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Ost-Forscherbündnis goes West

Verband Innovativer Unternehmen (VIU) bündelte einst die vergessenen Ost-Forscher
Ost-Forscherbündnis goes West

„Der VIU versteht sich längst als Interessenvertreter des forschenden Mittelstands der gesamten Republik“, sagt Dr.-Ing. Ralf-Uwe Bauer, Vorstandsvorsitzender des Vereins (Bild: VIU)
Die mittelständische Industrieforschung hat seit 20 Jahren eine ungewöhnliche Interessenvertretung: den Verband Innovativer Unternehmen. Der VIU wurde 1992 gegründet, weil die Politik die Industrieforschung im Osten mit damals fast 90 000 Beschäftigten schlicht vergessen hatte. Jetzt etabliert sich der rührige Verband auch im Westen, am 28. März lädt er zu einem Kongress nach Berlin ein.

Als Partner von Parlament, Ministerien, Verbänden und Kammern beteiligt sich der VIU im Interesse von forschenden kleinen und mittleren Betrieben daran, existenziell wichtige Förderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums auszugestalten – wovon allein in den neuen Bundesländern über 3000 KMU betroffen sind. So tragen das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), das unlängst als „Beste Innovationsförderung“ ausgezeichnet wurde, oder das für gemeinnützige externe Forschungseinrichtungen bedeutsame Programm INNO-KOM Ost auch die Handschrift des VIU.

Und das Unternehmensbündnis für den kleineren Mittelstand verursacht weiter Schlagzeilen: Vor wenigen Monaten erst gelang mit Gründung eines Landesverbandes Baden-Württemberg die Westausdehnung. Noch in diesem Jahr soll eine weitere Landesgruppe Nordrhein-Westfalen entstehen, auch Bayern und Niedersachsen sind als Zuwachs bereits fest eingeplant.
„Zwei Jahrzehnte Erfolge für die FuE-Förderung Ost überzeugen“, erklärt VIU-Geschäftsführerin Dr. Annette Treffkorn das spürbar gewachsene Interesse forschungsorientierter Unternehmen aus den alten Bundesländern an einem Zusammengehen. Der VIU verstehe sich längst als Interessenvertreter des forschenden Mittelstands der gesamten Republik, ergänzt Dr.-Ing. Ralf-Uwe Bauer, Vorstandsvorsitzender des VIU und Vorstand der Smartfiber AG in Rudolstadt (Thüringen). Seien doch die Probleme und Herausforderungen für Firmen einer bestimmten Größe länderübergreifend in Ost und West häufig ähnlich. „Da ist eine Bündelung der Kräfte nur die logische Konsequenz“, sagt Bauer.
Beim Jubiläumskongress am 28. März in Berlin vermitteln erfahrene Unternehmer und Wissenschaftler Erkenntnisse, wie man betriebliche Innovationsprozesse möglichst effizient gestaltet. Besondere Erwartungen verknüpfen sich mit dem Auftritt von Prof. Frank T. Piller von der RWTH Aachen. Er referiert zum Thema „Open Innovation für KMU – Chancen und Herausforderungen für mehr Produktivität der F&E“. Gäste sind willkommen, eine Teilnahmemeldung ist noch bis zum 21.März. möglich. os
Kontakt: Verband Innovativer Unternehmen e.V., GF Dr. Annette Treffkorn, Boxhagener Str. 119, 10245 Berlin, Tel. (030) 440 550 20, viu@viunet.de
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