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Fachmesse: SPS Connect vereint Automation und Digitalisierung

Ausblick auf die Fachmesse SPS Connect
SPS Connect: Automation in der virtuellen Welt

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Die Leitmesse der Automatisierungsbranche, die SPS, findet rein virtuell unter dem Namen SPS Connect vom 24. bis 26. November statt. Auch im Corona-Jahr soll sie aber interaktiv bleiben.

❧ Nora Nuissl

Auch im Jahr der Corona-Pandemie bietet die Fachmesse SPS der Automatisierungsbranche laut Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH eine intelligente Plattform für Ideenaustausch, Wissenstransfer und die Weiterentwicklung von Technologien. Mit SPS Connect hat der Veranstalter ein virtuelles Format geschaffen – zunächst als ergänzendes Modell zur Live-Messe gedacht –, das vor allem auch die Interaktion und Lebhaftigkeit in den Nürnberger Messehallen ins Netz übertragen soll. Neben Vorträgen zur smarten und digitalen Automatisierung stehen täglich vom 24. bis 26. November zwei unterschiedliche Themenschwerpunkte auf der Agenda, die in Keynotes, Fachvorträgen, Talkrunden und Ausstellerbeiträgen näher beleuchtet werden.

Umfangreiches Vortragsangebot auf der SPS Connect

Das Themenspektrum der Vorträge reicht von Cybersecurity und IT in der Fertigung über Robotik, Functional Safety, Motion, DC-Infrastruktur und künstlicher Intelligenz bis hin zu intelligenten Bedienkonzepten, Sensorik, Industrie 4.0, dem digitalen Zwilling und industrieller Kommunikation. Abgerundet wird das Angebot durch aktuelle Themen wie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Industrie, zum Beispiel in einem Vortrag des ZVEI-Präsidenten Dr. Gunther Kegel mit dem Titel „Corona – Katalysator für die Digitalisierung?”.

Auch die derzeit 231 internationalen Aussteller erhalten die Möglichkeit, ihre Produktinnovationen für smarte und digitale Automation im Rahmen der virtuellen Messe vorzustellen. So haben – wie auch sonst auf der Präsenzmesse – Unternehmen wie Siemens, Pilz, Phoenix Contact, Beckhoff, Bosch Rexroth oder Microsoft ihre Teilnahme am digitalen Branchentreff bestätigt. Sie haben auf der SPS Connect die Möglichkeit, Produktprofile anzubieten, sich mit Experten in Roundtables oder mit Kunden in virtuellen Meetingräumen auszutauschen.

KI-gestütztes Matchmaking spuckt passgenaue Kontaktvorschläge aus

Zwar reicht die Zahl der bestätigten Aussteller nicht an die Vorjahresformate heran – zum Vergleich: 2019 haben 1585 Unternehmen aus aller Welt auf der Nürnberger Automatisierungsleitmesse ausgestellt –, aber „die Resonanz der Unternehmen auf das virtuelle Format ist sehr positiv und es gehen noch täglich neue Anmeldungen bei uns sein. Das ist auch der Vorteil einer virtuellen Veranstaltung: Eine Teilnahme kann sehr kurzfristig entschieden werden, da keine Zeit für zum Beispiel Standbau oder Reiseplanung einkalkuliert werden muss. Wie viele Firmen genau letzten Endes dabei sein werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt daher noch nicht abschließend sagen“, erklärt Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS von Mesago.

Ein neues Highlight, gerade für das Networking, hat die Messegesellschaft mit einer KI-gestützten Matchmaking-Funktion eingebaut: Aussteller und Teilnehmer werden dabei auf Basis ihrer Angaben im Bereich Suche/Biete, ihrer Profildaten sowie ihres individuellen Nutzerverhaltens zusammengebracht.

Partnerschaft zwischen Siemens und SPS Connect

Des Weiteren haben der Siemens-Konzern, langjähriger und größter SPS-Aussteller und Mitglied des Ausstellerbeirats, und der Veranstalter Mesago Messe Frankfurt eine Partnerschaft für die diesjährige SPS Connect abgeschlossen. „Wir sind stolz darauf, einen starken Partner wie Siemens an unserer Seite zu haben. Das Unternehmen ist eine tragende Säule der SPS und wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit im Rahmen der virtuellen Veranstaltung weiter zu intensivieren“, freut sich SPS-Vice President Schulz-Metzner.

