Elektrische Ausrüstung

M15-Steckverbinder vereinfacht Handling

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Verschiedene Aggregate mit zahlreichen unterschiedlichen Anschlüssen. Durch die Umstellung auf einheitliche M15-Steckverbinder von LQ spart sich TBT Installationsaufwand -und -kosten.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Aggregate, von der Pumpe bis zum Filter, sorgen beim Dettinger Tiefbohrtechnik-Spezialisten TBT dafür, dass die Anlagen später beim Kunden prozesssicher zerspanen. Um die Aggregate mit den Maschinen zu verbinden, waren aber ständig kreative Anbaulösungen aus Blech für die Steckersysteme erforderlich. Mit dem M15-Power-Steckverbinder von LQ Mechatronik-Systeme, einem Systemlieferanten für elektromechanische Komponenten, spart sich der baden-württembergische Hersteller diesen Aufwand.

„Im Zuge des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) standen Einsparungen in diesem Bereich ganz oben auf der Agenda“, erinnert sich Werner Baumann, Leiter der Elektroabteilung bei TBT. Eine Musterbox mit einem W-TEC 15 Energiekabel plus X-TEC Rundsteckverbinder von LQ markierte den ersten Schritt, doch es bedurfte weiterer Überzeugungsarbeit, die gesamte Beschaffungskette auf die neuen Stecker umzustellen: „Wie immer bei einschneidenden Veränderungen, war die Skepsis anfangs groß – vor allem hinsichtlich der Robustheit der Kunststoff-Steckverbinder“, erzählt Baumann. „Dank der PUR-Ummantelung ist der Stecker resistent gegen aggressive Medien, wie Kühlschmierstoffe oder Ölnebel. Zudem kommt er mit den rund 55 °C in der Maschine gut zurecht. Damit konnten wir die Bedenken schnell zerstreuen“, führt er aus.

Spezielle Sonderlegierungen erfordern spezielle Aggregate

Im Zerspanungsprozess haben Unternehmen außerdem mit immer spezielleren Sonderlegierungen zu tun: Titan in der Medizintechnik etwa, spezielle Metalle für die Landesysteme in der Luft- und Raumfahrt, aber auch Kurbelwellen oder Einspritzventile für die Automobilindustrie stellen Anwender sowie Anlagenbauer vor neue Herausforderungen. Um den komplexen Bohrvorgang sicher zu unterstützen und optimale Bearbeitungsergebnisse zu erhalten, sorgen verschiedene Aggregate für Prozesssicherheit. Neben Kühl- und Schmiermittelpumpen sind dies auch Hydraulikaggregate, Filter oder Ölnebelabscheider.

Das Problem bei der jeweiligen Installation: Bei jedem Aggregat sind die Anschlüsse woanders und „wir mussten immer neu überlegen, wo wir die Anbauten für die Elektroinstallation platzieren“, klagt Baumann. Wie vielfach üblich, bestehen diese Anschlüsse aus blechernen Sockel- und Tüllengehäusen, die an die Maschinenverkleidung geschraubt werden. Mit dem neuen M15-Steckverbinder entfällt die aufwendige Blechbearbeitung: „Es reicht, den Steckverbinder auf das Einschraubgewinde am Aggregat aufzustecken.“

Steckverbinder von LQ machen Blechanbauten überflüssig

Damit fallen für den Tiefbohrtechnikspezialisten gleich mehrere Arbeiten weg, die die Dettinger bislang noch vor dem eigentlichen Verbindungsprozess leisten mussten: „Bohren, Gewindeschneiden, Bleche für die Sockel- und Tüllengehäuse fertigen und damit verbunden natürlich die ganzen sicherheitstechnischen Bedenken, die man immer hat, wenn an der Maschinenverkleidung etwas verändert wird“, spezifiziert Baumann. Auch in puncto Maschinendesign freut sich der Elektroabteilungsleiter über die Reduktion der Anschlüsse: „Eine Vielzahl von Blechanbaudosen, die irgendwo am Gehäuse oder Aggregat angebracht sind, sind ja in aller Regel nicht Bestandteil des Maschinendesigns, sondern notwendige Übel.“

Durch die UL- und die CSA-Zulassung ist der Stecker auch in Anlagen in aller Welt einsetzbar. Die Tiefbohrmaschinen von TBT sind neben Europa etwa auch in den USA, in China, Brasilien oder Mexiko im Einsatz.

„Letztlich hat uns neben dem günstigen Preis vor allem das einfache Handling des M15-Power-Steckverbinders überzeugt. Einstecken, verriegeln, fertig – ist auch ein Argument für unsere Monteure auf der Baustelle, wenn sie schnell ein Aggregat tauschen müssen. Da haben wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, freut sich Baumann. (nu)



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