Augmented Reality

Unsichtbares sichtbar machen

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Nur mit einer App, reale Dinge digitalisieren oder verborgene Prozesse visualisieren? Die Technologie des Start-ups 3DQR ermöglicht das für verschiedene Industrieanwendungen.

Natalie Hempel
Marketing, 3DQR in Magdeburg

Augmented Reality (AR) bietet ein breites Anwendungsspektrum, wobei auch der Industriesektor viel von der Technologie nutzen kann. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig. Sie umfassen nicht nur die Digitalisierung von Printmedien oder die Minderung von Risiko- und Fehlentscheidungen im Kauf-Segment. Durch die Verwendung digitaler Anleitungen bei Instandhaltung und Wartungsarbeiten können auch Stillstand- und Montagezeiten reduziert werden.

Einige Unternehmen profitieren schon jetzt von der Digitalisierung der Fabrikhallen. Einkäufe, Picking-Systeme, logistische Abwicklungen und Produktionsarbeiten verwandeln sich in intelligente Automatisierungsprozesse, sodass neue Technologien Einzug in den Industriesektor finden. Augmented Reality ist dabei groß im Kommen und kann einen besseren Workflow generieren. 3DQR ist ein Start-up, das eine neue Technologie entwickelt hat, welche eine einfache und flexible Nutzung von Augmented Reality ermöglicht. Damit können Nutzer, visuelle Einblendungen in Echtzeit vornehmen und diese in die reale Umgebung einbinden. Somit kann mit Augmented Reality genau das angezeigt werden, was passend zum Sachverhalt und zur Umgebung erforderlich ist.

Doch wie funktioniert AR mit 3DQR?

Der User lädt sich die kostenlose 3DQR-App auf sein Smartphone oder Tablet und scannt zum Beispiel den speziell vorbereiteten QR-Code der Reparaturanleitung einer Maschine. Plötzlich erscheint das Objekt (auf dem Display des Smartphones/Tablets) komplett als 3D-Modell vor ihm, so als stünde es wirklich vor ihm. Der Nutzer kann daraufhin mit dem virtuellen Element interagieren und es beispielsweise von allen Seiten je nach Problemlage betrachten. Je nach Reparaturbedarf wird somit nur der erforderliche Teil angezeigt. Niemand ist auf schwere Handbücher oder mit der ewigen Suche nach der korrekten Anleitung beschäftigt. Virtuelle Bauprojekte, Figuren oder komplexe Maschinen sind mithilfe der 3DQR-App für jedermann greifbar und verständlich. AR wird den Automatisierungsprozess somit nachhaltig verändern.

Am Beispiel eines 3DQR-Projekts mit einem international tätigen Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik lässt sich das Anwendungsspektrum verdeutlichen. Durch Kunden in Übersee ergab sich das Problem, dass die industriellen Mess- und Analysegeräte im Verkauf nur in Verbindung mit Schwierigkeiten zur Verfügung gestellt werden konnten. Der Versand war teuer, aufwendig und vor allem qualitativ nicht zufriedenstellend. 3DQR entwickelte ein Lösungskonzept für den Verkauf und stellte Printmaterial zur Verfügung, welches über QR-Codes gescannt und als virtuelles 3D-Objekt abgerufen werden konnte. Die Kunden in Übersee können nun problemlos mit den AR-Objekten interagieren und den Mehrwert der Produkte erleben, allein durch die Produktvielfalt von Augmented Reality.

Doch nicht nur der Verkaufssektor beim Großkunden konnte optimiert werden, sondern auch der Wartungs- und Montageprozess der Analyse- und Messgeräte. Mit der Mixed-Reality-Brille Microsoft HoloLens hat das Start-up ein Konzept verwirklicht, wodurch der Arbeiter vor Ort durch Wartungs- und Montagehinweise unterstützt wird. Die zusätzlichen Informationen erscheinen dabei direkt vor seinem Auge, indem die QR-Codes mit der Datenbrille gescannt werden. Die Visualisierung von Schritt-für-Schritt-Anleitungen ist damit problemlos möglich. Durch die Technologie kann somit der gesamte Prozess optimiert werden – vom Zeitaufwand, über Kostenintensität, bis hin zur Qualität.

Spektakulärer Messestand

Augmented Reality steht für “erweiterte Realität”. Damit erreichen User ihre Kunden zusätzlich auf unkonventioneller Kommunikationsebene und schaffen ein unvergessliches, interaktives Erlebnis auf Industriemessen. Ausdruckslose Prints, Platzmangel und erklärungsbedürftige Vorgänge gehören der Vergangenheit an. Vertriebsbroschüren, Flyer, Messekataloge oder Visitenkarten: Jedes Printmedium kann mit Augmented Reality einzigartig gemacht werden. Durch das Einblenden zusätzlicher Informationen kann AR in fast allen Branchen als Lösung für jegliche Probleme genutzt werden. Es ermöglicht, auch Prozesse zu visualisieren, die sonst verborgen sind. Die Zusatzinfos erweitern das Informationsspektrum enorm. Besonders das kostenaufwendige Bereitstellen der Industriemaschinen am Messestand selbst kann mit AR vereinfacht werden. Erfahrungsgemäß sind Kunden von gigantischen, detailgetreuen 1:1-AR-Modellen vor Ort begeistert und verblüfft über die Möglichkeiten der Digitalisierung. Denn derartige Produktpräsentationen bieten dem Endkunden einen Mehrwert und tragen dazu bei, eine emotionale Bindung zum Produkt oder Unternehmen aufzubauen.


3DQR −Unternehmensprofil

Gründer Daniel Anderson beschäftigte sich in seiner Zeit beim Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und Automatisierung mit den Potenzialen von Smartphones in der Digitalisierung. 2016 gründete er 3DQR. Das Start-up kombiniert erstmals QR-Codes mit AR und schafft es, High-Tech-Visualisierungen für Unternehmen erschwinglich und nutzbar zu machen. Heute arbeitet 3DQR mit 16 Mitarbeitern in Magdeburg.


Was AR leisten kann

Marketing & Vertrieb

  • Kunden vom ersten Moment an begeistern
  • Hohe Aufmerksamkeit bei Messen & Präsentationen
  • Produkte lebensecht präsentieren – ohne Transport
  • Vom Wettbewerb abheben und in Erinnerung bleiben

Wartung & Service

  • Wartungsanweisungen verständlich erklären
  • Sprachbarrieren überwinden durch intuitive 3D-Darstellung
  • Fehlerquoten verringern durch Wartungsanleitung direkt am Gerät
  • Einblendung von IoT-Daten unmittelbar an Maschinenteilen

Ausbildung & Training

  • Doppelter Lerneffekt durch interaktive Szenarien
  • Sofortige Anwendbarkeit von Gelerntem durch realitätsgetreue 3D-Darstellung
  • Keine Störung laufender Produktion durch virtuelles Training
  • Existierende Lehrmaterialien schrittweise mit 3D-Inhalten aufwerten
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