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Die AMB verbindet klassische Zerspantechnik mit digitaler Vernetzung

AMB 2018: Drehzentren
Die AMB verbindet klassische Zerspantechnik mit digitaler Vernetzung

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Auf Industrie-4.0-basierte Dienstleistungen zugreifen, das können Kunden über iXplore, iXshop, iXservices oder iX4.0. Bild: Index
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Auf der AMB 2018 zeigt die Index-Gruppe nicht nur neue Maschinen samt Automatisierung: Mit verschiedenen digitalen Cloud-Modulen will man die Effizienz rund um die Zerspanung verbessern.

Vom 18. bis 22. September 2018 öffnet die AMB, Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung, in Stuttgart wieder ihre Tore. Dort verschmelzen inzwischen die Welten zwischen handfesten Maschinen und innovativen Software-Lösungen: Eigene Industrie-4.0-Konzepte bringen die beiden Lager auch auf den Ständer einzelner Hersteller direkt zusammen, so etwa bei Index (Halle 4, Stand B31): Mit der iXworld präsentieren die Esslinger auf Basis einer Cloud-basierten Plattform erste Apps, die den Anwender in vielen Bereichen gewinnbringend unterstützen sollen. Über die Module iXplore, iXshop, iXservices oder iX4.0 kann er für seine gesamte Prozesskette digitale Unterstützung abrufen, von der Informationsgewinnung beim Maschinenkauf, über den Betrieb der Maschine, bis hin zum Service und der Ersatzteilbeschaffung.

Dass Index schon seit Jahren an digitalen Lösungen arbeitet, bestätigen die virtuelle Maschine VMPro und Traub WinFlexIPS. Aufbauend auf der realen Maschinengeometrie und -software können damit fernab der Produktion Neuanläufe und Werkstückbearbeitungen mit der im Arbeitsraum eingebundenen Automatisierung in Echtzeit virtuell geplant, getestet und optimiert werden. Außerdem zeigt man die Technologien Polygondrehen und High-Speed-Wirbeln sowie die neue Spanbrechsoftware ChipMaster.

Breiter Maschinenpark

Basis sind und bleiben jedoch die Maschinen von Index und Traub, von denen sieben ausgestellt werden. Die Index G420 etwa ist ein völlig neu entwickeltes Dreh-Fräs-Zentrum, das sich laut Hersteller durch hohe Eigenstabilität, ein günstiges Verhältnis von Arbeitsraum zu Außenabmessung und einen bedienerfreundlichen, ergonomischen Aufbau auszeichnen soll. Die Index MS22-L dagegen ist ein CNC-Mehrspindeldrehautomat in Langdrehversion, mit dem sich schlanke Bauteile mit hoher Prozessstabilität fertigen lassen.

Das Automatisierungsangebot wird am Beispiel einer Index C200 demonstriert: Der Produktionsdrehautomat – in neuem, bedienerfreundlichem Design – wird mit der Roboterzelle iXcenter samt vertikalem Palettenspeicher gezeigt, die den vollautomatisierten Betrieb unterstützt.

Zu den weiteren Exponaten gehört die Universaldrehmaschine Index B400, die für präzise und kraftvolle Zerspanung von Flansch- und Wellenteilen in Kleinserien ab Stückzahl 1 ausgerichtet ist. Darüber hinaus ist auch der Mehrspindeldrehautomat Index MS40-8 zu sehen. Mit acht Motorspindeln kann er sowohl komplexe als auch einfache Stangen- und Futterteile in kurzen Taktzeiten bearbeiten. Wenn nur wenige Werkzeuge benötigt werden, lässt sich die Maschine als Doppel-Vierspindler einsetzen.

Den Lang-/Kurzdrehautomat Traub TNL20 gibt es in verschiedenen Ausbaustufen. Auf der AMB wird die Version TNL20–9B gezeigt, die sich – dank der zusätzlichen B-Achse im oberen Werkzeugträger – für die Bearbeitung komplexer Teile und komplizierter Konturelemente unter beliebigen Winkellagen anbietet. Ähnliches gilt für den Lang-/Kurzdrehautomat TNL32-7B mit 32 mm Stangendurchlass, sieben Linearachsen und zusätzlicher B-Achse.

Auch außerhalb des Index-Messestands sind weitere Maschinen zu sehen: Auf dem Jugendstand im Atrium arbeitet das Dreh-Fräszentrum Index G200, die Frässpindel mit HSK-A40 Werkzeugaufnahme gewährleistet in Verbindung mit der hydrodynamisch gelagerten Y/B-Achse anspruchsvolle Bohr- und Fräsbearbeitungen. Beim Werkzeughersteller Paul Horn (Halle 1, Stand J18) zeigt ein Index Dreh-Fräs-Zentrum R200, dass sich durch 5-Achsen-Bearbeitung an Werkstückvorder- und Rückseite eine große Teilevielfalt bewältigen und die Produktivität steigern lässt.

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