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Maschinenbauer schöpfen wieder Hoffnung

Produktionsprognose
Maschinenbauer schöpfen wieder Hoffnung

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Bild: Industrieblick/stock.adobe.com

Seine Pandemie-bedingte Talfahrt hat der deutsche Maschinenbau im dritten Quartal gebremst. Dieses sei besser als erwartet verlaufen, so der VDMA, der seine Produktionsprognose für 2020 leicht nach oben korrigiert hat. Statt 17 % Produktionsrückgang rechnet der Branchenverband nun für dieses Jahr mit einem Minus von 14 % auf dann 194 Mrd. Euro. Zum Vergleich: 2019 waren es 226 Mrd. Euro. Bis Oktober ist die Produktion der Unternehmen laut dem Statistischen Bundesamt um 13,1 % eingebrochen. Da die Konjunktur sich nun leicht aufhellt, geht der VDMA nach Worten seines Präsidenten Karl Haeusgen für 2021 von einem Zuwachs der Produktion von 4 % aus. Zuvor wurde ein Plus von 2 % prognostiziert.

Schwierigstes Jahr seit Jahrzehnten

„Für nicht wenige Betriebe dürfte dieses Jahr das schwierigste seit Jahrzehnten werden“, sagte Heusgen. Umso bemerkenswerter sei es, dass die Betriebe ihre Produktion und ihren Service aufrechterhalten und den Personalabbau in engen Grenzen halten konnten. Dennoch hält der VDMA-Präsident die aktuelle Prognose für „mehr als unsicher“. Neben dem hohen Maß an Unsicherheit in der globalen Wirtschaft macht Heusgen seine Warnung auch am Protektionismus und dem Strukturwandel im Fahrzeugbau fest, einer wichtigen Abnehmerbranche der deutschen Maschinenbauer. Vor allem Liquiditätsengpässe im Aufschwung hält er im kommenden Jahr für die eigentliche Herausforderung. Heusgen erkennt aber auch Chancen: „Wir sehen die konjunkturelle Beschleunigung aus dem Corona-Tal einerseits und eine Beschleunigung des technologischen Wandels andererseits. In dieser doppelten Beschleunigung liegen im europäischen Maschinenbau spannende Potenziale, für all diejenigen, die die richtigen Antworten auf die Herausforderungen finden.“

Diesen September beschäftigte der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland 1,029 Mio. Menschen (Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten). Seit Dezember 2019 wurden gegenüber dem Vorjahresvergleich 38.000 Stellen abgebaut. Damit, so Heusgen, bleibe der Maschinen- und Anlagenbau weiterhin größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland.

Kontakt:

VDMA e.V.
Lyoner Straße 18
60528 Frankfurt/M.
Tel. +49 069 66030

www.vdma.org

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