Startseite » News »

Nacharbeit weitgehend überflüssig

Laserbearbeiten: Ultrakurze Pulse trennen chemisch gehärtetes Glas schnell und hochwertig
Nacharbeit weitgehend überflüssig

Mit dem Innolas-Verfahren lassen sich chemisch gehärtete Gläser zuverlässig und präzise schneiden Bild: Innolas
Hohe Durchsätze, beliebige Innenkonturen und riss- sowie kratzerfreie Schnitte in chemisch gehärtetem Glas – das ermöglicht ein Verfahren, das mit Laserimpulsen im Pikosekundenbereich arbeitet. Laut Innolas ist es herkömmlichen Verfahren deutlich überlegen.

Chemisch gehärtetes Glas ist heute praktisch ein Muss für mobile Geräte wie Smart Phones oder Tablet-PCs. Es ist härter und kratzfester, stellt aber auch die fertigungstechnik vor besondere Herausforderungen. Je dicker die chemisch gehärtete Schicht ist, desto schwieriger ist es das Glas mit konventionellen Methoden zu bearbeiten. Mit dem Laserprozess der Innolas GmbH, Krailling, ist es möglich Glas mit gehärteten Schichten zu schneiden, wobei keine oder nur geringfügige Nachbearbeitungen der Schnittkanten notwendig sind. Darüber hinaus ermöglicht das verfahren das Bohren und Schneiden von Löchern sowie beliebigen Innenkonturen in chemisch gehärtetem Glas mit Schichtdicken von 50 µm und mehr, ohne dass dabei Absplitterungen, Kratzer oder Mikrorisse auftreten.

Die Kraillinger setzen ultrakurze Laserimpulse im Picosekundenbereich ein, um spröde Materialien sauber schneiden zu können. Hohe Durchsätze sollen genauso problemlos möglich sein wie das Schneiden beliebiger Innenkonturen und Löcher. Das Verfahren ist laut Innolas dem herkömmlichen Laserschneiden im Durchsatz deutlich überlegen und produziert hochwertige Schnittkanten. Nachbearbeitungen wie Schleifen oder Polieren werden auf ein Minimum reduziert.
Die Innolas Systems GmbH produziert Lasersysteme für die Mikro-Materialbearbeitung, insbesondere in der Photovoltaikindustrie, für Halbleiter, Elektronik und Feinwerktechnik. Das Unternehmen entwirft und fertigt Maschinenlösungen als Stand-alone-System oder für die Inline-Integration. Ein weltweiter Service und Support soll deren zuverlässigen Betrieb sichern. hw
Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 20
Ausgabe
20.2021
LESEN
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Tipps der Redaktion

Unsere Technik-Empfehlungen für Sie

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Aktuelle Whitepaper aus der Industrie

Unsere Partner

Starke Zeitschrift – starke Partner


Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de