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Simulation von kollisionsfreien Kinematiken

Roboter lassen sich wie Werkzeugmaschinen programmieren
Simulation von kollisionsfreien Kinematiken

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Mit der Offline-Programmiersoftware Fastsimu lassen sich auf Basis von CAD/CAM-Daten Roboter wie jede andere Mehrachs-Werkzeugmaschine programmieren. Die roboter- und somit kollisionsfreien Kinematiken werden dabei simuliert. Das Bewegungsprogramm ist zu jedem Zeitpunkt voll einsatzfähig.

Außer dem Roboter und dem Werkstück können auch die CAD-Daten aus lieferantenbezogenen Komponentenbibliotheken für Entgratwerkzeuge, Greifer und Rundtisch verwendet werden. Hierfür stellt die offene und damit von Roboterherstellern unabhängige Softwarelösung Features für das Entgraten, Schleifen und die Bearbeitung zur Verfügung. Somit lässt sich ein Werkstück programmieren, noch bevor es überhaupt existiert. Das eröffnet neue Einsparpotenziale ungeachtet des jeweiligen Werkstücks und der Losgröße. Darüber hinaus bietet das Programm einige Tools für die direkte 3D-CAD-modellbasierte Programmierung. Das Software-Paket basiert auf dem Simulations- und Visualisierungstool 3DSimulate von Visual Components, das Entwicklungswerkzeuge für Roboter-Applikationen integriert. Das Programm verwendet öffentliche Bibliotheken zur Modellierung von Layouts für unmittelbar einsatzbereite Roboterzellen. Die Softwarelösung von Fastems unterstützt den CAD-Modell-Import von zahlreichen Standardformaten wie VRML, STL oder DXF und optional den Import eines CAD-Modells von Herstellern, zu denen unter anderem Inventor, Parasolid, Solidworks, Catia oder Step gehören. Die Systemvoraussetzungen sind ein Windows-Betriebssystem ab XP aufwärts und eine 3D-Grafik-Hardware.

In Hannover zeigt Fastems außerdem mit FastLean FMS eine flexible Lösung für die Großserienfertigung. Bisher kamen Flexible Fertigungssysteme (FMS = Flexible Manufacturing System) bei kleineren Losgrößen zum Einsatz. Die größte Hürde für den Einsatz von FMS in der Großserienfertigung war die hohe Kapitalbindung, denn um lange unbemannte Produktionszeiten zu erreichen, braucht man im System viele Ladevorrichtungen und Paletten. Die neue Lösung erreicht nach eigenen Angaben durch die Integration von Smart-Robotik in ein traditionelles FMS-System die Produktivität einer Großserienfertigung. Dabei bleibt die Flexibilität eines flexiblen Fertigungssystems erhalten. Durch die Automatisierung von Werkzeugmaschinen mit der neuen Software im Zusammenspiel mit intelligenter Robotik funktioniert der Materialfluss reibungslos und es eröffnet sich für den Anwender ein neues Potenzial für die Fertigung großer Stückzahlen. Roboter-gestützte Ladezellen zusammen mit Zusatzfunktionen wie Entgraten, Waschen oder Messen ermöglichen eine kontinuierliche Großserienfertigung mit nur wenigen Paletten und Vorrichtungen. Da das System ist ein echtes FMS ist, lässt sich die Großserienfertigung unterbrechen, falls die eilige Charge eines anderen Teils in die Fertigung eingeschoben werden muss. Rüstzeiten entfallen. Die zugehörige Steuerung bietet Optionen für die Integration von Werkzeugen, Koordinaten-Messmaschinen oder Werkzeugvoreinstell-Stationen. ub
Fastems, Göppingen, Tel. (07161) 963800, Halle 12, Stand C20
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