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K 2013 wird für volle Auftragsbücher sorgen

Kunststoffverarbeitung
K 2013 wird für volle Auftragsbücher sorgen

Die deutschen Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen gehen davon aus, dass sie den Umsatz 2014 um 6 % auf 6,9 Milliarden Euro werden steigern können. Die K 2013 in Düsseldorf hat der Branche weiteren Auftrieb beschert.

„Sowohl auf dem deutschen Markt als auch auf unseren wichtigen ausländischen Absatzmärkten erwarten wir Zuwächse“, sagt Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des VDMA Fachverbands Kunststoff. Der Auftragseingang weist schon seit April Wachstum aus; seit Juli zeigen auch die Bestellungen von inländischen Kunden wieder positive Vorzeichen. Der Tiefpunkt bei den Inlandsumsätzen lag im ersten Quartal, seither ist die Entwicklung aufwärts gerichtet. Für das Jahr 2013 wird ein Umsatzergebnis auf dem Rekord-Vorjahres-Niveau erwartet, bevor dann für 2014 ein deutlicher Schub nach vorne erwartet wird.
Gestützt wird die sehr gute Prognose durch die durchweg positiven Rückmeldungen der Mitgliedsunternehmen von der K 2013 in Düsseldorf, der weltgrößten Kunststoffmesse, im Oktober. „Die Investitionsfreude der Besucher hatten wir in dieser Stärke nicht erwartet“, sagt Reifenhäuser. „Die vielen innovativen Produkte und Anwendungen, die in Düsseldorf Premiere hatten, fanden größte Aufmerksamkeit beim Fachpublikum. Und die Neuheiten wurden nicht nur bestaunt, es wurde bereits sehr viele konkrete Verhandlungen geführt und Verträge unterzeichnet. Viele Kunden bauen ihre Kapazitäten aus und investieren in neue Technologien, um sich im globalen Wettbewerb zu behaupten. Wir gehen sehr zuversichtlich von einem starken Nachmessegeschäft aus und rechnen mit anhaltendem Wachstum für unsere Branche“. 218.000 Fachbesucher aus 120 Ländern hatten die Messe in Düsseldorf besucht. 58 % und somit rund 126.000 Fachleute waren ausländischer Herkunft. Aus den USA und Kanada wurden rund 8.100 Teilnehmer registriert, etwa 1.300 mehr als zur K 2010. „Insbesondere bei den internationalen Gästen war die Investitionsbereitschaft außerordentlich hoch, jeder Zweite kam mit konkreten Kaufabsichten nach Düsseldorf“, weiß Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, von Besucherbefragungen.
„Das war die beste Messe in unserer Firmengeschichte“, bestätigte Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung von Spritzgießmaschinenhersteller Arburg. Helmut Heinson, Arburg-Geschäftsführer Vertrieb, ergänzt: „Unsere hohen Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Wir spüren die positive Investitionsstimmung in der Kunststoffbranche unter anderem daran, dass wir in Düsseldorf mit ungewöhnlichen vielen konkreten Projektanfragen, Aufträgen und Abschlüssen konfrontiert wurden. Und das praktisch aus allen Branchen und allen Regionen der Welt.“
Arburg-Wettbewerber Engel Austria sieht dies ähnlich: „Wir erlebten auf der K 2013 eine überaus positive Investitionsbereitschaft“, so Dr. Peter Neumann, CEO der Engel Gruppe. „Damit hat sich unsere Prognose mehr als erfüllt. Das Investitionsklima ist international sehr gut. Erfreulich ist vor allem, dass sich der Aufwärtstrend in Nordamerika auf der K 2013 weiter bestätigt hat. Dies belegt nicht nur die Investitionsbereitschaft der nordamerikanischen Unternehmen, sondern auch der eindeutige Trend in Richtung Hightech-Produkte.“
Auch für den Spritzgießautomaten-Hersteller Boy war die K 2013 nach Aussagen von Geschäftsführer Alfred Schiffer „eine der erfolgreichsten Messen der jüngeren Vergangenheit“. Man habe eine Vielzahl an Aufträgen verbucht. Zudem ist er zuversichtlich, dass Gespräche über Projekte im Nachgang der Messe noch zum ein oder anderen Aufträgen führen wird.
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