiten. Der MakerBot Labs Experimental Extruder sei für den Verkauf und Versand jetzt verfügbar, teilt die Tochergesellschaft von Stratasys mit.

Die Einführung folgt der Ankündigung des „Method Materials development Program“ im November 2019, das es Filamentfirmen ermöglicht, ihre Materialien für den MakerBot Labs-Extruder zu qualifizieren. Das Programm hat laut MakerBot seither stark an Dynamik gewonnen, und der Hersteller konnte die Materiallieferanten BASF 3D Printing Solutions und die Lehvoss-Gruppe als weitere Partner gewinnen, zu denen bereits Jabil, Polymaker, Kimya und Mitsubishi Chemical gehören.

„Durch die Umwandlung der Method in eine offene Materialplattform bieten wir unseren Anwendern ein leistungsfähiges Mittel zur Realisierung ihrer Ideen“, sagte Johan-Till Broer, VP der Produktentwicklung. „Ingenieure können nun eine wachsende Anzahl von fortschrittlichen Materialien von Drittanbietern auf einer industriellen 3D-Druckplattform drucken, die darauf ausgelegt ist, stärkere und genauere Teile zu produzieren als konkurrierende Desktop-3D-Drucker.“ Das Unternehmen will die Materialplattform weiter ausbauen. „Wir haben uns mit einigen der besten Materialunternehmen zusammengetan, um das Materialportfolio für Method schnell zu erweitern.“

Mit 100 °C beheizte Kammer führt zu besseren Teilen

Der neue MakerBot Labs-Extruder ermutigt Ingenieure, bisherige Grenzen durch das Experimentieren mit neuen 3D-Druckmaterialien zu erweitern. Mit seiner 100 °C beheizten Kammer könne Method Teile herstellen, die stärker und präziser sind als die, die auf Desktop-3D-Druckern mit beheizter Bauplatte gedruckt werden. Die löslichen SR-30-Träger von Stratasys und wasserlösliches PVA ermöglichten es, komplexe Geometrien mit technischen Materialien zu drucken, die bisher auf Desktop-Geräten nur schwer zu verarbeiten waren.

Der Labs-Extruder kann bis zu 300 °C erreichen und verfügt über Sensoren, die Temperatur, Materialien und Extruderstaus erkennen. Der neue Extruder für Method kann als zusätzliches Zubehör erworben werden. Neue Materialien lassen sich direkt bei den MakerBot-Partnern beziehen.

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