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Ein Quantum Sicherheit

Stäubli zeigt Industrieroboter für die Mensch-Maschine-Interaktion
Ein Quantum Sicherheit

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Automatisierung | Auf dem Stand E42 in Halle 17 geht der Roboterbauer Stäubli mit seiner TX2-Baureihe an den Start. Die neuen Modelle sind für die Mensch-Roboter-Kollaboration konzipiert und deswegen mit umfassenden Sicherheitsfunktionen ausgestattet.

Die innovativen Maschinen gleichen ihren Vorgängern äußerlich wie ein Ei dem anderen, sie sehen nur nachgeschärft und dynamischer aus. Geblieben ist auch die kompakte Bauweise mit einer schlanken Linienführung. Die Sechsachser, die den Traglastbereich von 2 bis 15 kg bei Reichweiten von 515 bis 1450 mm abdecken, sind auch für beengten Platzverhältnisse geeignet. Der technische Quantensprung liegt allerdings in den integrierten Safety-Funktionen. Hier will der Hersteller einen anderen Weg gehen als die meisten Marktbegleiter. „Wir wollten keine teuren Spezialkinematiken mit Einschränkungen bei Traglast und Geschwindigkeit für reine MRK-Anwendungen entwickeln“, versichert Geschäftsführer Gerald Vogt. „Unser Ziel waren leistungsstarke Standardroboter für die Zusammenarbeit mit dem Menschen.“

Die Sechsachser verfügen über einen eigenen digitalen Sicherheitsencoder pro Achse und ein integriertes Safetyboard. Alle Sicherheitsfunktionen sind vom TÜV zertifiziert und erfüllen die strengen Anforderungen der Sicherheitskategorie SIL3-/PLe. Jede Bewegung des Roboters wird sensorisch überwacht. Dazu werden Geschwindigkeit und Beschleunigung in Echtzeit erfasst. Zudem setzt der Hersteller auf sichere I/O-Module und Echtzeit-Ethernet-Feldbussysteme. Die neuen Sechsachser bieten eine geschlossene Struktur in der Schutzart IP65. Das Handgelenk ist gar in IP67 gehalten und damit wasserdicht. Somit ist die Baureihe gerüstet für Einsätze mit anspruchsvollen Reinraum- und Hygieneanforderungen, aber auch für Anwendungen unter harten Umgebungsbedingungen wie beispielsweise in der Werkzeugmaschine. Alle Modelle verfügen optional über eine vertikale Kabeldurchführung am Roboterfuß und lassen sich an Boden, Wand oder Decke montieren.
Außerdem zeigen die Spezialisten aus Bayreuth, wie effizient die automatisierte Teilereinigung sein kann. Zu sehen sind die HE Reinigungsroboter, die für besonders harte Einsatzbedingungen konzipiert wurden. Selbst der direkte Kontakt mit flüssigen Medien und Spritzwasser kann diesen Sechsachsern nichts anhaben. “Hersteller von Teilereinigungsanlagen setzen unsere HE-Roboter schon seit Jahren für die Beschickung und das Teilehandling ein“, so Gerald Vogt. „Jetzt kommt ein neuer Einsatzbereich hinzu, bei dem die Roboter die Bauteilreinigung mit dem Hochdruck-Wasserstrahl aktiv übernehmen.“ Wie das im Detail funktioniert, kann sich der Besucher vor Ort anschauen, denn ein TX90L in HE-Ausführung reinigt Einzelteile in einer Demozelle auf dem Messestand.
Gerald Vogt warnt eindringlich vor der Nachahmung dieser Anwendung mit Standardrobotern: „Für solche Modelle bedeutet dieser Job mit intensiver Spritzwasserbeaufschlagung das sofortige Aus. Nur unsere HE-Roboter kommen mit diesen Einsatzbedingungen dauerhaft zurecht.“ Die Modelle sind für besonders harte Einsatzbedingungen unter Flüssigkeitsbeaufschlagung ausgelegt. Die komplett gekapselten Maschinen sind bereits in der Standardausführung in der Schutzart IP 65 gehalten. Das Handgelenk in IP 67 kann sogar in flüssigen Medien untergetaucht werden. (ub)
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