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Robotics Award: Jury hat eingereichte Lösungen bewertet

Robotik
Robotics Award: Jury hat eingereichte Lösungen bewertet

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Mit vereintem Fachwissen nahm die Jury die Top Ten unter die Lupe und klopfte Platz 1 bis 3 fest. Bild: Autor
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Am 15. März traf sich die Jury des Robotics Award in Hannover. Einmal mehr mussten drei der eingereichten Robotik-Lösungen für die Preisvergabe am 24. April auf der Hannover Messe nominiert werden. Keine leichte Aufgabe.

Uwe Böttger

Auch in diesem Jahr gab es wieder jede Menge Bewerbungen für den begehrten Robotics Award. Wie immer war die Qualität der eingereichten Robotik-Lösungen hoch. Um den Aufwand für die Jury im Rahmen zu halten, werden alle Bewerbungen im Vorfeld durch ein wissenschaftliches Team begutachtet und auf die Top Ten reduziert. Die drei nominierten Lösungen für die Preisverleihung am 24. April während der Hannover Messe (siehe Kasten) bestimmt die Jury aus den besten Zehn.

Von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen hinter verschlossenen Türen diskutierten die Experten in luftiger Höhe über dem Messegelände im Restaurant Cosmopolitan bis zum Einbruch der Dunkelheit. In der Satzung des Robotics Award sind die Beurteilungskriterien verankert. Hierzu zählen vor allem der technische Innovationsgrad der Lösung. Nach einer engagierten Debatte standen die Plätze eins bis drei schließlich fest. Und hier sind die drei nominierten Einreichungen – wohlgemerkt in alphabetischer Reihenfolge:

Drag and Bot

Mit der grafischen Programmier-Plattform „drag&bot“ konnte das Stuttgarter Unternehmen Drag and Bot die Jury überzeugen. Mit dem Programmpaket in App-Manier kann der Anwender Industrieroboter verschiedener Hersteller intuitiv programmieren, bedienen und flexibel einsetzen, ohne großartig in die Roboter-Technik einsteigen zu müssen. Die Software bietet Treiber für die relevante Hardware wie Greifer oder Kamera, Schnittstellen zu bekannten Bildverarbeitungs-Systemen und Module zur Lösung von komplexen Aufgaben wie zum Beispiel den Griff in die Kiste oder kraftgeregelte Bewegungen.

Fraunhofer IFAM

Das Fraunhofer IFAM mit Sitz in Stade hat sich mit einem System zum Fräsen von Großbauteilen beworben. Hierbei werden Standard-Industrieroboter zu mobilen CNC-Fräsrobotern aufgerüstet. Die Lösung besteht aus einer hochsteifen Trägerplattform und Modulen, welche die Absolutgenauigkeit steigern. Das mobile System kann mit bis zu drei herstellerunabhängigen Robotern bestückt werden und ermöglicht zum Beispiel die Präzisionszerspanung von CFK-Großstrukturen für den Flugzeugbau.

Heinz Berger Maschinenfabrik

Mit einer komplexen Prozesskette aus Roboter-Zellen konnte die Heinz Berger Maschinenfabrik aus Wuppertal einen guten Eindruck hinterlassen. In dem beschriebenen Projekt arbeiten 33 Roboter sequenziell zusammen und polieren Pfannen und Töpfe. Die Aufnahme und Zuführung der Werkstücke geschieht automatisch, ebenso der Wechsel von Greifer und Polierscheiben sowie die robotergesteuerte Polierpastenverstellung. Durch das automatische Umrüsten der Anlage auf neue Produkte bietet die Robotik-Lösung eine hohe Produktivität, sodass sich auch die Produktion kleiner Losgrößen lohnt.


Auf einen Blick:

  • Der Robotics Award wird bereits zum achten Mal verliehen durch den Industrieanzeiger und die Deutsche Messe. Der Preis honoriert technologische Innovationen, die einen Beitrag zu robotergestützten Lösungen im Bereich industrielle Automatisierung oder mobile Roboter und autonome Systeme leisten.
  • Die Preisverleihung findet am zweiten Tag der Hannover Messe statt, sprich am 24. April 2018 ab 15:30 Uhr. Ort der Veranstaltung ist das Forum Automation in Halle 14, Stand L19.


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