Wartung

Vorausschauende Serviceleistung für Roboter

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Olofsfors, ein internationales Exportunternehmen für Borstahlprodukte, setzt auf vorausschauenden Service-Leistungen des Roboterbauers ABB und steigert damit die Leistung, Verfügbarkeit und Lebensdauer seiner Maschinen.

Seit über 250 Jahren entwickelt die schwedische Firma Olofsfors AB diverse Borstahlprodukte für die Forstwirtschaft und die Bauindustrie. Hauptsitz und einziges Werk des internationalen Exportunternehmens befinden sich in der Stadt Nordmaling rund 600 km nördlich von Stockholm. Hier ist eine Flotte von über 30 Robotern des Herstellers ABB in den Bereichen Materialhandhabung und Lichtbogenschweißen im Einsatz. Das globale Technologieunternehmen ABB unterhält mit Olofsfors bereits eine lange Geschäftsbeziehung, die vor rund 15 Jahren mit dem Kauf des ersten ABB-Roboters, dem Modell IRB 2400, begann und sich seither stetig weiter entwickelt hat.

Für seine Roboterflotte, die nach eigener Einschätzung die größte in Nordschweden ist, brauchte Olofsfors ein umfassendes Service-Konzept, um das Firmenwachstum auch in Zukunft zu sichern. Die Schweden beauftragten deshalb das Serviceteam von ABB mit einer Lebenszyklusanalyse, um den Servicebedarf der installierten Basis zu ermitteln. Bis dahin wurde die Wartung der Roboter intern oder über Fremdfirmen abgewickelt. Die Untersuchung ergab unter anderem, dass vier Roboter veraltet waren und für diese Serie auch keine Ersatzteile mehr lieferbar sind.

Olofsfors entschied sich daraufhin, einen Austausch vorzunehmen und neue Roboter zu installieren. Außerdem empfahlen die Robotik-Spezialisten eine Anbindung aller Modelle an die ABB Ability Connected Services. Die vorausschauenden, proaktiven Service-Leistungen von ABB sollten den Übergang von der Einzelroboter-Wartung hin zur umfassenden Überwachung der gesamten Roboterflotte ermöglichen. „Wir arrangierten ein Treffen zwischen Olofsfors und einem unserer Großkunden aus der Automobilzulieferindustrie, der seine Roboterflotte mit ABB Ability Connected Services verbunden hat, und baten ihn, Olofsfors seine Erfahrungen zu schildern“, erzählt Anders Lundkvist, Regional Sales Manager Schweden bei ABB. „Anhand der gezeigten Ergebnisse erkannte Olofsfors, wie hilfreich der Service bei der Leistungsoptimierung der eigenen Roboter ist.“

Die Schweden waren von den Ergebnissen der Roboter-Lebenszyklusanalyse, den Serviceempfehlungen von ABB und den Serviceprotokollen überzeugt und erteilten ABB einen dreijährigen Serviceauftrag, um Leistung, Verfügbarkeit und Lebensdauer der Roboterflotte zu verbessern. Die Vereinbarung umfasst eine jährliche Wartung, eine garantierte Vor-Ort-Unterstützung innerhalb von sechs Stunden bei einer Anlagenstörung und die Integration aller Informationen des Produktlebenszyklus.

Der umfassende Service von ABB ist eine Weiterentwicklung der Remote Services für Roboter. Fünf Bausteine können in flexiblen Robot-Care-Servicevereinbarungen auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden. Hierzu gehören Condition Monitoring & Diagnostics, Backup-Management, Remote Access, Fleet Assessment und Asset Optimization. Seit 2017 wird jeder Roboter mit integrierter Konnektivität ausgeliefert, sodass er ohne Aufwand mit den Services von ABB verbunden werden kann.

Das Serviceangebot ist ein zentrales Element der „Fabrik der Zukunft“ und löst einen zuvor reaktiven Ansatz bei der Wartung des Roboterbestandes durch einen vorausschauenden und proaktiven Ansatz ab. Auf dem Business-Portal „myABB“ finden Kunden schnell und kompakt Informationen zu Ersatzteilen, technischen Dokumentationen, Performance-Statusberichten, Gerätelebenszyklen, Wartungsempfehlungen und Serviceverträgen. Sowohl der Anwender als auch das ABB-Serviceteam erhalten so auf der sicheren myRobot-Homepage mit ihrem Alarm-Dashboard alle wichtigen Informationen zu den vernetzten Robotern.

„Wir planen, das myRobot-Dashboard auf Bildschirmen im Werk anzuzeigen, um immer einen schnellen Überblick über den Status zu haben“, berichtet Leif Ake Holmlund, Mitarbeiter bei Olofsfors. „Und wir wissen auch, dass wir uns darauf verlassen können, dass ABB unsere Roboter fernwarten kann, falls etwas Unerwartetes passiert.“ Das myABB-Business-Portal ist ein digitales Tool, das allen ABB-Kunden rund um die Uhr zur Verfügung steht und zur Optimierung des Lifecycle Managements, zur Verbesserung der Anlagenleistung und zur Steigerung der operativen Effizienz beiträgt. Entsprechende Schulungen werden von ABB angeboten. Dabei geht es zum Beispiel um das Herunterladen von Dokumentationen, das Prüfen von Verfügbarkeiten und Ersatzteilpreisen oder den Online-Einkauf von Ersatzteilen.

Mit ABB Ability Connected Services nähert sich Olofsfors weiter der digitalen Fabrik an. „Die Servicevereinbarung mit ABB passt perfekt zu uns“, resümiert Holmlund. „Wir ersetzen damit die traditionelle Wartung einzelner Roboter, bei der erst repariert wird, wenn etwas kaputt geht. Nun profitieren wir von der umfassenden Überwachung unserer Flotte von über 30 Robotern.“ Bei einer steigenden Roboterzahl war dies ein nötiger Schritt, der auch die Planung des Servicebedarfs erleichtert. Die integrierte Konnektivität der ABB-Roboter und die Vorteile der Anbindung an die Services-Plattform sind dafür wichtige Voraussetzungen. In Zukunft wollen die Schweden alle neuen Roboter an die Services anbinden und alle weiteren Produkte über myABB registrieren. (ub)



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