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Simona blickt auf gutes Jahr 2008 zurück

Kunststoffverarbeitung
Simona blickt auf gutes Jahr 2008 zurück

„Mit dem Gesamtergebnis sind wir vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise zufrieden“, sagt Wolfgang Moyses, Vorstandsvorsitzender der Simona AG
Die Simona AG, Kirn, hat 2008 als erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen, auch wenn das Kunststoff verarbeitende Unternehmen im letzten Quartal voll von der Wirtschaftskrise erfasst wurde, wie es zur Bilanzvorstellung heißt. Der Konzernumsatz konnte leicht auf 303,7 Mio. Euro gesteigert werden. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich leicht auf 20,2 Mio. Euro. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit wurde auf 44,7 Mio. Euro gesteigert. Für 2009 erwartet das Unternehmen ein sehr schwieriges Jahr mit deutlichen Umsatzrückgängen und will ein positives EBITDA erreichen.

Der Umsatz hatte sich bis zum Ende des dritten Quartals mit plus 4,5 % auf Planniveau entwickelt. Im November und Dezember musste Simona einen drastischen Umsatzeinbruch verkraften. Die Umsatzerlöse sind im vierten Quartal um fast 9 % gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken. Dank der positiven Entwicklung in den ersten drei Quartalen konnte der Rekordumsatz des Vorjahres um 1,3 % auf 303,7 Mio. Euro gesteigert werden.
In Deutschland hat der drastische Einbruch bei den Umsätzen mit der chemischen und Maschinenbauindustrie im vierten Quartal zu einem Rückgang der Gesamtumsätze um 2,4 % auf 112,1 Mio. Euro geführt. Trotz des schwierigen Marktumfelds konnten die Umsatzerlöse in Europa (ohne Deutschland) und Afrika um 4,6 % auf 158,3 Mio. Euro gesteigert werden. Die Umsätze in der Region Amerika/Asien/Australien konnten trotz teils dramatischer Umsatzeinbrüche im vierten Quartal mit 34,6 Mio. Euro stabil gehalten werden.
Beim Geschäft mit Halbzeugen sind die Umsatzerlöse den Angaben zufolge um 2,9 % gestiegen. Vor allem Profile, Fertigteile und extrudierte Platten erzielten die größten Umsatzzuwächse. Im Bereich Rohrleitungsbau, der in den vergangenen Jahren hohe Wachstumsraten erzielte, sind die Umsatzerlöse um 2,2 % auf 85,7 Mio. Euro zurückgegangen. Dabei konnten das Geschäft mit Formteilen und das internationale Projektgeschäft zulegen. Rückläufig war das Standard-Rohrgeschäft.
Simona konnte den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit deutlich steigern. Er beträgt 44,7 Mio. Euro nach 17,1 Mio. Euro in 2007. Die Eigenkapitalquote wurde nochmals auf nunmehr 64,4 % erhöht. Mit 21,2 Mio. Euro (Vorjahr 13,8 Mio. Euro ) hat SIMONA die Investitionen deutlich ausgeweitet.
Das Ergebnis vor Steuern hat sich auf 20,2 Mio. Euro (Vorjahr 19,8 Mio. Euro ) verbessert. „Mit dem Gesamtergebnis des Konzerns sind wir vor dem Hintergrund der seit November 2008 über uns hereingebrochenen Wirtschaftskrise zufrieden“, so Wolfgang Moyses, Vorstandsvorsitzender der Simona AG, „Abwertungen unserer Lagerbestände haben ein besseres Ergebnis verhindert. Besonders freut uns aber, dass die deutliche Cashflow-Steigerung unsere Ausgangssituation für das sehr schwierige Jahr 2009 verbessert hat.“
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