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Deutscher Maschinenbau bleibt Export-Zugpferd

AHK-Weltkonjunkturbericht 2013/2014
Deutscher Maschinenbau bleibt Export-Zugpferd

Nach Ansicht des DIHK hat Deutschland bereits in diesem Jahr die Chance, die zweitstärkste Exportnation hinter China zu werden und damit die USA auf Platz drei zu verweisen Bild: HHM/Glaubitt
Der Welthandel und damit auch die deutschen Ausfuhren haben ihre Schwächephase überwunden. Dabei nimmt der hiesige Maschinen- und Anlagenbau erneut eine Schlüsselrolle ein. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle AHK-Weltkonjunkturbericht.

Die Umfrage spiegelt die Einschätzungen aller Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in 85 Ländern zu den Export- und Import- sowie den Wachstumsaussichten wider – und die zeigten sich im Juli zuversichtlich. „Die Durststrecke für die deutsche Exportwirtschaft ist zu Ende“, fasst DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Resultate der Erhebung zusammen. „Die deutschen Ausfuhren beleben sich im Jahresverlauf und erreichen ein Wachstum von 2 Prozent.“ 2014 soll sich das Expansionstempo auf 4 % beschleunigen.

Dabei besteht die deutsche Wirtschaft im internationalen Wettbewerb mit ihren gewohnten Stärken. Die Top-3-Branchen für neue Exportchancen bleiben der Maschinenbau, die Umwelttechnik und die Gesundheitswirtschaft. In diesem Jahr weist nach Einschätzung der Auslandshandelskammern der Maschinenbau wieder in den meisten Märkten die besten Expansionsmöglichkeiten auf. Die Umwelttechnik und die Gesundheitswirtschaft folgen. Der Fahrzeugbau ist insbesondere in den Märkten vieler Schwellenländer erfolgreich.
„Allerdings reicht dieses Wachstum nicht aus, um den deutschen Weltmarktanteil zu halten“, so Treier weiter. Der Welthandel werde 2013 um 3,8 % zulegen, 2014 um 6 %. Gleichwohl habe Deutschland – auch dank des wieder erstarkten Euro – „schon in diesem Jahr das Zeug, die USA in der Export-Weltmeisterschaft auf Platz drei zu verweisen“, sagt der DIHK-Außenwirtschaftschef.
Die Eurozone habe sich aus der Rezession befreit, und Europa gebe der Weltwirtschaft endlich wieder Impulse. Das Wachstumstempo in den USA lege zu, während der Beitrag der Schwellenländer zur Weltwirtschaft geringer sei als gewohnt. Die Top-10-Exportrangliste Deutschlands bleibe „annähernd stabil“, berichtet Treier weiter. Neue Impulse erhalte der Warenaustausch aus Ländern der „vermeintlich zweiten Reihe“, aber auch auf dem Heimatmarkt Europa fasse Deutschland wieder Fuß. bö
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