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AMB 2018: Sägen Abtrennen 3D-gedruckter Teile

Digitalisierung erreicht alle Prozessschritte
AMB 2018: Sägen Abtrennen 3D-gedruckter Teile

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Die additive Fertigung wird immer stärker als vollwertiger Produktionsprozess integriert. Daher werden inzwischen auch nachgeschaltete Schritte mit speziell ausgelegten Maschinen erledigt. Bild: Meba
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Mit 90°-Automaten, einem intelligentem Doppelgehrungsautomat und einer Portalbandsäge für Werkstätten will Meba auch das Kernthema Digitalisierung transportieren.

Die additive Fertigung gewinnt zunehmend an Bedeutung, Teil des Prozesses ist das Trennen 3D-gedruckter Teile von der Grundplatte. Deutlich bevor 3D-Sägen zum Trend wurde, hat Meba (Halle 8, Stand B21) hierfür ein Konzept entwickelt, basierend auf den Geradschnittsägen der Produktfamilie Mebaeco. Die Metall-Bandsägemaschine wird mit einer speziellen Spannvorrichtung zur Aufnahme von Aufbauplatten ausgerüstet und kann 3D-gedruckte Werkstücke exakt an der kundeneigenen Aufbauplatte lösen. Der Prozess sieht damit folgendermaßen aus: Die 3D-Teile werden auf eine Platte aufgedruckt. Der Kunde fixiert diese Platte auf der Meba Vorrichtung, die über Linearführungen beliebig verschiebbar und damit präzise ausrichtbar ist. Aktuell gibt es zwei unterschiedliche Größen an Platten, eine kleine und eine große Dimension ist verfügbar. Sobald die Platte ausjustiert ist, beginnt der Sägevorgang. Nach Ende des Sägeprozesses wird die Vorrichtungsplatte demontiert und kann für weitere Drucke verwendet werden. Auslastung und Amortisation der Säge werden zusätzlich dadurch begünstigt, dass die 3D-Sägen sich mit geringem Umrüstaufwand auch für Standard-Sägearbeiten verwenden lassen. 3D-Sägen erfordert zudem nicht automatisch den Kauf einer neuen Säge, sondern kann in vielen Fällen problemlos in den bestehenden Maschinenpark ergänzt werden. Die gesamte Vorrichtung ist auf einer Grundplatte aufgebaut und kann an einigen bestehenden Modellen montiert werden.

Doppelgehrungsautomat für vernetztes Sägen

Meba hat ein Facelift des Doppelgehrungsautomaten Mebaeco 335 DGA-1000 auf den Markt gebracht, das vor allem in Richtung Digitalisierung deutlich aufgerüstet wurde. Die Steuerung kann vernetzt werden und bietet diverse Optionspakete, wie zum Beispiel den Teleservice zur Fernwartung, die Einstellung von Sägeprogrammen in der AV oder den Import von Sägeprogrammen aus CAD mit DSTV-Schnittstelle und Datenexport.

Unter Mebaconnect bündelt man die Aktivitäten in Richtung Digitalisierung und intelligente, vernetzte Sägekonzepte. Mebaconnect bedeutet intelligenter Datentransfer oder auch eine Materialdatenbank zur automatischen Erkennung von Schnittparametern durch Materialabmessung, Materialform und Werkstoffauswahl. Seit vielen Jahren Teil des Meba-Programms ist der Teleservice zum Zugriff auf alle Maschinenzustände und Komponenten. Als eines der Highlights von Mebaconnect wurde dieser weiterentwickelt zu einem weltweiten Online-Diagnose-System mit Fernwartungszugriff. Eine gesicherte Kommunikation erfolgt über den kompakten Industrierouter. Der Kunde behält die Hoheit über den Fernzugang zu seiner Säge über einen physischen VPN-Schalter am Gerät. Der Datenaustausch erfolgt wahlweise via Netzwerk, Mobilfunk oder WLAN.

Ein zentraler Bestandteil von Mebaconnect ist die intelligente, ergonomische Mebasteuerung. Sie wurde einem Facelift unterzogen dessen Zielsetzung es war, die vielfältigen Möglichkeiten der Elektronik noch stärker auszunutzen bei gleichbleibend einfacher Bedienung. Die Bedienungselemente sind an der Maschinenfront angebracht, die Steuerung ist mit einem robusten Panelcontroller mit Touchscreen ausgestattet. Die selbsterklärende Symbolik über das Betriebssystem „Windows CE“ führt durch das Menü, wobei der Sägeablauf vollautomatisch und bei beliebiger Länge und Stückzahl erfolgt. Als weiterer wichtiger Baustein gilt der Meba NC-Server. Er soll für Material- und Zeitersparnis genauso wie für die Prozesssicherheit und Dokumentation sorgen. Er verbindet beispielsweise kundenseitig vorhandene Produktionsplanungssysteme mit der Maschine und bietet damit Materialoptimierung an, das so genannte Nesting.

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