Faserverbundwerkstoffe

Pilotanlage für neue Wickeltechnik

Rainer Wallasch und Dr. Agnieszka Kalinowska vom Bundesexzellenzcluster Merge bei der Erprobung der einzigartigen Pilotanlage der Orbitalwickeltechnologie zur Fertigung komplexer Strukturbauteile. Bild: TU Chemnitz / Wolfgang Thieme
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Eine neuartige „Orbitalwickeltechnologie“ soll die Fertigung großserientauglicher, komplexer Strukturbauteile möglich machen – und nimmt jetzt Gestalt an.

Das Institut für Strukturleichtbau der TU Chemnitz und das Bundesexzellenzcluster Merge haben eine Methode entwickelt, um geschlossene, Endlosfaser-verstärkte Strukturen stetig zu fertigen. Auch nicht-rotationssymmetrische Profile sollen sich mit dem „Continuous Orbital Wrapping Process“ (Cow) in Großserie produzieren lassen, etwa Rotorblätter für Kleinwindanlagen oder Pkw-Profile.
Die Technologie nimmt Gestalt an: Am 27. April wurde die Pilotanlage in der Merge-Forschungshalle auf dem Campus der TU Chemnitz vorgestellt. Derzeit erfolgen Machbarkeits- und Technologiestudien. Der Grundgedanke hinter dem neuartigen Fertigungsprozess: „Wir lassen den Legekopf jeder Wickeleinheit um den Kern rotieren, drehen damit also das Prinzip des Wickelns um“, erklärt Rainer Wallasch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Merge. Der Ansatz eröffnet die Chance, selbst sehr spezielle Querschnitte material- und kosteneffizient herzustellen.
Wichtigstes Ziel der im Projekt Beteiligten ist es, eine Prozesskette zu entwickeln. Augenblicklich sind verschiedene Arten von Thermoplast-Tapes in der Erprobung.
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