Siemens wird den Teilnehmern in Talks und Fachvorträgen einen Einblick in aktuelle Technologien wie KI, 5G, 3D-Druck sowie Edge- und Cloud Computing bieten. „Als Plattform für intensive Fachgespräche und den Austausch mit Kunden und Partnern, spielt die SPS für Siemens eine zentrale Rolle. Wir unterstützen die SPS Connect als virtuelle Veranstaltung und freuen uns, durch unsere Beteiligung weiterhin mit unseren Kunden im Dialog zu bleiben, um gemeinsam die digitale Transformation der Industrie voranzutreiben. Mit dem Ziel werden wir mehr Intelligenz in Produktdesign und Produktion bringen, indem wir Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen mit Zukunftstechnologien wie KI, Edge- und Cloud Computing oder Additive Manufacturing verbinden. Auf unserer virtuellen Veranstaltung ‚Digital Enterprise SPS Dialog‘ am 26. November vertiefen wir diese Themen in persönlichen Gesprächen und zeigen in einem virtuellen 3D-Showroom weitere Highlights“ gibt Marcus Bliesze, Marketingleiter Factory Automation, bei Siemens Digital Industries als Ausblick.

Weitere Infos zur SPS Connect und die Möglichkeit zur kostenfreien Anmeldung für Besucher gibt es unter: sps.mesago.com.

Kontakt:

Mesago Messe Frankfurt GmbH
Rotebühlstr. 83–85
70178 Stuttgart
www.mesago.com


Sylke Schulz-Metzner, Vice President der SPS. Bild: Mesago Messe Frankfurt

„Vielzahl an Kontakt- und Vernetzungsmöglichkeiten“

Welche Schwerpunkte werden die SPS Connect bestimmen?

Im Vergleich zur physischen SPS haben sich die Schwerpunktthemen nicht geändert. Das Spektrum ist auch bei der SPS Connect sehr umfassend und reicht von aktuellen Produkten und Innovationen im Bereich der Steuerungs- und Antriebstechnik über aktuelle Entwicklungen in der Interfacetechnik bis hin zu intelligenten Lösungen aus dem Software- & IT-Bereich für die Fertigung, also die Themen, die Besucher auch in Nürnberg erwarten.

Sie bieten nun ein sogenanntes Matchmaking an. Was bedeutet das konkret für Aussteller und Besucher?

Die Matchmaking-Funktion ist das Herzstück der SPS Connect. Ausstellern und Besuchern werden auf Basis ihrer im System eingetragenen Interessen und Profildaten sowie ihrer Angaben im Bereich Suche/Biete von einer KI-gestützten Software Profile anderer Nutzer vorgeschlagen, die genau zu den Suchkriterien passen. Mit diesen Kontaktvorschlägen können dann Termine vereinbart, Chats oder Video-Calls geführt und so neue Geschäftsbeziehungen initiiert werden. Der große Vorteil der virtuellen Plattform besteht in der Passgenauigkeit der neuen Kontakte, was schließlich für die Aussteller eine höhere Anzahl qualifizierter Leads bedeutet und für die Besucher ein schnelleres, unkomplizierteres Finden des richtigen Anbieters.

Wird die Lebhaftigkeit der SPS auch bei einer SPS Connect widergespiegelt?

Bei der Konzeption der virtuellen Plattform war für uns die Frage, wie sich die einmalige und dynamische Atmosphäre der SPS in ein digitales Format übertragen lassen kann, sogar von zentraler Bedeutung. Unsere Stakeholder haben uns dabei immer wieder die Wichtigkeit der Veranstaltung als Arbeitsmesse bestätigt, sodass wir den Austausch der Experten untereinander als Kernelement der SPS Connect umgesetzt haben. Diesem Auftrag wird mit einer Vielzahl an Kontakt- und Vernetzungsmöglichkeiten Rechnung getragen.

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