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Die komplette Prozesskette – vom Design bis zum Produkt

Gastland Österreich und vielseitiges Rahmenprogramm prägen die 19. Euromold
Die komplette Prozesskette – vom Design bis zum Produkt

Die Euromold vereint Werkzeug- und Formenbau sowie den Bereich Produktentwicklung unter dem Dach der Messe Frankfurt. Den Besucher erwarten nicht nur wichtige Branchenvertreter, sondern auch zahlreiche Themenparks und Konferenzen.

Für die 19. Euromold, die Weltmesse für Werkzeug, Formenbau, Design und Produktentwicklung werden 1050 Aussteller aus 35 Ländern und rund 55 000 Fachbesucher erwartet. Sie findet vom 27. bis 30. November in Frankfurt statt. Die Leitmesse der Produktentwicklung wird in diesem Jahr von Österreich als Gastland begleitet und bietet mit verschiedenen Themenparks ein breites Rahmenprogramm auf dem Gelände der Frankfurter Messe. Die Aussteller präsentieren auf rund 75 000 m² Ausstellungsfläche in den Messehallen 8, 9, 11 und der Galleria neueste Entwicklungen in sämtlichen Bereichen der Produktentwicklung.

Zum Programm der Euromold 2012 zählen der Themenpark „Schmuckindustrie“ sowie Konferenzen und Foren. Mit dem Messekonzept „Von der Idee über den Prototyp bis zur Serie“ wird auf der Messe die gesamte Prozesskette abgebildet. Damit führt sie die Beteiligten aus allen Bereichen der Produktentwicklung zusammen – vom Designer, über Formenbauer, Werkzeug- und Maschinenbauer sowie Anwender. Neben dem Schwerpunkt Werkzeug- und Prototypenbau, CAD/CAM, Simulation/VR, Werkzeugmaschinen sowie Werkzeuge, Engineering-Dienstleistung und Design. Der Messe-Veranstalter Demat verzeichnete für die Euromold bereits im Juli dieses Jahres eine deutliche Steigerung der Erstaussteller. So hatten sich bereits sechs Monate vor Messebeginn 64 Erstaussteller angemeldet. Laut Veranstalter ist das eine Steigerung von 12,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Mit 37 % aller Aussteller ist der „Werkzeug- und Formenbau“ weiterhin der am stärksten vertretene Fachbereich der Euromold 2012, gefolgt von „Rapid Prototyping und Tooling“ (14 %), „Modell und Prototypenbau“ (13 %) und Werkzeugmaschinen (10 %). Weitere Bereiche der Prozesskette sind unteranderem Software & Hardware (10 %), Werkzeuge (6 %) und Engineering (8 %).
Die Euromold trägt mit der Wahl Österreichs als Gastland seiner Bedeutung für die deutsche Wirtschaft sowie speziell für die Bereiche Produktentwicklung und den Werkzeug- und Formenbau Rechnung. Österreich wird auf dem diesjährigen Branchentreff mit zahlreichen Unternehmen sowie Verbänden und Forschungseinrichtungen vertreten sein. Für die Alpenrepublik ist Deutschland mit Abstand der wichtigste Handelspartner. Neben der Maschinenbaubranche spielt Österreich auch im Bereich Kunststofftechnik mit einem Umsatz von rund 13 Mrd. Euro eine wichtige Rolle.
Das Rahmenprogramm der Messe wird umspannt von verschiedenen Sonderschauen. Eine Premiere ist ein Themenpark für den Bereich Schmuckindustrie. Hier soll der gesamte Prozess der Schmuckherstellung, vom Design über Rapid Prototyping bis zur Gussmaschine, abgebildet werden. Neben dem Themenpark für Schmuck wird es noch einen für Rotationsformen sowie für Thermoformen geben. Des Weiteren gibt es B2B-Meetings. Diese bieten dem Aussteller und Besucher die Möglichkeit neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Schon vor der Messe können Aussteller und Besucher aus dem Euromold Netzwerk kontaktiert werden, um Termine auf der Messe zu vereinbaren. Die Termine können jeweils auf den Messeständen der Aussteller oder auf der dafür vorgesehenen B2B-Matchmaking-Fläche in Halle 8 stattfinden. Dieser Service ist sowohl für den Aussteller als auch für den Besucher kostenfrei.
In Halle 11 lädt das „House of Creation“ zu einer weiteren Besonderheit der Messe ein. Hier werden die Themenbereiche „Design und Engineering“, „Werkstoffe“, „Simulation und Virtual Reality“ sowie „Rapid Prototyping und Manufacturing“ genauer beleuchtet. Das „House of Creation“ soll laut Messeveranstalter Demat einen Marktplatz der modernen Produktentwicklung erzeugen. Auch im Jahr 2012 soll mit mehreren internationalen Fachkonferenzen sowie zahlreichen Foren und Workshops die Bedeutung als internationale Kontakt-, Innovations- und Technologiebörse unterstrichen werden. Ein viertägiges „Design und Engineering Forum“ in Halle 11 bietet mit Seminaren zu den Bereichen „Design und Engineering“, „Simulation und Virtual Reality“, „Rapid Prototyping“ und „Industriedesign“ Einblicke in die Welt der Produktentwicklung.
Neu im Programm des Branchentreffs ist die Konferenz „Bionik im Betrieb – Form und Funktion – Innovationspotenzial Bionik“, die in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung angeboten wird. Die Verleihung des Euromold Award rundet die Messe ab. Diese Auszeichnung prämiert die drei innovativsten Produkte und Dienstleistungen, die unter internationalen Gesichtspunkten besonders hervorzuheben sind. Die Award-Einreichungen werden in Halle 8 auf einer Sonderfläche präsentiert. Die Verleihung des Preises findet im Rahmen des Messefestes am Mittwoch, den 28. November, statt. ag
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