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Auftragseingänge steigen wieder

Werkzeugmaschinen: Branche dürfte von Zuwächsen erst 2011 profitieren
Auftragseingänge steigen wieder

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Im vierten Quartal 2009 legte der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie erstmals seit fünf Quartalen wieder zu. Laut VDW stiegen die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 12 %.

„2009 ist für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie besser gelaufen als befürchtet – obwohl die Branche einen Absturz erlebte wie nie zuvor“, sagt Martin Kapp, Vorsitzender des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW), Frankfurt/M. Statt der noch Mitte 2009 erwarteten 40 %, lag der Rückgang der Werkzeugmaschinenproduktion Ende des Jahres nur 30 % unter Vorjahr bei 9,9 Mrd. Euro.

Im vierten Quartal legte der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie erstmals seit fünf Quartalen wieder zu. Laut VDW stiegen die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 12 %. Dabei gingen die Inlandsaufträge im vierten Quartal zwar nochmals um 16 % zurück. Aus dem Ausland kamen jedoch 38 % mehr Bestellungen.
Im Gesamtjahr 2009 verlor die deutsche Branche 55 % ihres Auftragsvolumens im Vergleich zum Boomjahr 2008. Dazu trug das Inland ein Minus von 61 %, das Ausland ein Minus von 50 % bei. Dennoch geht der Verband davon aus, dass es wieder aufwärts geht. „Im Dezember hat der Auftragseingang den vierten Monat in Folge zugelegt“, berichtet VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer. Und das sei nicht nur dem Tiefstand des Vorjahres geschuldet. Vielmehr habe das Auftragsniveau seit Sommer um 60 % zugelegt. Getrieben wird der Zuwachs von der Auslandsnachfrage, insbesondere aus China, und vom Projektgeschäft sowohl in der Umform- als auch in der Zerspantechnik.
Aufgrund dieser positiven Entwicklung fasst die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie für 2010 wieder mehr Zuversicht. „Zwar wird das laufende Jahr abermals sehr schwierig, jedoch erwarten wir eine deutliche Belebung des Geschäfts“, erklärt Martin Kapp. „Seit September haben sich die Bestellungen Monat für Monat verbessert“, begründet er seine Einschätzung. Weil sich der Zuwachs im Auftragseingang erst verzögert auf die Produktion und den Umsatz auswirkt, geht der Verband von einem Rückgang der deutschen Werkzeugmaschinenproduktion für 2010 um 10 % aus, bevor die heimischen Hersteller 2011 davon profitieren können, dass der internationale Investitionsmotor wieder rund läuft. hw
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