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Messe Bimu soll die Investitionen in Fertigungstechnik wiederbeleben

Messe Bimu
Die Messe in Mailand soll die Investitionstätigkeit wiederbeleben

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Die 32. Bimu ist eine der ersten Fertigungsmessen nach dem Corona-Lockdown. Sie ist zwar nicht so groß wie in der Vergangenheit, bietet aber ein spannendes Rahmenprogramm.

In wenigen Wochen beginnt mit der 32. Ausgabe der Bimu eine der ersten Fachmessen für Fertigungstechnik, die seit dem Corona-Lockdown in Europa stattfinden. Vom 14. bis zum 17. Oktober können sich Interessenten auf dem Messegelände von Fieramilano Rho über jüngste Entwicklungen bei Werkzeugmaschinen, Robotik und Automatisierungstechnik informieren.

Laut dem italienischen Branchenverband Ucimu – Sistemi per Produrre, der die Schau fördert, sei die Resonanz der Aussteller durchaus zufriedenstellend – und das trotz der speziellen Rahmenbedingungen unter denen die vom EFIM – Ente Fiere Italiane Macchine organisierte Messe 2020 stattfindet. Das Spektrum der Exponate und der Themen sei breit und die Erwartungen positiv. Die Bimu sei in diesem Jahr zwar nicht so weitläufig wie die Vorveranstaltungen, gibt Ucimu-Generaldirektor Alfredo Mariotti zu, aber durch eine Reihe interessanter Sonderbereiche und Rahmenthemen sei sie für Gäste nicht weniger spannend. Fachbesucher aus der produzierenden Industrie finden aktuelle Informationen zu den wichtigen Trends und Entwicklungen, etwa in den Bereichen Produktionstechnik, Automationssysteme, additive Fertigung, Robotik, Digitalisierung, Software, Visionssysteme, Hilfsmittel, Materialfluss oder Lagermanagement.

Sonderareas zeigen Fertigung der Zukunft

Neben den Maschinen wird das Angebot angrenzender Bereiche auf besonderen „Innovationsareas“ präsentiert. Zu diesen Sonderflächen zählen unter anderem Fabbricafutura, wo das Unternehmen der Zukunft und Industrie 4.0 im Fokus stehen, ein Bereich für die Entwicklung von Software, für die Datenverwaltung, die Datensicherheit und Vernetzbarkeit. Robot Planet zeigt, welche Möglichkeiten Industrieroboter und kollaborative Roboter sowie die Integratoren und Automationssysteme heute bieten. Während Bimu Additive Entwickler, Hersteller und Anwender von 3D-Drucksystemen zusammenbringen soll, präsentieren Bimu Logistics Lösungen für Transport und Materialfluss und Sub4Tech aktuelle Angebote aus der technischen Zulieferung sowie Industriedienstleistungen. Über ein Vortragsprogramm, bei dem führende Experten und Aussteller zu Wort kommen, sowie die Möglichkeit, sich mit Meinungsführern auszutauschen, will BimuPiÙ den Besuchern ergänzende Informationen bieten.

Präsentationen zur Digitalisierung

Als weitere Neuheit der diesjährigen Messe in Mailand soll BimuPiÙDigital – gefördert von Fondazione Ucimu – die Potenziale durch digitale Prozesse und Industrie 4.0 ins rechte Licht rücken. Dazu werden Arbeitsfortschritt und Funktionalitäten einiger ausgestellter Maschinen über Remotesysteme erfasst. Dem digitalen Unternehmen ist auch ein spezieller Bereich mit wichtigen IoT-Playern gewidmet.

Nicht nur für die Fertigungsbranche Italiens ist die diesjährige Bimu nach den Monaten des Lockdowns eine wichtige Möglichkeit, Kunden zu treffen, sich auszutauschen und so das Geschäft wieder in Schwung zu bringen, das durch die Pandemie schwer gelitten hat – im zweiten Quartal 2020 ist der Auftragseingang der italienischen Werkzeugmaschinenbranche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum laut Ucimu um knapp 40 % eingebrochen. In diesem Zusammenhang stellen die Messemacher auch eine Reihe neuer Dienstleistungen vor, die Mehrwerte liefern sollen. Dazu gehört auch das Projekt BimuOnline, das kurz vor der Schau starten soll, und an dem Aussteller kostenlos teilnehmen können.

Als eines der ersten Events nach der Absage oder Verschiebung aller internationalen Fachmessen und nach Monaten des Investitionsstopps biete die Bimu das richtige Umfeld, um Kontakte aufzufrischen und Anregungen für sinnvolle Investitionen zu erhalten, die den für Anfang 2021 erhofften wirtschaftlichen Aufschwung unterstützen können. Ucimu-Präsident Massimo Carboniero bestätigt, dass die italienischen Werkzeugmaschinenhersteller in den ersten Monaten nach dem Lockdown bereits ein positives Echo erhalten hätten. Dabei handle es sich jedoch hauptsächlich um Aufträge aus dem Heimatmarkt, der sich als lebhafter erwiesen habe als die Absatzmärkte innerhalb und außerhalb Europas. Zusammen mit den Fördermaßnahmen des Piano Transizione 4.0 lasse das auf eine Wiederbelebung der Investitionen in zukunftsfähige Fertigungstechnologien hoffen. (mw)

Kontakt:

EFIM – Ente Fiere Italiane Macchine SPA
Viale Fulvio Testi 128
It-20092 Cinisello Balsamo
Tel.: +39 02 262 551
www.bimu.it


Bimu in Kürze

Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Robotik und Automatisierungstechnik

Termin: 14. bis 17. Oktober 2020

Ort: Fieramilano Rho, Mailand/Italien

Sonderbereiche: Fabbricafutura, Robot Planet, Bimu Additive, Bimu Logistics, Bimu Startupper, Sub4Tech, Fluid Power & Transmission, Box Consulting, Focus Meccatronica

Weitere Informationen: www.bimu.it



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